Upcycling Tutorial – Wie mache ich aus einem Oberhemd eine Tasche

Im letzten Jahr hatte ich bereits aus einem alten Herrenhemd meines Partners eine Tasche genäht. Einer Freundin von mir gefiel sie so gut, dass sie bei mir eine in Auftrag gab. Dank meines ältesten Sohnes bekam ich Nachschub an ausrangierten Hemden und ich konnte damit beginnen.
Nun hatte ich für meine Tasche kein Tutorial oder Anleitung gehabt und während des Nähens erst die Möglichkeiten entdeckt. Aber auch das dokumentierte nicht, sondern war fest davon überzeugt, dass ich das wieder hinbekommen würde. 
Ich nahm also ein weißes Oberhemd, setzte mich daran und nach kurzer Zeit konnte ich meine eigenen Näh- und Schnittschritte nicht mehr nachvollziehen. 
 

 

Nach einem halben Tag Ruhe vor dem Projekt und 5 km Joggen, entschied ich mich, diesmal die Schritte zu dokumentieren. Davon habe nicht nur ich einen Nutzen, sondern der eine oder andere auch.
 
Leider sind die Fotos von grausamer Qualität, was daran liegt, dass ich irgendwann den Bogen raus hatte und nur noch nähen wollte. Ich konnte mich nur mit eiserner Disziplin dazu anhalten, die einzelnen Schritte zu fotografieren. 
Ihr beginnt mit dem Abtrennen der Ärmel. Theoretisch kann man sie auch abschneiden, aber da das vordere Ärmelloch die seitliche Außenkante der Tasche wird, sollte man möglichst nicht zu viel dort abschneiden. Lieber etwas vom Ärmel überstehen lassen. Ich trenne lieber auf. 
Die Ärmel legt ihr erstmal zur Seite. 
 

 

 

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Mein 1. Bloggeburtstag

Happy Birthday to you, my Blog, Happy Birthday to you….

Meine Lieben, ich habe am 19.2.2017 meinen 1. Bloggeburtstag und auch wenn ich mit einigen Unterbrechungen das letzte Jahr gebloggt habe, bin ich stolz darauf.
Es mag diverse Blogs geben, die erfolgreicher, beliebter und interessanter sind, aber wenn ich auf meine Besucherzahlen schaue, bin ich einfach erstmal stolz auf mich. Und es ist vielleicht genau das, was ich letztes Jahr in allererster Linie für mich und heute für meinen Blog gelernt habe – der Vergleich mit anderen mag manchmal wichtig sein, aber er ist nicht aussschlaggebend.
Für das, was ich im letzten Jahr für mich und auch für meinen Blog getan habe, freut ich mich. An meinen Möglichkeiten gemessen habe ich sehr viel erreicht.
Natürlich sehe ich mir andere Blogs an und sehe, wieviele Besucher und Kommentare sie im Vergleich zu mir bekommen, aber mir ist es gelungen, deshalb nicht entmutigt aufzugeben sondern einfach weiterzumachen. Das ist eine neue Erfahrung für mich. Ich habe meine eigene Messlatte etwas tiefer gelegt und das tut mir gut.
Mir ist klar, dass einige Beiträge beliebter sind, als andere, aber für mich zählt am Ende erstmal das, was es mir gibt. Alle Dinge, die ich innerhalb dieses Jahr genäht, gemacht und gepostet habe, haben mich weitergebracht.

Allen, die meinen Blog in dieser Zeit zu irgendeinem Zeitpunkt besucht haben, gilt mein Dank. Ich habe mich riesig über jeden Kommentar gefreut und möchte allen Kommentarschreibern dafür danken. Ob es die Besucherzahlen oder aber insbesondere die Kommentare sind, die mich jedesmal ermutigen, weiterzumachen – es bedeutet mir sehr viel.
Ich habe im letzten Jahr viel über das geschrieben, was ich gemacht habe, aber auch vereinzelt über das, was mich umtreibt. Das war noch sehr zögerlich, aber ich hoffe, dass es künftig mehr wird.
Wir leben gerade in einer Zeit, die sehr im Umbruch ist und von Unsicherheit bestimmt ist.
Am Wochenende las ich einen Kommentar auf einem anderen Blog über die Inschrift der Freiheitsstatue in Amerika und ich kommentierte diesen Eintrag mit folgenden Worten:

