Durch dick und dünn

(Werbung unbezahlt unbeauftragt)

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Lange Marisol mit Knopfleiste

Einfach machen

Ich grüble jetzt schon seit Wochen wenn nicht Monaten über diesen Blogbeitrag. Ein Entwurf war schon begonnen, aber ich habe ihn jetzt verworfen und beginne noch einmal, mit mehr Infos und Gedanken. Hätte ich nicht neulich in einem anderen Blog gelesen, dass man sich mit zu viel Grübeln nur blockiert, würde dieser Beitrag vermutlich nie fertig. Am liebsten würde ich nämlich so ausführlich dazu schreiben wollen, als ginge es um eine Doktorarbeit. Dabei geht es um ein ganz einfaches und zu gleich so schwieriges und umfangreiches Thema wie unser Körper.

Damit das Nähen nicht zu kurz kommt, zeige ich einige meiner Lieblingsteile dieses langsam verschwindenden Sommers. Denn ich habe das getragen, was mir Spaß macht und ich musste mich bei manchen Klamotten regelrecht selbst dazu zwingen, sie anzuziehen, weil sie nicht zu meinem strengen Selbstbild passten.

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Bluse Joina kombiniert mit Shorts Benita, Rock Arlette und der langen Penelope. Bis
auf Benita und Arlete (Fibre Mood) alles Schnittmuster Berlin.

Mein Auf und Ab

Ich war nie ein dürres oder zu dickes Kind. Wenn ich heute Fotos von mir sehe, war ich normal. Dennoch hatte ich immer das Gefühl, ich wäre zu dick. Das wurde definitiv auch nicht besser, als ich mich entschied, mein Hobby Ballett zum Beruf zu machen. Da war man grundsätzlich immer zu dick. Ein zu dünn gab es nicht – höchstens ein richtig.

Mein Rücken spielte (zum Glück muss ich mittlerweile sagen) nicht mit und ich musste die Ausbildung abbrechen. Also nahm ich wieder ein wenig zu. Nach 2 Schwangerschaften war ich schließlich relativ schlank und ich konnte mein Gewicht so mehr oder minder mit plus/minus 10 kg halten.

Dann wurde meine Depression diagnostiziert. Ich war antriebslos, bekam Medikamente und mein Gewicht erreichte nach einiger Zeit einen Höchststand. Vor ca. 5 Jahren entschied ich, die Medikamente zu reduzieren und damit auch mein Gewicht. Ich verlor über 30 Kg und war nicht nur wieder in tieferen Depressionen sondern auch gleich mitten in meiner schon seit vielen Jahren vorhandenen Essstörung. Ja, ich habe sie noch nicht erwähnt, aber es gibt so schon lange. Ich rutschte weit unter mein „Idealgewicht“ und fand mich noch immer dick.

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Mittlerweile nehme ich wieder Medikamente und wiege auch mehr.

Meine Depressionen sind zwar wieder abgeflacht, aber glücklich war ich mit dem wachsenden Gewicht nicht. Denn für mich galt dick immer gleich unattraktiv, hässlich und vorallem nicht gut.

In den letzten Monaten hat mich eine Kampagne bei Instagram sehr interessiert. Unter #respectmysize haben viele Frauen über ihre Erfahrungen mit Übergewicht geschrieben, über die Beleidigungen, verbale Verletzungen und Diskriminierungen denen sie immer wieder ausgesetzt sind. Es kann doch nicht sein, dass unser Äußeres unseren Charakter für andere bestimmt. Andererseits urteilen manche über Hautfarbe, Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung…. Alles nichts, was uns wirklich ausmacht.

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Hose Penelope (Schnittmuster Berlin) mit offenen Seitennähten und Top Sewclassic
von Hillihiltrud

Warum duldet unsere Gesellschaft nur schlanke Frauen?

In den Medien werden wir ständig mit „schlanken“ Frauen bombardiert. Aber gerade professionellen Models sind nicht schlank sondern dünn oft dürr und spiegeln keinesfalls den Durchschnitt der Frauen wieder. Es gibt natürlich Frauen, die können essen was sie wollen, brauchen keinen Sport und sind gertenschlank, aber das ist lediglich ein Teil der Frauen und keine Messlatte für alle anderen. Warum darf eine Frau nicht dick und schön sein. Wir sind so darauf konditioniert, dass alles, was mehr als die Frau auf der Titelseite der Modezeitschrift wiegt, nicht mehr schön ist. Frauen erklären Frauen, wo sie ihre Problemzonen zu haben haben. Wer hat überhaupt diese Problemzonen definiert? Warum muss sich eine dicke Frau sofort anhören, dass sie ungesund ist? Ganz ehrlich: Die Frauen, die durch übermässige Nahrungsreduzierung oder übermässig viel Sport ihre Figur halten, leben keinesfalls gesünder.

