Designnähen für Fibre Mood

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Die Vorgeschichte

Als ich vor einer Weile mit unserem öffentlichen Nahverkehr unterwegs war, hatte ich beim Umsteigen noch Zeit, in unserem Bahnhofsladen zu gehen. Zielstriebig ging ich zum 2. Querregal und griff nach der Burda easy. Gleich daneben gab es ein Heft, das ich noch nie gesehen hatte. Ich blätterte kurz durch und fand es spannend genug, es mitzunehmen. So saß ich dann in der Bahn und schaute mir meine erste Ausgabe von Fibre Mood an.

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Die Begegnung

Ende März, auf der h+h in Köln, hörte ich dann, dass Fibre Mood mit einem Stand Stand vertreten war und fiel aus meiner bis dahin zur kleinen Überheblichkeit neigenden ich-weiß-man-was-was-ihr-nicht-wisst Wolke. Da kannten also auch andere schon die Fibre Mood, was ich mir hätte denken können, wohne ich doch, wie schon öfter erwähnt, sehr ländlich und komme alle Jubeljahr mal in einen gut sortierten Zeitschriftenhandel.

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Am nächsten Tag peilte ich den Stand an und wartete darauf, dass die Leute vor mir zu einem Ende kämen. Mir war zu Ohren gekommen, Fibre Mood suche noch Blogger für eine Zusammenarbeit.

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Es ist wirklich blöd – ein ganz kleiner Stand, eine Standbetreuerin mit interessierten Kunden in ein Gespräch vertieft. Was macht man in so einem Fall?

  • Hinten anstellen – irgendwie blöd, zumal ich somit direkt im Gang stand und nach einer Weile wie bestellt aber nicht abholt aussah.
  • Der Typ, der sich interessiert dazustellt und frech aber freundlich dazwischenquatscht, bin ich nicht wirklich, es sei denn, ich will nur mal schnell „Hallo“ sagen.
  • Am Stand umsehen und aufmerksam die Situation im Blick behalten, was bei einem Stand dieser Größe in Nullkommanix erledigt war.
  • Sich unauffällig am Pfosten drapieren und weiter geduldig warten….

Ich hatte alles durch – die Leute gingen einfach nicht. Also verdrückte ich mich schräg gegenüber zu Lillestoff, tappste wie ein verkappter Privatdetektiv auf dem Stand rum und blickte zielgerichtet und wahrscheinlich extrem auffällig zu Fibre Mood.

 

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Berlin, Qamar und die h+h in Köln

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Ein Wochenende mit Qamar, dem neuen Blusenschnitt von Schnittmuster Berlin, in Berlin. Qamar ist das afghanisch-arabische Wort für kleiner Mond. Und wer jetzt ganz wissbegierig ist, bekommt hier als Service umsonst noch die Variante mit Morsezeichen. –.- .- — .- .-. Jetzt wisst ihr Bescheid.

Berlin

Am Freitag starten wir morgens nach Berlin, ich fahre, mein Partner arbeitet auf dem Beifahrersitz und ich ärgere mich bereits, dass ich meine Kappe nicht mitgenommen habe, denn dann wäre ich eine 1A Chauffeuse/Chauffösin bzw. Chauffourette.