Ich liebe es kreativ zu sein, zu nähen, zu schreiben, zu malen und mit neuem zu experimentieren. Aber ich sehe eben auch, was auf der Welt passiert und ein Trump, eine LePen, ein Höcke… sind alle brandgefährlich und es scheint einen Geist in der Gesellschaft zu geben, die durch diese Menschen genährt werden. Darum bin ich Dir sehr dankbar für diesen Beitrag, weil unsere Kreativität toll ist, aber nur in einem Umfeld entstehen kann, das die größtmögliche Freiheit bieten kann. Es sind auch die anderen Kulturen, die uns inspirieren. Wir können die Augen davor nicht verschliessen.

Wir können dankbar für die Freiheit sein, unsere Meinung und unsere Leidenschaften in einem Blog äußern zu können. Ich bin dankbar für die freundliche und mutmachende Bloggergemeinschaft der Näherinnen und Kreativen. Da ich zu Hause für mich arbeite, ist mir diese Anerkennung von Euch sehr wichtig und bedeutet mir sehr viel. 
Meinem manchmal erwähnten weltbesten Partner gilt dieser Dank ganz besonders, weil er meine Blogs trotz seines Jobs, der ihn sehr fordert, regelmäßig liest. 
Anläßlich dieses Geburtstages hätte ich einen Kuchen backen sollen, aber seit meine Kinder ausgezogen sind, koche und backe ich nur noch selten. Und da mein Blog keinen Kuchen isst, hätte ich ihn allein essen müssen oder mit meinem Partner oder Freundinnen. Stattdessen war ich auf der KreativAll in Wiesbaden, habe reichlich Kaffee getrunken und einen wunderbaren Tag mit einer sehr guten Freundin dort verbracht. 
Ich hätte gern ein neues Stück gezeigt, welches Freitag vorerst fertig wurde, aber dann aus Ungeduld und einem Futterstoff, der schon bei der Anprobe riss, noch nicht ganz präsentabel ist. Stattdessen möchte ich hier rückblickend meine ganz persönlichen Highlights noch einmal zeigen: 
So durcheinander und unvollständig diese Auswahl ist …. das bin nunmal ich!

Finale vom Blusen Sewalong

Softshellblazer mit Samtleggings

Meine geschnittenen Weinflaschen


Die Shorts aus einem Fischerhemd mit einem refashioned Frackhemd

Meine Shorts aus einem alten Herrenoberhemd.

Upcycling und Refashioning von alten Hosen:

Fotografieren in Rom

Tiefenentspannt im Hängesessel

Urlaub in Malta

Rotwein an der Elbe in Hamburg
Tauchen in Malta
Softshelljacket für einen Freund

Grimassenschneiden in Rom
In Rom vor dem Trevibrunnen
Piazza Navona

Auf dem Weg zum Vatikan

Hamburg 

Malta

Ostseestrand

Ein Boxtäschchen gefüttert mit einer Kaffeeverpackung

Meine Sektflaschenlampen im Badezimmer


Ein ganz besonderes Geschenk ist für mich ein Interview, dass Anja Jäger (Klick), Kreativ Coach, mit mir am Dienstag führen wird und das dann auf ihrer Seite und auch hier veröffentlicht wird.

Da passt was rein!

Heute ist Freutag und ich freue mich wirklich.
Seit ich für die Freundin meines Sohnes eine alte Hose zu einer Wendetasche (klick) geupcycelt hatte, geht mir der Wunsch, selbst eine zu haben, nicht mehr aus dem Kopf.
Eine alte Jeans und einen alten Jeansrock hatte ich noch. Es wäre sicher einfacher gewesen, den Rock zu nehmen, aber das Blau der Hose gefiel mir einfach besser. Warum einfach, wenn es der modewillen auch kompliziert geht….
Nun brauchte ich wieder einen Stoff für das Futter bzw. für die andere Seite. Mir geriet der Stoff in die Hände, den ich einst für meine weltbesten Partner, ein hessischer Seebär, gekauft hatte. Der passte so ideal zu der Jeans, dass ich ihn kurzerhand um sein Einverständnis bat, ihn benutzen zu können, denn immerhin war es mehr oder minder sein Stoff, auch wenn ich draus bereits einen Einkaufsbeutel für ihn gemacht hatte.

