Blusen Sew-a-long 2017 und plötzlich ist Finale

Tadaaaaa! Trommelwirbel…. Sie ist fertig!

Ich möchte mich erstmal bei allen bedanken, die mir gestern Kommentare geschrieben und meinen Beitrg gelesen haben. Das hat mich sehr gefreut.
Und für die Aktion von Ellepuls ein Blümchen für Elke.

So ist das, wenn man sich erst spät entscheidet, an einem Sew-a-long teilzunehmen. Da postet man noch am Tag vorher ganz überglücklich, dass man ja schon fast fertig ist, fragt mal ganz nebenbei, wann eigentlich das Finale ist, plant einen ruhigen Abend ohne Nähmaschine und innerhalb eines Kommentars von der lieben Elke, hat man dann doch noch ein Doppeldate mit Nähmaschine und Bügeleisen. Aufgrund von überraschenden Unfällen und Fehlern in der Vergangenheit habe ich das Glas Wein erst nach dem letzten angenähten Knopf eingeschenkt. Es hat sich gelohnt.

Und ich muss an dieser Stelle mal sagen, wieviel Spaß mir die letzten 3 Tage gemacht haben. Für mich war es ein tolles Erlebnis, auf etwas in so kurzer Zeit hinzuarbeiten und zudem ein Projekt angegangen zu sein, was seit Ewigkeiten in meiner Stoffkiste und im Kopf schlummerte. Vielen, lieben Dank für die tolle Motivation!

Letztlich kann ich zur Bluse nur wenig Neues beitragen, weil ich hier (Klick) und hier (Klick) bereits recht ausführlich über die Entstehung berichtet habe.
Meine Wunschknöpfe gab es ja leider nicht mehr, aber sollte ich sie doch noch irgendwo finden, kann ich die anderen abmachen und die neuen drannähen. Zusätzlich habe ich noch eine Brusttasche angenäht, weil ich die graue Seite ein wenig auflockern wollte.

Auch wenn die Bluse am Ende nicht ganz so geworden ist, wie ich sie eigentlich haben wollte (Ärmel beim Zuschnitt der zwei verschiedenen Stoffe vertauscht), bin ich letztlich doch sehr glücklich und zufrieden. Und ich kann es gar nicht genug betonen, wie froh ich über diesen motivierenden Sew-a-long bin, weil ich endlich, endlich, endlich diese Bluse nähen konnte, die ich schon vor Jahren machen wollte.

Eine kleine Geschichte zum Styling auf dem letzten Foto: Neulich hatte ich eine Bluse angezogen, eifrigst darauf bedacht, sie so locker-flockig zu tragen, dass eben nur ein Teil der Bluse in der Hose steckt. Das „locker-flockig“ mit diversen Zupfeleien bei mir vor dem Spiegel ist, erwähne ich besser nicht. Endlich saß alles so, wie ich wollte, gehe voller Stolz und Überzeugung so richtig cool gestylt zu sein zu meinem weltbesten Partner und was macht er….??? Er zuppelt das sorgfältig drapierte Stück Bluse aus dem Hosenbund und sagt „das ist hängengeblieben“!


Da war noch ein nicht abgeschnittener Faden

Noch ein kurzes Wort zum Schnittmuster. Ich habe es von Schnittvision, deren Schnitte ich sehr mag Im Laufe der Jahre erwarb ich fast alle Kollektionen für einen sehr günstigen Preis. Der große Vorteil ist, dass man vor Ausdruck der Schnitte seine individuellen Maße eingibt. So erhält man einen Schnitt, der nicht nur perfekt auf den eigenen Körper zugeschnitten ist sondern auch individuelle Längen des Kleidungsstück ermöglicht. Mittlerweile werden dort auch Einzelschnitte in Konfektionsgröße angeboten, aber die Kollektionen sind weiterhin erhältlich. Einziges Manko: Man kann die Schnitte nicht mit jedem Computer (Apple oder PC) ausdrucken.

Weil es heute morgen noch frostig war, habe ich die Bluse jetzt mit Rollkragen kombiniert. Geht auch.