Station 1 Potsdam. Bei einem Freund kehren wir für Kaffee und Kuchen ein und während wir irgendwann aufs Nähen kommen, erzählt er, dass es ein Stoffgeschäft um die Ecke gibt. Etwas später fahren wir mit 1,50 m feinstem Tencel ab Richtung Kreuzberg. Einchecken ins Hotel, kurz Luft holen und dann ab auf die Piste. Mit einem Lamacun in der Hand eilen wir zum Dodo, wo an diesem Abend Open Stage ist. Ein Freund von unserem Freund spielt. Den Lamacun habe ich tatsächlich unfallfrei essen können. Das Dodo ist schon gut gefüllt und wie in alten Zeiten stark verraucht. Bei reichlich Bier und Wein hören wir TJ aus Brandenburg, und die junge Dame aus Irland. Der Bruder meines Partners kommt auch schließlich an und gesellt sich zu uns. Noch mehr Bier und Wein, dazu Christan Graye, der aber ankündigt, sich ob seines Namens  weder ausziehen noch eine Peitsche schwingen wird. Mir entweicht ein leider in der plötzlichen Stille unüberhörbares und enttäuschtes ‚Ooooh!‘, was zu reichlich Gelächter sorgt. Mein Partner macht 🙈 – Rocking Rolf spielt eigene Songs und versetzt mich in mein jugendliches Bob-Dylan-Fan-Dasein. Weiter mit Bier und Wein… die Russen kommen! Eine Sängerin mit ihrem Gitarrist aus Moskau füllt die Kneipe mit einer unglaublich genialen Stimme. Man will eigentlich nicht, dass sie je wieder aufhört. Also trinken wir neben 🍺 und 🍷 noch ein paar Rum zum Trost und schwanken aus der Kneipe. Spät in der Nacht hat die Currywurstbude noch geöffnet und die Leute stehen Schlange. Da machen wir natürlich mit! 2-3 Currywürste und eine Pommes/pro Person später wünschen wir uns nur noch ins Hotelbett, sind uns aber nicht einig, wo es denn nun ist. Während ich mit Bruder über die Lage von Links und Rechts diskutiere, hat mein Partner ein Taxi bestellt.⠀⠀

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Bänder wechselt Euch!

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Ach ja, wer hat sie noch nicht? Bänder in allen Farben und Materialien.

Sie zieren Pullis, Jacken, Shirts und Hosen. Ob als Band in der Kapuze oder als Streifen an der Seite… ob auf Kaufkleidung oder selbstgemachten Klamotten. Man kommt kaum mehr drum herum. Die Auswahl wird immer größer und ausgefallener.

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Ich war anfangs sehr zurückhaltend. Klar sahen die Bänder klasse aus, aber wollte ich wirklich Streifen an den Hosen haben? Oder gar an meine bisherigen wenigen Hoodies plötzlich doch einen Bandeinzug einnähen? Quatsch  – Hoodies mit Kordel oder Band ging gar nicht.

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Manchen Trends stehe ich skeptisch gegen. Was mich nicht von Anfang an überzeugt, wird eine Weile beobachtet und dann entweder ausprobiert oder aussortiert. So war es mit dem Spucktuch aka Musseline. Bis auf mein Halstuch habe ich den Rest aussortiert … hm, wenn ich recht darüber nachdenke, war es nur ein Shirt.

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Die Bänder haben mich jedoch schon sehr gepackt. Ich habe mittlerweile einige hier – die Meisten in einer gut gehüteten Kiste. Ja, meine Bänder sind kleine Schätze. Und meine selbstgenähten Kleidngsstücke sind auch Schätze. Ob jetzt der eine Schatz zum anderen passt oder gar zu mehreren, stürzt mich häufig in mehr als eine Entscheidungskrise. Ja, fast schon Ratlosigkeit.

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Hinzu kommt ein rein praktischer Gedanke. Stoff und Zubehör kosten bereits schon eine Menge. Bei den Kleinteilen läppert es sich schnell. Ob Bügeleinlage, Knöpfe, Reissverschlüsse und letztlich auch Nähgarn und -nadeln… es ist nicht immer ganz günstig. Und dann kommen jetzt noch Patches, Bänder und Co. dazu.

Für eine Verzierung an Ärmeln und insbesondere Hosenbeinnähten brauche ich bei meiner Größe bereits um die 3 Meter.

Als Kordel in Hoodies braucht man auch mehr als ein Meter.

Für mich ergab sich zudem die Qual der Wahl. Es passten zu meinen wenigen Hoodies mit Bandeinzug diverse Bänder. Dennoch wollte ich nicht alle auf die passende Länge kürzen. Oder aber sie waren bereits zu kurz. Und was ist, wenn ich mal ein anders Band einziehen will, damit der Pulli oder das Kleid einen anderen Look bekommt? Noch mehr Band kaufen und jedes mal neu durchfädeln? Dazu bin ich viel zu faul.