Bei der Jeans trennte ich als erstes wieder die Innennähte der Hosenbeine auf, wobei ich feststellen musste, dass eine Qualitätshose mit guten Nähten wirklich nicht so einfach aufzutrennen ist. Dann trennt ich die Naht vom Reißverschluß bis kurz vor der hinteren Passe auf. Den Reißverschluß ließ ich diesmal drin. Ich begradigte die Nähte und steckte sie zusammen und achtete darauf, dass die Übergänge diesmal etwas schöner werden. Ich finde, es ist mir recht gut gelungen, auch wenn die Farbe und Stärke des Garns nicht ganz mit dem Originalgarn übereinstimmt.

Dann nähte ich die Wendeseite anhand der Dimensionen der Hose. Meine erste Idee, einen dunkelblauen Stoff für die Einstecktaschen zu nehmen, verwarf ich kurz nachdem ich die Teile bereits zugeschnitten und gebügelt hatte. Kommt öfter bei mir vor. Stattdessen nahm ich den gleichen Stoff, weil er mir einfach wirklich gut gefällt. 
Am schwierigsten ist immer das Abtrennen der Gürtelschlaufen, weil die Dinger echt fest sitzen, sowie auch der Knopf. Mit einer Zange und viel, viel Krafaufwand meinerseits, ging er schließlich ab, wobei mir ein Teil um die Ohren flog und noch immer in irgendeiner Ecke meines Zimmers liegt – ich habe keine Ahnung wo, aber er flog weit. Wahrscheinlich wird er beim Frühjahrsputz zum Vorscheinkommen oder mit reichlich Geklacker im Staubsaugerbeutel landen. 
Die obere Bundnaht der Hose aufzutrennen hat sich bewährt. Vorne, wo der Knopf saß, schiebe ich nach dem vollständigen Auftrennen des Ober- und Untertritts, beide Teile ineinander, sodass ich auch dort den anderen Teil der Tasche bequem einschieben kann. Dann wende ich die Jeansseite nach außen und steppe alles schmalkantig zusammen. Zuvor natürlich noch die Tragehenkel einschieben. Sogar bei der Wahl des Nähgarns habe ich darauf geachtet, dass der Orangeton des Jeansgarns auf der Jeansseite und ein Cremeweiß als Unterfaden für die Stofftasche jeweils passend sind. 

Ich kann sie jetzt nach Lust und Laune wenden.
Auch dieser Blog war vom Textverlust betroffen, hat aber den Vorteil, dass ich jetzt nach einigem Gebrauch der Tasche sagen kann – sie ist wirklich praktisch. Vor dem Wenden sollte man sie allerdings tunlichst leeren – vorallem die kleinen Einstecktaschen. In den meisten Fällen passt eine eine der Seiten zu meiner Kleidung. Meine anderen Taschen sind schon ein wenig beleidigt.

Die Hosentasche

Wenn ich anfange zu nähen, kommt es oftmals vor, dass ich eigentlich noch gar nicht so genau weiß, wo es am Ende hinführt oder wie ich etwas machen will. Das ist eine Art von mir, die ich vor allem beim Malen entwickelte.