Ich bin gerade dabei, meinen Blick zu „entgiften“. Es ist nicht einfach, denn schaue ich mir Fotos von 3 Jahren an, finde ich mich da noch immer viel schöner als jetzt, während Menschen aus meinem Umfeld mir sagen, dass ich da zu dünn war. Aber was bin ich denn jetzt eigentlich? Zu dick? Zu dünn? Ist das überhaupt die Frage? Die Frage ist doch eigentlich, fühle ich mich wohl? Und wen geht das was an?

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Bluse Amber (Schnittmuster Berlin) Shorts Shorty.hose (Lenipepunkt)

Mein Körper geht nur mich was an!

Der Weg zur Selbstakzeptanz kann bei mir nur darüber führen, dass ich mich von diesem gesellschaftlichen „Idealbild“ löse. Denn das Bild, wie Frauen in den Medien dargestellt werden, spiegelt in keiner Weise die Vielfältigkeit von Frauenkörpern wieder, wie sie tatsächlich und täglich auf der Strasse zu sehen sind. Ganz abgesehen davon, dass alle Fotos der Models manipuliert sind – sei es durch Haltung und/oder Photoshop.

Triangle Bra/Bikni von Sewera

Man muss sich einfach mal vor Augen führen, dass abfällige Kommentare zum Körper grundsätzlich übergriffig sind. Zudem wird die betreffende Frau zum Objekt entwertet, weil die Fragen, wie wir uns damit fühlen oder vielleicht auch weshalb wir dicker sind, nicht gestellt wird. Wir sind mehr als unsere Körper. Wenn man nicht ausdrücklich um eine Meinung zu seinem Körper oder dem, was man trägt bittet, soll bitte jeder seinen Kommentar für sich behalten. In der Nähszene zeigen wir gern und mit Stolz, was wir genäht haben und freuen uns natürlich über positive Rückmeldungen. Dabei muss man natürlich nicht immer alles toll finden, denn auch hier gibt es zum Glück so viel Vielfalt. Aber wenn mir etwas gefällt und ich die Arbeit hinter einem Projekt sehe, möchte ich das anerkennen. Und gerade durch die vielen Probenähen, bei denen ich dabei bin, sehe ich immer wieder, dass durchschnittliche Frauen ganz hervorragende „Models“ abgeben.

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Marisol kurz und ohne Knopfleiste (La Bavarese)

Das versteckte Gift

Ich entschuldige mich schon jetzt für den extremen Begriff „Gift“. Aber tatsächlich gibt es Kommentare, die eine Wirkung auf andere haben und vor denen man sich möglichst hüten sollte. „Du mit Deiner Figur kannst das toll tragen“ ist ein Satz, den man oft liest. Auch ich hatte ihn in noch schlankeren Zeiten oft und ganz ehrlich – er ist mir immer sauer aufgestossen. Denn jetzt habe ich die Figur nicht mehr, ergo kann ich es jetzt nicht mehr tragen? Oder hat jemand den gleichen Schnitt damals gewählt, wog aber 20 kg mehr und las den Kommentar? Was hat das für eine Wirkung? Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder das tragen darf, was ihm gefällt. Darf eine Frau über 50 noch kurze Hosen tragen? Gegenfrage! Steht irgendwo im Gesetzbuch, dass es nicht erlaubt ist? Ich bin 55 und habe seit Mai fast nur Shorts getragen, weil ich Shorts im Sommer liebe und das lasse ich mir von nichts und niemanden nehmen. Natürlich merke ich auch, dass ich nicht mehr alles tragen mag, was ich noch mit 20 oder 30 cool fand. Bauchfrei mag ich bei mir zum Beispiel nicht. Ich fühle mich damit mittlerweile unwohl. Aber wenn eine 60jährige es unbedingt tragen möchte, ist es ihre Angelegenheit und sie wird dadurch nicht automatisch zu einem schlechteren Menschen.

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Shorts Agnes und Shirt Kristin (Schnittmuster Berlin)

Sei begehrenswert!