Mit diesem Finale Rums ich heute mit.
Zwergstücke

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Blusen Update

Ich bin ganz überrascht über mich selbst mit wieviel Sorgfalt ich gerade meine Bluse nähe. Dank der Anleitung von Elke von EllePuls habe ich die Manschetten sehr gut hinbekommen, auch wenn ich schon zuvor Blusen genäht hatte, aber wenn man sowas nicht öfter macht, vergisst man schnell, wie genau das alles ging
Allerdings fiel mir später auf, dass ich die Falten falsch herum gelegt hatte. Normalerweise hätte ich gesagt „Na und, dass soll so sein!“, aber nein, ich habe meinen besten Freund, den Nahttrenner genommen und so wurde das jetzt noch schnell korrigiert.

Einen Tag später und beide Ärmel haben am Ende richtig liegende Falten. Juhuu!

Gestern setzte ich die Ärmel ein.

Ärmel waren für mich anfangs der Horror, aber mittlerweile bin ich beim Einnähen ganz entspannt und es klappt in den meisten Fällen problemlos.

Kragen mit Kragensteg ging auch gut.

 Erste Anprobe, nachdem alles fertig ist, bis auf die Knöpfe und Knopflöcher

In meinen Knopfdosen fand ich dann auch gleich den passenden Knopf. Ich fand, er passte ideal. Einziges Problem: Ich habe davon nur einen. Deshalb bin ich eben zu unserem lokalen Kurzwaren-, Wäsche- und Zeitschriften laden gegangen (alles in einem kleinen Geschäft) und mußte jetzt leider andere Knöpfe nehmen, die aber auch ganz gut passen. Wie die aussehen, verrate ich noch nicht. Ein bißchen muß ich mir ja noch bis zum Finale aufheben.
Wann ist das eigentlich genau?

Und noch einen kurze Anfrage. Ich habe eine Schneiderpuppe für die Größe 42 – 46 oder so ähnlich. Auf jeden Fall ist sie für mich zu groß. Hat zufällig jemand noch eine kleinere bei sich und würde tauschen wollen?
Jetzt mache ich erstmal die Nähmaschine aus und gehe nach draußen, wo die Sonne gerade scheint. Es ist zwar noch kalt, aber das Licht ist klasse.
Euch allen einen tollen MeMadeMittwoch, Mittwochs mag ich, und Afterworksewing

Mein erster Beitrag zu einem Sew along

Es ist Sonntag, ich war mal wieder viel zu früh wach, befinde mich ca. 2 km von meiner Nähmaschine entfernt (nein, mein Zuhause ist nicht so groß, nur mein Partner und ich wohnen nicht zusammen). Zeit und Gelegenheit, um ausgiebig im Netz zu surfen und so stiess ich auf die Seite von  Greenfietsen, die einen Sew along für Alltagstaschen veranstaltet und da ich selbst noch immer ganz verliebt in meine Tasche aus einer Anzughose bin, habe ich mich kurzerhand entschieden, da einfach mal mitzumachen.

Als Innenfutter habe ich einen dieser Stoffe verwendet, wo man sich nach einiger Zeit fragt: „Was hat mich da geritten, als ich den kaufte???“ Andererseits mag ich das dann auch nicht wegwerfen, also bleibt er so lange liegen, bis ich irgendetwas machen will und zwar SOFORT und es a) entweder Wochenende oder Abend ist, also kein Laden offen, b) der notorische Geldmangel ins Gedächtnis 
fliesst oder aber, wie meistens c) eine Kombination aus a) plus b) ist. 

Ich habe sie jetzt mehrfach im Einsatz gehabt und ich freue mich über die vielen Taschen, die allein schon die Hose bietet. Wenn ich, wie jetzt am Wochenende bei meinem Partner bin, kann ich alles darin verstauen, was ich brauche. Selbst meine 1 Liter Nalgene-Trinkflasche findet in einer der vorderen Hosentaschen platz. Einziger Kritikpunkt, den ich bei der nächsten Tasche ändern werde –
sie braucht mehr Stand. Ich könnte jetzt nachträglich stärkere Bügeleinlage anbringen, denn durch den Hosenschlitz bin ich ruckzuck wieder im Tascheninnern, aber ich habe keine Lust. Vielleicht später. Außerdem, wenn ich genug einkaufe und die Tasche voll ist – und da geht wirklich eine Menge rein – hat sich das mit dem fehlenden Stand auch erledigt.