Am Beispiel der Strandtasche lässt es sich gut beschreiben.
Mein Sohn und seine Freundin waren letztes Jahr auf Fuerteventura und liehen sich eine Strandtasche von mir, da sie keine haben. Das brachte mich schnell auf die Idee, eine Tasche zum Geburtstag der Freundin zu nähen. Am Wochenende begann ich mit der Umsetzung. Alles was ich sicher wußte war, dass ich meine Strandtasche als Vorlage nehmen wollte. Ich suchte geeignete Stoffreste raus und meine Wahl fiel auf einen gelben Leinenstoff. Weil er mir so etwas zu langweilig war, nahm ich noch einen grünen Stoffrest, aus dem ich einen Streifen machte, der gleichzeitig auch Einstecktasche ist. Soweit so gut. Dann wurde es schwieriger, weil ich keinen wirklich schönen Futterstoff hatte. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich am Ende bei Jeansstoff landete, aber plötzlich fiel mir meine alte Jeans ein, die ich im letzten Jahr bereits aufgetrennt hatte, um daraus…. hm, irgendwas zu machen. Sie hing seitdem an meiner Schneiderpuppe. Meine nächste Idee war, sie gar nicht als Futter sondern als Außenstoff zu nehmen, dafür den gelben Leinenstoff nach innen zu packen. Leider war ich mir aber nicht sicher, ob es der Freundin meines Sohnes gefallen würde. Und da ich mich auch nicht entscheiden konnte, machte ich einfach beides, nämlich eine Wendetasche.
Wie so oft sind meine Ideen schneller da, als ein Plan für die Durchführung.
Nach einigen verworfenen Ideen hatte ich die Lösung. Ich trennte die oberste Naht des Hosenbundes auf, entfernte oben die Gürtelschlaufen, trennte den Hosenknopf ab und schob die gelbe Tasche zwischen den Bund. Zufällig hatte ich noch blaues Gurtband, fand es aber für die gelbe Seite unpassend. Darum nähte ich noch 2 gelbe Streifen auf das Gurtband.
Zu guter letzt schloss ich die obere Naht wieder, befestigte die Gürtelschlaufen und muss bei der Gelegenheit mal meine Nähmaschine loben, die sich wie Butter durch die teilweise sehr dicken Nähte schob.

Bei den Fotos habe ich so einen Gefallen an der Tasche gefunden, dass ich glaube, ich werde mir auch eine machen.

Herbstglitter

Es ist Herbst – in manchen Gebieten Deutschland hat es bereits geschneit – und ich widme mich wieder dem Bloggen, was ich im Sommer sehr vernachlässigte, weil ich meinen Garten und den Sommer genossen habe.

Da der Schock über den Wahlausgang in Amerika noch im Verdauungsprozeß ist, wäre mir eigentlich eher danach, meinen vielen Gedanken dazu hier Platz einzuräumen, doch ist bereits schon viel an anderen Stellen in den Medien gesagt und geschrieben worden. Im Moment möchte ich dazu erstmal nur sagen, dass es eine Illusion wäre, wenn man glaubt, dies könne nur in Amerika passieren. Das zeigen bereits zu viele Bewegungen im In- und Ausland.

Jetzt eine Kurve zu meinem heutigen Beitrag über meine neue Tasche zu finden, wird schwierig. 
Vielleicht klappt es über den Klimaschutz, der laut Aussage vom gestern Gewählten überflüssig ist, da sich das Klima angeblich nicht ändert. 
Zum Schutz des Klimas gehört auch der nachhaltige und bewußte Umgang mit Materialien und Upcycling ist eine Variante. 
Yeah, so klappt es.

Ich habe mal wieder ein altes Herrenhemd verarbeitet. Diesmal zu einer Tasche. Tatsächlich hatte ich sie schon im Frühjahr fertig und auch im Einsatz, aber mir fehlte das i-Tüpfelchen. 
 
 
 
Die Umarbeitung ist eigentlich denkbar einfach, denn richtig gefaltet und zusammengenäht, ist das Futter gleich dabei. Die Ärmel (inklusive Loch) wurden zu Trägern und die Knopfleiste an der Blende einmal zugenäht. Die Brusttasche ist geblieben und neben dem Hauptfach kann man noch etwas in den Kragen/Halsausschnitt stecken. 
Letzte Woche hatte ich dann endlich eine Idee, wie ich der Tasche mein persönliches i-Tüpfelchen verpasse. Damit habe ich mehr oder minder 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn ich wollte unbedingt eine silberne Tasche haben. 
Warum ich schon vor Jahren silberne Textilfarben gekauft habe, obwohl ich noch längst nicht in Glitzerstadium angelangt war, wird mir für immer ein Rätsel bleiben, aber sie war für meinen spontanen Ideenumsetzprozeß sehr hilfreich. 
 