Durch einen Artikel, den ich vor einer Weile las, wurde mir deutlich, woher u.a. dieses verzerrte Frauenbild kommt. Früher war es wichtig, dass die Frauen verheiratet wurden und dazu war es nun einmal wichtig, attraktiv und begehrenswert zu sein. Schließlich sollte die Tochter ja gut untergebracht werden. Das dieses Ideal über Generationen weitergegeben wurde, ist einem oft nicht bewusst. Denn selbst als man sich seinen Partner selbst aussuchen konnte, war es irgendwie immer noch wichtig „begehrenswert“ zu sein. Das Frauen vielfach einfach das Schmuckstück an der Seite eines Mannes waren, ist noch gar nicht so lange her. Der Feminismus hat hier viel bewegt. Umso wichtiger ist es, dass Frauen sich nicht länger zu einem Objekt entwerten lassen, sondern als Ganzes wahrgenommen werden. Wir sind Partnerinnen, Arbeitnehmerinnen, Chefin, Mütter, Politikerinnen aber in erster Linie Frauen. Man überlege mal, wie lange Angela Merkel am Anfang ihrer Regierungszeit wegen ihrer Haare kritisiert wurde. Wann wurde zum letzten Mal so eine Kritik bei einem männlichen Kanzler geführt?

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Oumou (Schnittmuster Berlin) und eine kurze Benita von Fibre Mood

Jetzt aber Nähkram

Ich könnte noch viel mehr zu diesem Thema schreiben und wahrscheinlich fällt mir kurz nach Veröffentlichung noch irgendetwas Wichtiges ein. Dann ist das so und ich werde es vielleicht bei einem weiteren Beitrag zu diesem Thema anführen.

Weil es zu viele Teile mit entsprechenden Namen sind, habe ich diesmal die Fotos beschriftet. Die Links zu den Schnitten und Stoffen stehen ganz unten bei „Die Fakten“.

Meine 2 Lieblingskleider in den vergangenen Wochen war die Marisol von La Bavarese. Insbesondere die kurze im Leolook habe ich die letzten heißen Tage sehr viel angehabt. Sie ist luftig und leicht.

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Marisol in lang von La Bavarese

Bei den Shorts kam einerseits Agnes von Schnittmuster Berlin dazu sowie eine kurze Version der Benita von Fibre Mood. Kurz vor Sommerschluss vernähte ich einen recyclten French Terry von Stoffpalast zu einer Shorts von Lenipepunkt.

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Shorts Agnes (Schnittmuster Berlin) und Sweater Pepe (Pepelinchen)

Bei der Badegöre von Echt Knorke habe ich mich wirklich gefragt, warum es sowas nicht schon längst gab. Vermisst hatte ich sie vorher zwar noch nie, aber jetzt kann ich mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Ob am Strand als Badetuchersatz, als Kleid zu Hause, als Tunika über Hose am Abend… ich liebe sie.

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Badegöre von Echt Knorke

Die Oberteile sind viele und vielfältig. Sweater Pepe von Pepelinchen war ein toller Begleiter, wenn es abends etwas kühler wurde. Das Top Sewclassic von Hillihiltrud habe ich gleich 2 mal vernäht, aber nur eins fotografiert. Die Bluse/Jacke Oumou von Schnittmuster Berlin ist auch ein tolles Teil zum Drüberziehen oder eben „pur“ wer es eben etwas nackiger mag. Ebenfalls von Schnittmuster Berlin kommt die Bluse Joina sowie die Carmentunika Amber und das Shirt Kristin in Wickeloptik.

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Oumou von Schnittmuster Berlin

Ein weiterer Schnitt von La Bavarese ist die Bluse Valentina, die ich mittlerweile auch 3 mal genäht habe. Und für die hier gezeigte Version kam auch endlich der wunderschöne Stoff von Atelier Brunette zum Einsatz.

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Valentina von La Bavarese

Tatsächlich ist lediglich die Jeansshorts das einzige Teil auf den Fotos, das ich gekauft habe.

Mit dem September komme selbst ich jetzt langsam nähtechnisch in den Herbst. Bisher war daran nicht zu denken.

Locker und leicht war mein Beitrag diesmal nicht. Aber das Thema liegt mir am Herzen und es wird wohl leider auch noch lange aktuell bleiben. Lasst uns daran denken, dass unsere Körper tagtäglich enormes leisten. Er gehört zu uns und verdient es, respektiert und tatsächlich auch geliebt zu werden. Wir sind wie wir sind und wer seinen Körper gesund halten will, sollte ihn erstmal als liebenswert betrachten.