So überlegte ich eine Weile, was ich tun könnte, um genau diese Probleme zu umgehen. Mir fiel ein Trick ein, den ich bereits selbst einmal angewendet hatte und zudem auch woanders gesehen hatte: Ist das Durchzugsband zu kurz und größtenteils verdeckt, einfach zur Hälfte durchschneiden und ein normales Baumwollband dazwischen nähen. Wenn vorne eh nur ein Teil rausguckt, ist es egal, was im Tunnelzug steckt. Und genau das überlegte ich mir bei den Kapuzen auch, nur etwas verändert.

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Ich habe nämlich keine Lust, jedes Mal ein neues Band anzunähen. Aber es muss ja keine Naht sein… Und kurzerhand befestigte ich Druckknöpfe daran.

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Und damit experimentierte ich eine Weile herum, zog mir mit zu großen Druckknöpfen erstmal eine Öse aus dem Stoff, verwarf den Plan und kam schliesslich zu den kleinen Knöpfen, die ich einst für Jersey gekauft hatte. Aber ich habe neben den Knöpfen noch eine andere Möglichkeit. Natürlich gehen auch schnöde Knoten, sind aber eventuell wieder etwas schwer zu lösen und je nach größe des Bandes/Kordel reichlich dick.

Wer keine Knöpfe an den Bändern befestigen möchte, kann es auch mit 2 Schlaufen probieren. Mit dieser Methode lassen sich auch ungewöhnlichere Materialien als „Band“ benutzen, wie z.B. Ketten. Leider habe ich z.Zt. keine greifbar, könnte mir aber vorstellen, dass es funktionieren könnte und somit wäre des Band praktisch schon der Schmuck.

Ich hoffe, mein kleines Video, in dem ich zeige, wie es geht, lässt sich abspielen.

Jetzt geht es an die Vorbereitungen für das h+h Messewochenende in Köln, auf dass ich mich schon sehr freue. Vielleicht treffe ich ja die Eine oder Andere.

Die Fakten lasse ich diesmal weg. Bei dem Sammelsurium erinnere ich nicht wirklich, wo ich jedes Band gekauft habe.

Verlinkt bei: Du für Dich am Donnerstag, Sewlala, WoF

Es war einmal: DerDieDas

Es war einmal….

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Vor einigen Jahren fasste ich den Entschluss, einen Blog zu machen. Ich hatte wenig konkrete Vorstellungen, einfach nur Lust, etwas zu machen.

Ich entschied mich damals für Blogspot.

Etwas aufgeregt und völlig unwissend, registrierte ich mich, nicht wissend, dass man erstmal nur den Blog hat, aber noch nicht öffentlich ist (da hätte ich mir die Aufregung sparen können).

Die erste Hürde war für mich damals die Frage nach dem Namen meines Blogs. Tatsächlich dauerte die Registrierung einige Tage, weil mir einfach kein Name einfiel. Da ich so nicht weiterkam aber weiterkommen wollte, entschied ich mich kurzerhand für Derdiedas. Weiterlesen „Es war einmal: DerDieDas“

Heute neu, morgen alt – Patternhack für Schnitte

Stoffe

Ich selbst habe es gemacht und viele machen es gerade oder haben es vor: Eine Zeit lang keine neue Kleidung kaufen. Die Hashtags #diydontbuy, #nähenstattkaufen finden immer mehr Anhänger und es ist prinzipiell eine gute Sache.

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Ich habe es eher unbewusst von Mai 2017 bis Mai 2018 durchgezogen. Und auch seither habe ich bisher wenig Kleidung gekauft, auch aus ideologischen Gründen aber vor allem, weil ich einfach sehr gerne meine selbstgefertigte Kleidung trage – mit viel Stolz und Freude ( siehe Warum ich nähe)

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In letzter Zeit habe ich mir vermeht Gedanken über mein eigenes Konsumverhalten in Bezug aufs Nähen gemacht. Es geht bei mir selbst los. Wer kennt es nicht? – Was gestern die Klamotten waren, sind heute die Stoffe. Ich habe ein prall gefülltes Stofflager und meine dennoch, dass ich unbedingt noch diesen einen angepriesenen Stoff haben muss. Oder ich sehe ihn bei anderen und will ihn auch. Durch meinen Umzug konnte ich mal alles sichten und war erstaunt, wieviele ich tatsächlich nicht mehr erinnerte. Trotzdem habe ich zwischenzeitlich neue Stoffe bestellt. Hingegen habe ich meine Stoffreste um mehr als 3/4 reduziert, weil ich am Ende tatsächlich keine 3 x 7,5 cm mehr benutze. Und schliesslich fallen ja auch neue Reste wieder an.

