Simply Shirts – Anleitung für offene Bündchen

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Frisch aus Hamburg zurückgekehrt, bin ich fast schon zu spät, um den neuen Schnitt von Sewera Fashion vorzustellen, der letzte Woche erschien. Da war ich aber gerade noch mit dem Etuikleid Sewalong beschäftigt und bereitete mich auf meine Kurzreise nach Berlin und Hamburg vor.

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Seit letztem Sommer habe ich bei vielen verschiedenen Schnittdesignern zur Probe genäht. Ich suchte mir schöne Schnitte aus und sie gefielen mir. Dann aber merkte ich nach einer Weile, dass ich sie am Ende gar nicht mehr häufig anziehe. Manchmal wählte ich nämlich ein Probenähen aus, weil mich die Technik hinter dem Schnitt interessierte und ich achtete weniger darauf, ob ich mich später in dem Kleidungsstück wohlfühlen würde. In den letzten Wochen habe ich meinen Schrank durchforstet und gesehen, welche Teile ich wirklich viel und oft trage. Ein Schnittlabel ist immer wieder mit dabei: Sewera Fashion. Ich bin eine wirklich überzeugte Liebhaberin ihrer Schnitte, die von Basic bis zu Raffiniert und Ausgefallen gehen.

Simply Raglan Shirt

Ihr neuster Schnitt ist das Simply Raglanshirt. Tatsächlich standen einfache T-Shirts auf meinem Projektplan für diesen Sommer. Blusen, Kleider, Röcke und Shorts hatte ich reichlich. Als Carina von Sewera Fashion das Raglanshirt testen ließ, kam mir das sehr entgegen. Insgesamt habe ich bisher 3 genäht, allerdings nur 2 fotografiert. Aber wer die 2 sieht, kann sich vorstellen, wie das ganze dann in Weiß aussieht.

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Bei dem grünen und dem blauen Shirt probierte ich erstmals ein offenes Bündchen am Halsausschnitt aus. Ob es jetzt die klassische Art ist, es so zu machen, weiß ich nicht. Mein Vorhaben glückte jedenfalls und ich zeige Euch kurz, wie ich vorgegangen bin, denn es ist denkbar einfach:

Tutorial offenes Bündchen/Beleg

Für den Halsausschnitt schneidet Ihr wie gewohnt einen passenden Streifen aus Jersey aus. Ihr faltet ihn längs zur Hälfte und bügelt ihn.

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10 Tipps zur Werbekennzeichnung

Unbeauftragte Werbung

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Alle Informationen habe ich aus dem Interview zu diesem Thema von Blogst mit einem Anwalt. Dieses Interview ist auf dem Account von Blogst bei Instagram im eigenen IGTV Channel zu sehen.

Dennoch habe ich versucht, die wichtigsten Punkte dieses Interviews hier aufzuschreiben. Und ich betone nochmals, dass ich keine Rechtsanwältin bin und lediglich alles so zusammengefasst habe, wie ich es verstanden habe.

1. Hintergrund des Gesetzes

Das LG Berlin gab einer Klage des Verband sozialer Wettbewerber e.V.(VSW e.V.) gegen eine Instagramerin statt. Im Netz gibt es dazu reichlich Artikel falls Euch der Fall nicht geläufig ist. Laut Wettbewerbsrecht und dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb muss Werbung und kommerzielle Tätigkeit grundsätzlich erkennbar sein.

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2. Ab wann übt man eine kommerzielle Tätigkeit aus und muss seine Beiträge dementsprechend kennzeichnen?

Erstmal gilt es ganz klar für jeden, der eine kostenpflichtige Kooperation eingeht und Geld dafür bekommt, ein Produkt zu bewerben.

Bekommt man ein Produkt zur Verfügung gestellt, gilt diese Kennzeichnung genauso.