Die Fakten

(Stoff) Schnitte:

Verlinkungen

29 Kommentare zu „Durch dick und dünn

  1. Wie immer: Hut ab vor Deiner Offenheit! Natürlich war es nicht zu übersehen, dass Du in den letzten Monaten anders aussiehst als vorher. Jetzt überlege ich, ob ich überhaupt sagen darf, dass Dir das sehr gut steht – denn ist das nicht auch schon ungefragt und damit übergriffig?! Uns von dem gesellschaftlichen Idealbild zu lösen, vor allem aber davon, uns über unser Aussehen zu definieren, ist ein Mammutaufgabe! Mir geht dieses „jede Frau ist schön“ enorm auf den Keks – denn nein: nicht jede Frau ist schön, manche sind sogar ausgesprochen hässlich. Aber verdammt nochmal, warum dürfen sie das auch nicht sein?? Dafür sind sie vielleicht intelligent, witzig, großzügig, kreativ… Und obwohl mein Kopf das weiß, kann ich mich auch nicht von dem besch… Schönheitswahn lösen und suche selbstverständlich immer die vermeintlich „vorteilhaftesten“ Bilder für Insta heraus. Seufz – wir Frauen haben halt einfach einen an der Marmel. Umso wichtiger sind Posts wie Deiner – Danke dafür!! :-* Liebe Grüße, Ulrike alias @naehmatode

    1. Liebe Ulrike, ganz lieben Dank für Deine anregenden Worte. Ich freue mich, dass Du der Meinung bist, dass mir das Mehr gut steht und es überhaupt nicht übergriffig, da es sich um ein Kompliment handelt. Komplimente und ihr wohltuender positiver Effekt für den Empfänger sind erlaubt. Frage ich: „Sag mal, Ulrike, steht mir das?“ bitte ich entweder um Bestätigung (Ja, klasse) oder um wohlgemeinte Kritik (ich denke, die Farbe/Form etc. passt nicht zu Dir) im Gegensatz zu manchen Kommentaren wie, „Du siehst voll K*cke aus!“.
      Und ich stimme Dir auch vollkommen zu, dass dieses „jede Frau ist schön“ reichlich strapaziert, aber es geht ja auch erstmal um Meinung. Was ich schön finde, halten viele für hässlich und umgekehrt. Auch das ist Vielfalt. Mir hilft seit einiger Zeit, das Wahrgenommene nicht mehr sofort werten zu wollen. Natürlich werte ich innerlich trotzdem, aber ich versuche sofort eine Gegenstimme zu aktivieren, die mich dazu bringt, es einfach so stehen zu lassen, wie es ist. Wegschauen kann ich immer.
      Und natürlich sind wir darauf aus, uns z.B. auf Insta möglichst gut in Szene zu setzen. Das ist auch okay. Ein bischen Eitelkeit darf doch sein. Doch beginne ich meine Falten mit zig Filtern und meine Dellen am Hintern mit Photoshop wegzuretouchieren, dann wird aus mir schnell eine Kunstfigur. Ich könnte mich durchaus auf Fotos schlanker machen, aber beim nächsten Treffen von Gesicht zu Gesicht wird es auffliegen. Meine Fotos bei Insta sind auch bearbeitet, aber nur die Hintergründe. Wir können nun einmal nicht vor unseren Körpern davonlaufen.
      Nochmals ganz lieben Dank für Deinen Beitrag 😘

  2. Ein toller Beitrag, danke dafür! Theoretisch ist es eigentlich immer schon klar, dass Vielfalt gut und richtig ist – aber praktisch messe ich mich dann doch zu oft einer „Norm“. Anstrengend!

    1. Liebe Ute, wir machen uns das Leben damit wirklich unnötig schwer, aber es auch verdammt anstrengend, dagegen anzugehen. Wir werden nunmal durch die Medien geprägt. Aber es ist ein Anfang, sich darüber bewußt zu werden. Deswegen werde ich dieses Thema auch immer wieder angehen, einfach deshalb, dass man vielleicht die Glamourstars mal in Frage stellt, mit welchen Mitteln sie zu ihrem Glamour-Dasein gekommen sind.
      Ganz liebe Grüße,
      Julia

  3. Ein wirklich schwieriges Thema und ich denke, fast jede Frau macht sich mehr oder weniger Gedanken darum. Dass dies gesellschaftlich geprägt ist, steht außer Frage. Aber es reicht eben nicht zu sagen: es ist mir egal, was andere denken, Hauptsache, ich fühle mich wohl. Ich sage das auch, aber ich fühle mich eben nicht wohl, schon wenn 3 Kilo zuviel sind. Wo jeder für sich die Grenze zieht, sollte man selbst herausfinden. Bei mir ist die sehr weit unten. Ich bin immer unzufrieden und das seit Jahren und seit Ü45 mehr denn je, was aber natürlich mit den Wechseljahren zu tun hat. Da kann man kaum was gegen tun, selbst wenn man sportlich ist und gesund isst.