Weiterlesen „Heute neu, morgen alt – Patternhack für Schnitte“

Nicht noch ein Hoodie!

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Patternhack La Glenna von Schnittgeflüster

Als es auf den Herbst zuging und ich endgültig die Sommerschnitte weglegte, dachte ich innerlich‚ jetzt kommen bestimmt wieder zig Hoodieschnitte raus‘ und beschloss, mich dieses Jahr davon fernzuhalten.

Weiterlesen „Nicht noch ein Hoodie!“

Warum ich nähe…

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Auf diese Frage kann ich natürlich reichlich Antworten geben, aber heute geht es mir um einen ganz speziellen Punkt.

Auch in der Mode den Horizont erweitern

Lange Zeit habe ich mich modisch bei den Schnittdesignern inspirieren lassen und gleichzeitig kaum noch auf Seiten von größeren Modelabels geschaut, geschweige denn, bin ich in Läden gegangen. Weiterlesen „Warum ich nähe…“

Ich mach mein Ding

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Die Fotos die ich zu meinem heutigen Thema zeige, passen insofern, als das ich mir einen bestehenden Schnitt, der in sich bereits viele Variationen hat, noch weiter verändert habe . Das werde ich jetzt öfter machen. Dieses Mal handelt es sich um den Schnitt Stella von Schnittgeflüster. Dazu aber weiter unten mehr.

Instagram und Co.

Die letzte Woche hat mich in meinem Bloggerleben mal wieder nachdenklich gemacht. Wer in den Medien von Instagram und Influencern hört, hat häufig die Glamourfotos vor Augen. Instagram ist aber viel mehr als das. Je nachdem in welche Nische/Interessenbereich man sich begibt, bekommt man abwechslungsreichen Inhalt zu sehen. Da momentan mein Schwerpunkt beim Nähen liegt, folge ich natürlich vielen Nähblogs. Daneben habe ich diverse Künstler, DIY-ler (Do it yourself), Lifestyle-/Modeblogger und andere interessante Menschen abonniert. Daraus ergibt sich für mich immer ein schönes breites Spektrum wenn ich morgens durch meinen Feed gehe.

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Lausche ich Ratgebern, wie man als Blogger mehr Reichweite erzielt, stelle ich immer wieder fest, dass ich das meiste Falsch mache. Aber ganz ehrlich – das ist mir ziemlich egal. Weiterlesen „Ich mach mein Ding“

Das Fest kann kommen

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Na, seid Ihr schon in Weihnachtsstimmung?

Ich noch gar nicht, dennoch habe ich mich nicht lumpen lassen, 2 festliche Teile für Schnittmuster Berlin zu nähen. Nicht, dass ich sie wirklich brauche. Aber zum Glück können Jacke Laura und auch Bluse Meret mit anderen Stoffen genäht werden und werden so ruckzuck alltagstauglich.

Ich muss gestehen, seid ich keine Kinder mehr im Haus habe kommt meist der Weihnachtsmuffel in mir raus. Es gab in den letzten Jahren immer wieder Ausnahmen und ich holte die wenigen Dekoartikel aus dem Keller, die ich noch habe. Meist erstreckt sich allerdings meine Weihnachtsdeko auf 1 oder 2 zusätzliche Lichterketten. Dieses Jahr ist es scheinbar wieder ähnlich. Wenn es aber um festliche Kleider geht, stehe ich ganz vorne in der Reihe! Ja, dass lass ich mir nicht nehmen. Allein letztes Jahr hatte ich mindestens 4 genäht und hätte mit doppelten Einladungen über 3 Tage nie das selbe Kleid anziehen müssen.