Soweit ist es eigentlich klar. Das Gericht hat jedoch entschieden, dass jeder, der sonst einen privaten Account in den sozialen Netzwerken hat, diesen privaten Status verliert, sobald er einmal eine Kooperation eingegangen ist. D.h. auch Probenähen, Produkttests, Stoffe, die einem zur Verfügung gestellt werden, usw. sind dann eine kommerzielle Tätigkeit und ab dem Zeitpunkt muss jeder Beitrag gekennzeichnet werden, auch wenn etwas Selbstbezahltes und Selbstgekauftes gezeigt wird. Mit nur einer einzigen Kooperation kann man also seinen Account „verunreinigen“ und die Grenze von Privat zu Kommerziell überschreiten und muss alle Beiträge entsprechend markieren. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird es vom Gericht so gesehen, dass ich mit weiteren Postings versuche, mehr Kooperationen an Land zu ziehen.

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3. Warum müssen größere Unternehmen ihre Beiträge nicht kennzeichnen?

Bei größeren Unternehmen wie z.B. Verlagen, Modehäusern usw. ist bereits offensichtlich, dass es sich um einen kommerziellen Account handelt. Auch Online Shops brauchen nicht zu kennzeichnen, soweit ich es verstanden habe. Hat aber ein Betreiber des Onlineshops zusätzlich einen privaten Account und bewirbt dort die eigenen Produkte, muss auch hier wieder die Werbung gekennzeichnet werden.

4. Warum müssen Verlinkungen und Tags von Orten und Personen mit Werbung gekennzeichnet werden?

Laut aktuellem Urteil wird das Vertaggen und Verlinken von Orten oder Personen als Werbung angesehen. Dabei ist es egal, ob es sich z.B. um einen Freund, ein Lieblingscafé, Schnittersteller oder Hotel handelt. Auch hier gilt wieder: Hat einmal eine Kooperation mit irgendjemanden bestanden, sieht das Gericht es so, dass durch die Verlinkung von o.g. Beispielen eine geschäftliche Partnerschaft angestrebt wird. Ob das jetzt für alle Accounts gilt oder in Einzelfällen nochmal unterschieden wird, ist z. Zt. nicht bekannt. Es wird aber zur Vorsicht geraten und erstmal alles zu markieren, weil es sich subjektiv um Werbung handelt, d.h. alle Verlinkungen und Tags, ob privat oder geschäftlich werden momentan im Zweifel als kommerzielle Kooperationen angesehen, auch wenn keinerlei geschäftlich Beziehung besteht.

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Mit Umeko in der Fashion Revolution Week

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Fashion Revolution

Vor 5 Jahren stürzte in Bangladesh ein Gebäude ein, in dem neben einer Bank und Geschäften auch diverse Textilfabriken untergebracht waren. Am Tag zuvor waren Risse im Gebäude bemerkt worden und es wurde von der Polizei gesperrt. Dennoch befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes mehr als 3000 Menschen im Rana Plaza. Die Betreiber der Textilunternehmen hatten ihre Angestellten trotz des gesperrten Gebäudes und der Gefahr, die davon ausging, zur Arbeit gezwungen. Es starben 1135 Menschen  und 2438 wurden verletzt. Die Kritik und Proteste, die damals endlich laut wurden, richteten sich an die vielen Bekleidungsunternehmen. Doch nicht nur die Billigketten lassen dort zu Gehältern weit unter dem Mindestlohn unter katastrophalen Bedingungen ihre Kleidung fertigen – es sind auch oftmals teure Designerlabels. Und während wir heutzutage in günstigen Klamotten bessere Konditionen für unser Arbeitsleben fordern, hat sich in der Bekleidungsindustrie in den sogenannten Drittstaaten wenig geändert.

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Ist Boykott die Lösung?

Was würde ein Boykott dieser Marken bewirken? Letztlich nichts Gutes, denn viele der Näherinnen in den Fabriken sind froh, überhaupt einen Job zu haben. Letztes Jahr hörte ich dazu einen Beitrag im Deutschlandfunk. In einem Interview bat die befragte Näherin ausdrücklich um keinen Boykott, weil so viele Menschen z.B. in Bangladesh von der Arbeit abhängig sind.  Das Problem ist sehr vielschichtig und es gibt bzw. gab diverse Dokumentationen zu dem Thema (meist spät abends – wie immer). Übrigens beschränkt sich diese Situation nicht nur auf die Bekleidungsindustrie – sie ist fast überall. Ob Ausbeutung der Arbeitskräfte und/oder der Natur. Unser Wohlstand, auf den wir oft so stolz sind, wird auf dem Rücken ärmerer Länder ausgetragen.