    Was ich definitiv nicht mache, mir zu überlegen, ob ich was tragen kann oder nicht. Ich trage alles, was ich will. Natürlich mag ich auch keine bauchfreien Oberteile mehr und auch Schlauchkleider sind eher selten im Schrank. Aber verbieten tue ich mir da nix. Auch das hat ja was mit Körpergefühl und sich wohlfühlen zu tun.

    Insgesamt fühle ich mich sinnlicher mit meinen Rundungen und versuche mich so langsam dran zu gewöhnen, aber leicht ist das nicht. Und die Prägung, die von Kindheit da ist, abzuschütteln, halte ich für fast unmöglich. Wir sollten uns lieber verwöhnen und gut zu unserem Körper sein. Und vor allem selbstbewußt. Alles andere findet sich dann – hoffentlich ;-).

    Alles Liebe
    Anke

    1. Da bin ich ganz bei Dir, liebe Anke. Zwingen kann man sich zu nichts und wo jeder sein Wohlgefühl,hat, ist eben sehr individuell. Diese Unzufriedenheit mit dem Körper ist mir ja bestens bekannt, aber trotz unauslöschlicher Prägung aus Kindertagen versuche ich für mich ein bisschen mehr Milde zu finden. Anstrengend ist es und es erinnert fast an einen Kampf gegen Windmühlen, aber ein Versuch ist es Wert.
      Auf jeden Fall finde ich, dass Dir die Kleidung, die Du für Dich wählst, klasse ist und Dir toll steht.
      Ganz liebe Grüße und noch viel Glück beim Küchenumbau 😉
      Julia

  4. Eine beeindruckende Sommerkollektion hast Du Dir genäht – da kommt Deine Spritzigkeit und Sportlichkeit sehr schön zum Ausdruck! Das Thema Figur ist sehr vielschichtig – letztlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass die eigenen Gedanken/Bedenken oft viel größer sind, als die der Umwelt – die ist inzwischen (oder war es vielleicht schon immer) doch sehr flexibel. In diesem Sinne – Kopf hoch und den Kopf voll positiver Gedanken! Kuestensocke

    1. Ganz lieben Dank und Dein Hinweis, dass sich andere oft viel weniger Gedanken machen, als man selbst, ist vollkommen richtig. Den Teil hatte ich jetzt gar nicht erwähnt. Danke auch dafür.
      Liebe Grüße,
      Julia

  5. Ja, unsere Körper, was für ein umfassendes Thema! Schon verrückt, in was für Denken wir uns Schieben lassen und es ist so wohltuend, sich die Freiheit hier zurück zu erobern! Das ist – denke ich – ein guter, erster Schritt. Und dann gehen wir weiter!
    Dein Beitrag ist ein wichtiges Mosaiksteinchen, danke dafür!!
    So viele Fotos einer schönen Frau! Besonders gut gefällt mir die Leo-Marisol mit Dir!
    LG, Jule

    1. Ganz herzlichen Dank, Jule. Ja, verändern werden wir dieses Thema nicht von jetzt auf gleich. Aber Schritt für Schritt kann man dahin kommen, wo man hin möchte… oder zumindest in die Nähe 😉
      Liebe Grüße,
      Julia

  6. Liebe Ulrike, sind es nicht wir selbst, die am meisten mit uns hadern? Auch die Schlanken begucken sich im Spiegel, sehen Optimierungsbedarf und finden sich hässlich. Ich mag ja die Frauen voller Kraft und Lebensfreude, die positiv durchs Leben gehen und mir ist sch…egal wie viel sie auf die Waage bringen. Deine Bilder sind so voller Energie und Spaß, dass ich sie gern betrachte. Du hast tolle Proportionen und super schöne Beine, warum sollst du keine Shorts tragen? Schmeiß deine Zweifel über Bord und zeige uns weiterhin deine tollen Nähwerke. LG Undine

    1. Liebe Undine, genau die Erfahrung habe ich ja auch gemacht. Ich war superschlank und trotzdem nicht zufrieden. Anstatt ständig mit mir zu hadern, beschreite ich jetzt den Weg der Zufriedenheit. Leicht ist es nicht und interessanterweise finde ich ja auch viele Frauen toll, bei denen es mir vollkommen egal ist, ob sie dick oder dünn sind. Nur bei mir selbst war es bisher schwierig, aber es wird und ich bin zuversichtlich 🙂
      Liebe Grüße,
      Julia

  7. Ganz toller Beitrag!! Vielen Dank für Deine offenen Worte! Bringt mich gerade sehr zum Nachdenken.
    Ich habe einen Sohn und eine Tochter und mich ärgert massiv, dass ich z.B. viel mehr darauf achte, wieviel Süßes meine Tochter isst, als mein Sohn. Das ist total krank!! – und ich muss mir das immer wieder aktiv vor Augen führen, denn es passiert automatisch. Ich hoffe so sehr, ich kann meinen Kindern eine gesunde Einstellung zum Essen und zu ihrem Körper vermitteln. Aber Richtung Pubertät wird mein Einfluss da vermutlich auch schwinden, seufz….