Gestern abend habe ich einen zusätzlichen Nutzen bemerkt. Im Dunkeln ist dieses Teil fast schon ein Reflektor. Wenn ich dann noch meine Paillettenstiefeletten trage, komme ich sicher durch den Winter, auch wenn sich dann mancher wundert, weshalb 2 Schuhe und ein gefaltetes Hemd über die Wege schwebt – das natürlich nur, wenn ich nicht auch noch meine schwarze Hose und Jacke silber färbe. 
 
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, diese „Hemdtasche“ individuell zu gestalten. Ob man anstatt der Ärmel z.B. ein Gurtband oder andere Taschenträger nimmt, die Knöpfe abtrennt und/oder andere annäht, den Hemdkragen entfernt, die Brusttasche mit anderen Stoffen ersetzt… alles ist möglich.
Beim Fotografieren dachte ich übrigens gerade, dass einige Stangen Lauch oder ein paar Blumen toll wären, um sie für das Foto in die Tasche zu stecken. Beides hatte ich nicht. Den Hokkaido hätte niemand gesehen und Lauch gibt es erst heute Nachmittag auf unserem Markt. So musste die Zeitung modeln und auch die ist nicht aktuell, sondern von letzter Woche. Das – so denke ich – ist aber RUMS so ziemlich egal. 

Experimentierfreudig – mit dem Glasschneider

Ich erinnere gar nicht mehr, wie ich einst darauf kam – eventuell durch ein Video im Netz, wo ich lernte, wie man Flaschen schneiden kann. Ich besorgte mir einen Glasschneider für Flaschen und schnitt sämtliche leere Flaschen. Es dauerte nicht lang, bis ich meinen geliebten Rotwein nicht mehr nach Sorte kaufte, sondern nach Flaschenform und Farbe (…. und innerhalb eines gewissen Preisrahmens). Man kann mich nicht selten dabei beobachten, wie ich im Getränkemarkt stehe und Weinflaschen gegen das Licht halte, um herauszufinden, ob sie grün oder braun sind. Es gibt nämlich in der Tat relativ wenig Rotweinflaschen, die braun sind. Und wenn man einen Auftrag für Lampen bekommt, die unbedingt braun sein sollen, fängt man an danach zu suchen.

Seit ich diesen Glasschneider habe, gehe ich mit einem völlig anderen Blick in den Getränkemarkt. Und es gibt wirklich tolle Flaschen, nicht nur beim Wein. 
Seit einiger Zeit habe ich nun herausgefunden, dass ich mit einem recht einfachem Glasschneider noch bessere Ergebnisse erzielen kann. 
Beim Flaschenschneiden geht es bei meiner bevorzugten Technik darum, das Glas anzuritzen und dann durch den sogenannten „thermal stress“ (abwechselndes eintauchen in heißes und kaltes Wasser) zu teilen. Es kommt zwar immer wieder vor, dass das nicht klappt, aber dann hat man das, was man eben vorher auch schon hatte – Altglas. Schlimmstenfalls muss man mehr trinken. 
Aus diesen Flaschen habe ich hauptsächlich Lampen mit batteriebetriebenen LED-Lichterketten gemacht und das ist ein Dekogegenstand in meiner Wohnung, über den ich mich täglich immer wieder freue und zwar unabhängig von der Jahreszeit. Denn im Garten oder auf dem Balkon sind sie wunderschön. Mein Favorit im Moment ist die Flasche von Roses Lime Juice. 

  Auch ohne Lichterkette lassen sich die Flaschen verwenden. Ob als „Lampenschirm“:
….oder als Windlicht bzw. Gartenfackel, wenn man den Flaschenhals auf einen Stock steckt und eine Kerze in die Flasche steckt.
Aus den unteren Teilen habe ich bisher Schälchen, Gläser oder Teelicht- oder Kerzenhalter gemacht. Aber auch Aschenbecher oder Untersetzer sind möglich. Es gibt noch diverse Möglichkeiten, was man aus den Flaschen alles machen kann. Die eine oder andere Idee ist schon da.