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Ich bin Teil des Systems

Ich bin ein Teil davon, allein schon deshalb, weil ich ein kleiner Elektronikfreak bin und gern ein schickes Smartphone, Tablet und einen Laptop habe. Ich trage Schuhe, die wahrscheinlich unter katastrophalen Bedingungen hergestellt wurden. Ich esse manchmal Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung, kaufe Gemüse im Supermarkt das aus fernen Ländern importiert wurde und in Plastik verpackt ist. Tatsächlich kann ich mir vieles nicht leisten, was unter moralischen und ökologischen Gesichtspunkten besser wäre. Aber manchmal will ich auch einfach ein bestimmtes Produkt haben, weil es mir gefällt. Mein Gewissen beruhige ich dann mit dem Wissen, zumindest ein bisschen was zu tun, in dem ich z.B. seit einigen Jahren Naturstrom von einem Unternehmen beziehe, dass nicht an die großen Stromgesellschaften angeschlossen ist. Am Ende muss man abwägen. Ich schaffe es nur selten konsequent, aber ich versuche es.

Seit gut einem Jahr nähe ich meine Kleidung selbst und habe mir außer einer Winterjacke, für die ich noch ein Gutschein hatte, nichts mehr gekauft. Seit kurzem nähe ich auch Unterwäsche und Badebekleidung. Dabei stelle ich mir manchmal die Frage, wo und wie die Stoffe produziert wurden, denn auch hier gibt es Unterschiede. Ich kann mir oft nicht die in Deutschland mit Öko-Tex Zertifikat hergestellten Stoffe leisten. Vor kurzem kaufte ich einen günstigen Stoff über einen Händler in Holland. Leider riecht das Teil nach ausgiebigen Lüften und Waschen noch immer fürchterlich nach Chemie. Was letztlich drin steckt, wo der Stoff herkommt – ich weiß es nicht.

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David gegen Goliath

Der Wunsch nach einer besseren Umwelt kommt mir manchmal wie ein Kampf zwischen David und Goliath vor. Wir kaufen Energiesparlampen, achten auf A++ Geräte im Haushalt, fahren Fahrrad anstatt Auto, buchen vielleicht einen Urlaub im Inland anstatt mit dem Flieger in ferne Regionen zu fliegen. Und was macht die Industrie? Sie tut so, als hätten wir eine nimmer endende Quelle der Resourcen. Allein in Deutschland wird Bauxit aus brasilianischen Regenwäldern, die vorher abgeholzt wurden, zu Aluminium verarbeitet, dessen täglicher Stromverbrauch dem Jahresdurchschnitt einer mittelgroßen deutschen Stadt entspricht. Weiterlesen „Mit Umeko in der Fashion Revolution Week“

Gold gepunktet

Gold gepunktet

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Weicher Chambray-Jeansstoff mit goldenen Punkten? Muss ich haben. Ab damit in den Einkaufskorb, noch ein paar Stoffe dazu und ab geht die Bestellung nach Holland.

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Als das Paket kam, freute ich mich schon. Doch dann sah ich den Jeanschambray mit den goldenen Punkten und fragte mich: „Was ist denn da in Dich gefahren???“  Ihr kennt diese Momente sicher. Auf dem Bildschirm sah der Stoff noch gut aus, dass fertige Stück im Kopf auch, aber dann trifft einen die Realität hart.

Wardrobe by me hatte diesmal sehr rechtzeitig zum Probenähen für das Shirt „Anna“ aufgerufen und da ich den Stoff genau dafür bestimmt hatte, blieb ich bei der ersten Entscheidung.

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Mich funkelten die vielen goldigen Punkte an…. in der Tat zu viele und ich dachte mir, den kombiniere ich mit meinem anderen Jeansstoff, den ich eigentlich für eine Jeans bestellt hatte, um dann festzustellen, dass es ein Blusenstoff war. Ja, ich vertue mich hin und wieder bei Bestellungen.