    1. Ich danke auch Dir für Deine Offenheit. Die Tatsache, dass Dir Dein Verhalten Bewusst ist ist, ist bereits ein riesiger Schritt. Ein nächster Schritt wäre vielleicht, mit Deiner Tochter darüber zu reden. Die Frage ist ja auch, ob Du bei ihr wegen des vielen Zuckers darauf achtest oder wegen ihrer Figur? Deine Offenheit kann ihr bereits helfen. Und was in der Pubertät passiert – da habe ich mit meinen Jungs sehr viel erlebt und dachte, ich würde gegen Wände reden. Was am Ende aber hängen blieb, ist enorm. Meine Söhne sind jetzt 30 und 33 und das was ich damals predigte und was beflissentlich ignoriert wurde, ist bei ihnen heute Standard (da ging es zwar nicht um Ernährung, aber egal).

  8. Ich finde es super, dass du deine Gedanken zu dem Thema hier so ausführlich teilst! Ich glaube egal wie dünn oder dick man ist, die Hauptsache ist, dass man sich wohlfühlt. Leider ist das gar nicht so leicht sich so zu akzeptieren, wie man ist und glücklich zu sein. Und wenn sich der Körper durch z.B. Medikamente verändert, stelle ich es mir nicht einfach vor, das anzunehmen. Zum Glück haben wir unser Hobby und können jede Veränderung zum Anlass nehmen, ein neues Kleidungsstück zu erschaffen und so für ein Quäntchen Glück zu sorgen 🙂 Ich finde es super, dass du dich von nichts abbringen lässt und so bunt bist!
    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Hehe, ja, nähen konnte ich die letzten Monate ganz viel 😂 Aber wenn ich hier schon offen bin, möchte ich auch erwähnen, dass es mit ziemlicher Sicherheit bei mir nicht nur an den Medikamenten liegt. Das was ich nehme führt beim Absetzen zu Appetitlosigkeit. Das war der Anfang und ich befand mich schnell mitten im „ heute esse ich noch weniger als gestern!“ Das ist leider meine Essstörung. Dann führten einige Umstände dazu, dass ich keinen Sport mehr machte, mich auch durch die Depression antriebslos fühlte und mit meinem Partner zusammenzog, der mich aufs Köstliche bekocht. Er ist froh, dass ich wieder mehr wiege, denn mir war gar nicht so klar, wie sehr sich Kinder und Partner Sorgen machten, als ich so dünn war. Da ich nicht weiss, wie es bei mir mit dem Essen weitergeht, habe ich beschlossen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Harte Arbeit! Aber hungern und mit jedem Bissen kämpfen ist auch hart und für mich seelisch nicht nicht so zutragend, als wenn ich mit mir ein wenig Frieden schliesse.
      Liebe Grüße,
      Julia

  9. Liebe Julia! Ich habe jetzt den ganzen Beitrag incl Kommentaren gelesen und fand bereits in den ersten Zeilen deine Offenheit zum Thema DEPRESSION und ESS-STÖRUNG sehr mutig. Wie viele Menschen trifft dieses Thema und wie wenige trauen sich, das so öffentlich anzusprechen? Respekt!
    Der Weg zum Psychologen – auch eine eher „peinliche“ Geschichte. Wieso? Wenn es doch hilft! Mit ü50 hat man auch ein dickere Fell und mir ist das ehrlich gesagt (fast!) Wurscht, was irgendwer von mir, meinem Äußeren, meinem Handeln usw denkt. ICH muss doch damit klar kommen und es gibt einen Bereich, wo ich sage, ich tue das, was ich für mich für richtig halte. – Das Leben ist nicht immer fair, bei uns im Moment recht schwierig.
    Ich finde so gut, was du da alles ansprichst, das macht dich sympathisch und gibt auch Mut.
    Deine Nähprojekte: ich muss unbedingt bei diesem „Berliner“ mal reinschauen. Die Schnittmuster sind genau mein Geschmack! Das rote Kleid. Die Jacke zum Binden. Steht dir gut und hast du super umgesetzt. Das Kleid mit dem Leo-Muster! Ich würde mich am Liebsten gleich an die Maschine setzen. Klasse!
    Ich wünsche dir alles Gute. Bleib einfach du selbst. Ich schau mal wieder rein.