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Über Kreativität

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1. Die Messe Kreativwelt in Frankfurt

Letztes Wochenende war in Frankfurt die Kreativwelt Messe. Ich hatte mich zuvor als Bloggerin akkreditieren lassen und wollte eigentlich mindestens 2 Tage dort sein, aber dann erwischte mich ein Infekt und so war ich lediglich am Samstag da – ich und 1000 andere Besucher.

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Ich muss zuvor erklären, dass ich mich sehr lange nicht für sonderlich kreativ gehalten habe. Warum? – das könnte Euch sicher meine Therapeutin erzählen. Ich dachte jedenfalls, dass ich wenig Phantasie und Kreativität besitze. Und wenn ich kreativ war, so sagte ich, ich sei nicht „eigen-kreativ“. Das war mein Ausdruck dafür, dass ich fast immer erst Inspiration brauchte, um etwas zu machen. Es dauerte sehr, sehr lange, bis ich verstand, dass Inspiration ein Teil von Kreativität ist. Und ohne mich über den grünen Klee loben zu wollen, habe ich etwas in den letzten Jahren über mich verstanden. Ich brauche tatsächlich eine gewisse Einschränkung, um überhaupt zu einem kreativen Ergebnis zu kommen, weil mir sonst zu viel einfällt und ich völlig orientierungslos umherstolpere. Ein schönes Beispiel dazu war ein Kurs, den ich vor vielen Jahren in Hamburg besuchte: Kreatives Schreiben. Er dauerte einige Wochen und als wir irgendwann zu den Haikus, einer japanischen Gedichtform kamen, war ich voll in meinem Element. Haikus haben ein sehr starres Silbenschema. Und reduziert auf dieses Schema, sprudelte ich über vor Ideen. So ungefähr funktioniert meine Kreativität. Bittet mich hingegen jemand mit „mal doch mal etwas“… stehe ich wie der Ochs vorm Berg. Mein Spektrum ist einfach zu groß.

Zurück zur Messe: Das Angebot für Nähnerds war meiner Meinung nach recht überschaubar und bot nichts, was man im normalen Handel zu günstigeren Preisen wesentlich besser bekommen kann. Was ich im Bereich Nähen wirklich vermisste, waren Anbieter von Bändern und Patches und anderes Gedöns.

Mein persönliches Highlight war die sehr extravagante Modenschau der Schule für Mode, Design und Grafik aus Offenbach. Schülerinnen sowie ehemalige Absolventinnen zeigten interessante Werke zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit.

Ich muss gestehen, dass mich das Angebot der Messe nicht wirklich begeistert hat. Das mag daran liegen, dass ich nicht unbedingt zu der Zielgruppe gehöre. Wenn ich male, greife ich nicht auf vorgefertigte Schablonen zurück. Für viele ist das aber eine Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. So hörte ich aus dem Freundeskreis, dass sie von der Messe begeistert waren. Backen, Schmuck basteln, Stricken… es gab von allem etwas. Und letztlich war die Messe genau das… ein Angebot und Überblick der Kreativwelt. Und wenn ich meine eigenen Erwartungen an die Messe außer acht lasse, dann hat sie tatsächlich genau das geboten.

2. Eine weitere Runde Designnähen für Schnittmuster Berlin

Wenn es um das Designnähen geht, bin ich wiederum voll in meinem Element. Schnittmuster Berlin möchte lediglich Anschauungsbeispiele für Ihre Schnitte. Und wenn irgendetwas wirklich nicht für einen funktioniert, kann man verhandeln. So erging es mir mit der Jacke Alice. Ich fand diese schlichte und für weiche Jerseystoffe empfohlene Wickeljacke wirklich schön, musste aber im ersten Versuch feststellen, dass der Rüschensaum, so wie er vom Schnitt her vorgegeben war, überhaupt nicht mit meiner Figur harmonierte. Ich ließ sie eine Weile liegen und entschied schließlich, den Rüschenansatz um einiges zu verbreitern und neu anzunähen. Mein 2. Versuch wurde akzeptiert. Weiterlesen „Über Kreativität“