Da hatte ich nun 2 Jeanshemdenstoffe, aber sie passten von der Dicke bzw. Festigkeit nicht zusammen.

Und was habe ich gemacht?  ….

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Ich nahm den goldigen Stoff und verwendete für einen Teil der Anna einfach die linke Seite, die ohne die Punkte.

Und so kam ich zu diesem Hemd.

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Auf den Schnitt hatte ich im Grunde gewartet. Wer sich noch an mein verhunztes aber dennoch gern getragenes Flanellhemd erinnert, weiß, dass ich mit dem damals verwendeten Schnitt keinen Frieden schließen konnte. Zwar nähte ich noch ein weiteres Flanellhemd, diesmal mit einem Schnitt von Sewera, was mir schon sehr gut gefiel, aber es war mehr ein Blusenschnitt.

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Anna hingegen ist Beides. Bluse und Hemd, lang oder kurzärmlig, verschiedene Kragenformen und mit einer tollen Rückenpasse. Also ein Schnitt für viele Gelegenheiten und Stoffe. Ich stürzte mich also auf die Möglichkeit, mir endlich meinen lang gehegten Wunsch eines Jeanshemdes zu erfüllen, aber diese goldenen Punkte haben es leider ein wenig verhindert, wenn man doch eigentlich ein schlichtes Teil haben will. Selber schuld. Doch ich will mich nicht beklagen. Es war letztlich der Probestoff und ich hatte noch 2 weitere Stoffe hier, um Anna zu nähen, doch da kam mir mal wieder eine depressive Phase dazwischen, sodass ich einen großen Teil meiner Probenähen stark reduzierte bzw. ganz absagte. Im Moment ist da psychisch ein wenig der Wurm drin.  Weiterlesen „Gold gepunktet“

Birke oder Morsezeichen?

Birke oder Morsezeichen?

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… oder ein mit Tippex bearbeitetes Zebra? Die Frage wird sich hier sicher nicht vollständig klären lassen. Vielleicht hat jemand noch eine Assoziation zu diesem Muster des Stoffes? Jedenfalls war dieser Stoff nicht die Liebe auf den ersten Blick. Nicht mal auf den zweiten oder dritten Blick. Als ich ihn bei meinem Stoffhändler des Vertrauens in der Millibluskollektion vom letzten Frühjahr entdeckte, ließ er mich relativ kalt. Nein, eigentlich noch nicht mal das – ich nahm ihn nicht mal richtig wahr.

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Einige Monate später traf ich mich mit einer Bekannten im besagten Stoffgeschäft. Wir streichelten zusammen Stoffe, unterhielten uns über alles mögliche, planten in Gedanken bei diversen Stoffballen, was man daraus machen kann und stießen dann auf diesen Stoff. Sie zog ihn aus dem Regal und erzählte mir, dass sie für jemanden daraus Hosen genäht hätte und diese Frau bereits schon darauf angesprochen worden wäre. Anreiz für mich, ihn nun doch zu kaufen? Nein!

Die nächste Milliblus Kollektion Herbst/Winter kam raus und ich kaufte sofort einen wunderschönen Blusenstoff, aus dem ich die Janis Tunika von Wardrobebyme nähte. Einen anderen Stoff hatte ich schon im Auge, für den ich auch Monate brauchte, um ihn zu kaufen, um dann zu erfahren, dass er fast ausverkauft war. Aber ich ergatterte noch über Umwege eine ausreichende Menge für ein Schlauchkleid.

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Nun steht die nächste Frühjahr/Sommer Kollektion von Milliblus kurz bevor und was mache ich? Klar, ich poste hier den Stoff der Vorjahreskollektion. Ich bin also topaktuell, direkt am Puls der Zeit, voll im Trend!

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Ihr könnt jetzt alle mal darüber philosophieren, ob ich Aufmerksamkeit brauche oder nicht, aber der Satz von der Bekannten im Laden ging mir nicht aus dem Kopf: „Sie wurde schon auf der Straße auf die Hose angesprochen!“

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