    1. Es ist schon interessant, dass wir bei körperlichen Beschwerden einen Arzt aufsuchen und das kein großartiges Tabu ist. Die seelische Gesundheit ist aber genauso wichtig und dafür gibt es auch Ärzte. Mir fiel es lange Zeit überhaupt nicht leicht darüber zu reden oder zu schreiben, aber damit diese Themen aus der Tabuzone kommen, möchte ich jetzt tun. Ich hoffe, dass es irgendwann genauso normal wird, über diese Krankheiten zu sprechen, wie über Karies und Mandelentzündungen.
      Ja, Du sagst es, dass Leben ist nicht immer fair und keiner hat den Garantieschein bekommen, dass alles immer Sonnenschein ist. Die dunklen Seiten gibt es und jeder steckt sie anders weg. Sich am Ende immer darauf zu berufen, dass man es mal schlecht hatte, ist kein Weg zur Zufriedenheit. Mir hat eine Therapie enorm geholfen, weil ich auch unglaubliches Glück mit der Therapeutin hatte. Was ich da gelernt habe, kann ich zum größten Teil mittlerweile für mich selbst weiterentwickeln.
      Bei den Berlinern lohnt es sich unbedingt mal vorbeizuschauen. Die Sachen sind von Profis gemacht und sitzen super.
      Ich wünsche Dir, dass Ihr den schwierigen Moment mit viel Kraft übersteht und ich danke Dir ganz herzlich für Deine anregenden Worte.
      Liebe Grüße,
      Julia

  10. Hi Julia,
    Auf den Bildern strahlst du eine ziemliche Selbstverständlichkeit und Zuneigung zu dir und deinem Körper aus. Ich finde du hast großartige Schnitte und Stoffe gewählt. Das“ für sich selber Nähen“ ist ja auch eine ganz wertschätzende (heilende?) Methode sich mit sich Selber und dem eigenen Körper zu beschäftigen und etwas „für sich zu tun“… (Und was mal nichts mit Sport oder Ernährung zu tun hat…) Ich wünsche dir weiter viel Energie und Kraft für deinen „Kampf“ oder besser gesagt für den Weg, den du schon gehst… Alle liebe, Sarah

    1. Liebe Sarah, da sprichst Du einen ganz tollen Punkt an, den ich noch gar nicht so bedacht habe. Aber es stimmt! Wer für sich näht, beschäftigt sich zwangsläufig mit dem eigenen Körper und tut sich was Gutes. Es ist auf jeden Fall eine Wertschätzung und ich denke wirklich auch zumindest bei mir unterschwellig heilend. Ganz lieben Dank für diesen Gedankenanstoss.
      Ganz liebe Grüße,
      Julia

  11. Hallo Sarah, ich bin an deinem Blog hängengeblieben weil du eben nicht so ‚dürr‘ bist. Bitte sei positiv und schau das ’schlanke‘ Bild an….. nicht schön!!
    Alles Gute wünscht
    Christine

  12. Danke Dir für Deinen so offenen und wertvollen Beitrag liebe Julia. Vor zwanzig Jahren sagte mir mein erster richtiger Freund „zehn Kilo weniger würden Dich attraktiver machen“. Das saß. Ich war gerade 20 und gerade zu Hause ausgezogen. Es hängt mir bis heute noch nach. Selbstliebe ist so schwer. Ich wünsche Dir und mir viel Kraft dafür. Allet Jute und beste Grüße aus Berlin an Dich, Kathrin bzw. Berlina81@Instagram

    1. Liebe Kathrin, dass hätte mich vor 20 Jahren auch umgehauen. Heute weiß ich, dass ER ein Problem hat. Wir sind nicht die Marionetten oder Knetmasse der Männer. Sie übrigens auch nicht unsere. Du allein bestimmst über Deinen Körper (höchstens vielleicht noch ein Arzt mit einem berechtigten Grund wegen gesundheitlichen Problemen).
      Ein Mann, der so etwas zu Dir sagt, wird nicht in der Lage sein, Dein Wesen zu lieben.
      Der Weg zur Selbstliebe ist für viele Frauen sehr schwer, aber es lohnt sich. Vielleicht gelingt es Dir, etwas an Dir zu finden, was Dir gefällt, sei es am Körper und/oder in Dir. Freue Dich z. B. über Dein Herz, dass zuverlässig jeden Tag Blut durch Deinen Körper pumpt.
      Sei ganz lieb gegrüßt,
      Julia

  13. Beim Lesen kam mir der Gedanke, wo bei den ganzen Diskussionen (nicht hier, sondern allgemein) eigentlich der Aspekt der Ausstrahlung eines Menschen bleibt. Ob jemand als freundlich, lebendig, liebenswürdig, kreativ, positiv, und auch „schön“ empfunden wird oder als streng, unfreundlich, negativ, unangenehm, „hässlich“, hängt ja meist am allerwenigsten von der Figur ab, sondern eben vom Charisma oder eben der Ausstrahlung, die ein Mensch hat. Und dann tritt der Aspekt von dick oder dünn in den Hintergrund. Ja, ich weiß, in der Werbung und Co werden eben die schlanken Modellmaße als Vorbild für Jugendliche hochgehalten. Und diejenigen lassen sich davon beeindrucken, die nach Zugehörigkeit oder Orientierung suchen und in sich noch keine eigene Haltung entwickelt haben, am allermeisten. Oder eben weil in uns „Älteren“ noch alte Glaubenssätze aktiv sind, die nie in die Überprüfung gegangen sind, oder weil wir damals unsere Anerkennung über Äußerlichkeiten bekommen haben und dies noch immer in uns wirkt.
    Ich unterscheide auch darin, ob ich etwas an mir schön(er) fand, als ich noch schlanker war. Das ist durchaus so. Ich finde bestimmte Kleidungsstücke an mir eben nicht mehr schön, wenn ich sie mir heute anschaue, wo ich wieder einige Kilos mehr drauf habe und die einfach schöner aussahen, als ich schlanker war. ABER: ich schlussfolgere daraus nicht, dass ICH nicht schön bin, nur, weil ich ein paar Kilos mehr drauf habe. Das verschwimmt schonmal gerne schnell und wird in den selben Topf geworfen, obwohl es zwei unterschiedliche Töpfe sind. Oder?
    Jedenfalls schöne Gedanken, die du hier „zu Papier“ gebracht hast, die sehr zum nachdenken anregen! Danke dafür… 🙂

  14. Liebe Julia,
    ein sehr schön geschriebener Blogbeitrag. Ich mag deine ehrliche und offene Art und hab mir den ein oder anderen Schnitt gleich mal notiert. Definitiv finde ich das „normale„ Frauen die besseren Models sind. Denn daran kann ich viel besser abschätzen wie der Schnitt an mir aussehen könnte.
    Ich als Typ Jojo schaue mir auch ältere Fotos von mir an und finde mich dort hübscher, aber ist das wichtig? Wichtig ist wie man sich fühlt und wichtig finde ich Menschen nicht nach dem äußeren zu beurteilen. Da gebe ich dir vollkommen Recht.
    Liebe Grüße
    Colle

  15. Liebe Julia,
    vielen Dank und Respekt für deinen sehr privaten Blogbeitrag.
    Es gibt so Themen, die möchte man nicht mit jedem teilen. Jeder hat sein „Päckchen“ zu tragen und damit meine ich jetzt nicht das Körpergewicht.
    Ich durfte dich letztes Jahr bei der Pepelinchenontour live sehen und kennenlernen. Du bist so eine tolle und sympatische Frau. Ich bewundere, was du immer für tolle Teile an deiner Nähmachine zauberst. Morgens freue ich mich schon auf deine Posts bei Insta, die mir immer ein Grinsen ins Gesicht zaubern.Also bitte bleib so wie du bist. Genauso bist du richtig…egel wieviele Kilos gerade da sind.
    Fühle dich ganz dolle gedrückt. Liebe Grüße aus Berlin…Jana (@jamasamole)

    1. Liebe Jana,
      ich werde ja fast ein wenig verlegen bei Deinen Worten – ich freue mich riesig darüber. Mit Sicherheit werde ich so bleiben wie ich bin, alles andere kommt gar nicht in Frage 😂
      Natürlich ist das Thema Körper und Essstörungen ein sehr persönliches Thema und eigentlich hatte ich gar nicht vor, meine Zunahme zu thematisieren, weil das nicht in den Vordergrund gehört. Doch am Ende kam ich nicht drum herum, um zu zeigen, dass ich eben Beides kenne. Und es ist auch gut so. Ich kann darüber glücklicherweise schreiben und reden und hoffe auf diesem Weg, der einen oder anderen Frau zu helfen oder zumindest zum Nachdenken anzuregen.
      Ganz lieben Dank für Deine Worte und ich bemühe mich, Dich weiterhin morgens zum Grinsen zu kriegen 😘

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