h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

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Soll ich es als Zeichen deuten, dass der gesamte und fertige Text, den ich Tags zuvor geschrieben hatte, auf magische Weise in den Weiten der Datenwelt verloren gegangen ist? Was auch immer das für ein Zeichen ist – ich schreibe einen neuen Text. Allein schon deshalb, weil ich diesen Beitrag angekündigt hatte.

Es wird sicher viele Rückblicke in der nächsten Zeit von der h+h in Köln geben. Über Stände, über Blogger, die man getroffen hat, über Stoffe und die Modenschauen. Ja, es gab tatsächlich viel zu sehen und ich fand es sehr interessant.

Wenn ich jedoch an das vergangene Wochenende zurückdenke, dann sehe ich in erster Linie meinen ganz persönlichen Fortschritt. Es ist viele Jahre her, dass ich allein in eine andere Stadt gefahren bin, mir ein Hotelzimmer im Vorfeld reservierte und mich dazu noch am Freitagabend zu einem Bloggerdinner mit 28 Teilnehmerinnen traute, von denen ich einige gar nicht, und einige zumindest von Instagram her kannte. Persönlich war ich noch niemanden begegnet.

Wenn ich sage, es ist viele Jahre her, dann spreche ich von einer Zeit vor dem Jahr 2001. In dem Jahr wurde bei mir eine schwere Depression diagnostiziert, begleitet von Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Um überhaupt zu dieser Diagnose zu kommen, musste ich zu einer Therapeutin und die fand ich nur mit Hilfe meines Partners, weil ich einerseits viel zu viel Angst zum Telefonieren hatte und mich zum anderen in Grund und Boden schämte. Wie gesagt, die Depression wurde da erst diagnostiziert, tatsächlich litt ich aber schon viele Jahre darunter.

Um ambulant überhaupt therapierbar zu sein, musste ich 6 Wochen in eine Klinik. Danach begann dann die eigentliche Therapie. Ich musste meinen Job aufgeben, Erwerbminderungsrente beantragen und die darauf folgenden Jahre sehr, sehr hart an mir arbeiten. Ich kapselte mich ab, hatte anfangs nur meine Kinder und meinen Partner um mich. Die wenigen Freundinnen, die ich hatte, brachten unglaublich viel Verständnis für mich auf.

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Als ich jetzt am Freitag mein Hotelzimmer bezog, wurde mir bewusst, dass ich wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr auf diese Weise allein unterwegs war und ich fühlte mich unglaublich wohl und stolz. Dann ging ich, einen leichten inneren Widerstand überwindend, zum Bloggerdinner und es war unglaublich schön, so viele Menschen dort zu sehen, die durch das Nähen verbunden sind. Es war ein toller Abend und ich danke an dieser Stelle Kira von The Couture, dass sie diesen Event organisiert hat.

Den nächsten morgen ging ich langsam an, mußte wieder diesen kleinen Widerstand überwinden und fuhr schließlich zur Messe. Ich schlenderte durch die Hallen, traf noch einige Bloggerinnen, redete kurz mit ihnen und ging weiter. Das ich tatsächlich aber auch freudestrahlend von Einigen erkannt wurde, hat mich wirklich unglaublich erfreut.

Bilder aus den Anfängen meines Blogs

Die letzten Tage habe ich immer wieder Berichte auf Instagram gesehen und konnte lesen, wer mit wem alles unterwegs war, wer auf welchen Ständen Goodies bekommen hat, vielleicht sogar über Kooperationen verhandelte und auf dem Bloggertreffen der Initiative Handarbeit war. Bis auf ein paar Goodies kann ich da nicht mitreden und ich spürte am Sonntag eine kleine, leise Stimme, die meinte, ich hätte mir nicht genügend Mühe gegeben. Ja, warum warst Du eigentlich auf der Messe?

Warum ich auf der Messe war: Weil ich seit 2001 und schon vorher unglaublich weit gekommen bin. Ich habe keine Kooperationen verhandelt, aber ich habe mich gezeigt. Ich habe meine eigenen Widerstände überwunden und bin nach Köln auf die Messe gefahren.

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Auf der Messe selbst habe ich immer wieder mit mir gerungen, ob ich mutiger sein soll oder nicht und hier und da habe ich mich einfach mal getraut. Dabei musste ich mir Kommentare anhören, dass ich für ein freies Exemplar einer Zeitschrift nicht genügend Follower auf Instagram habe, dass ich nicht bekannt genug wäre – unbedeutend sozusagen. Aber ich habe mich dadurch nicht fertig machen lassen. Stattdessen wuchs mein Kampfgeist daran.

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Das fehlte mir noch …

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… eine Jeans. Wer sich seit Mai 2017 eher unbewusst ein DIY-don’t buy, also nähen statt kaufen zur Auflage macht, kommt irgendwann nicht mehr an einer Jeans vorbei.

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Es ist nicht so, dass ich keine Jeans hätte, aber wer einen gewissen Stolz zu seiner selbstgenähten Kleidung entwickelt und manchmal, insbesondere bei Fotos, auf Kaufjeans zurückgreifen muss, will irgendwann seine eigene Jeans nähen.

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Ich habe schon diverse Hosen genäht. Querbeet sozusagen. Auch schon jeansähnliche Hosen. Aber eine echte Jeans, mit den richtig abgesteppten Nähten, dem 5-Pocket Stil und Nieten… die fehlte mir. Und als ich an einer gekauften Jeans nachsehen wollte, wo genau die Nieten sitzen sollten, musste ich feststellen, dass die gar keine Nieten hat. Also echte Jeans ist scheinbar nicht gleich echte Jeans.

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Letztes Jahr kaufte ich mir bei Driessen Stoffe einen günstigen Jeansstoff, um irgendwann meine erste Jeans zu nähen. Schnittmuster dafür gibt es reichlich. Sei es der Neuste inkl. Workshop von The Couture, die Slimmy Jeans von Sewera oder die Ginger Jeans von Closet Case Patterns. Meine Wahl fiel, trotz großer Affinität zu den anderen Schnitterstellern, auf die Ginger Jeans.

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Innerhalb der ersten Wochen des neuen Jahres Schnitt ich sie zu. Und dabei blieb es erstmal. Aus welchen Gründen auch immer, traute ich mich nicht wirklich mit dem Nähen anzufangen. Das englischsprachige Schnittmuster war es nicht wirklich, denn an als ehemalige Übersetzerin sollte es daran nicht scheitern.  Auch wenn ich manchmal einige Begriffe durcheinanderbringe, z.B. lining und interfacing. Fachbegriffe sind eben ein gesondertes Feld (lest mal die Batchelorarbeit in Astro-Teilchenphysik meines Sohnes über die Inflation des Weltalls auf Deutsch oder Englisch durch, dann wisst Ihr, was ich meine – beides ist unverständlich!). Diese Verwechslung führte erstmal dazu, dass ich natürlich ein Schnittteil aus Stoff anstatt aus Futter zuschnitt. Als ich das merkte, lag dann alles nochmal eine Woche rum. Ich bin da manchmal ein Teilzeit-Kopf-in-den-Sand-Stecker.

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Marnie – Kein Hitchcock-Schocker

Marnie – Kein Hitchcock-Schocker

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Marnie heißt der neue Zauberschnitt von Tinalisa Schnittdesign.

Als ich den Namen das erstem Mal hörte, musste ich sofort an den gleichnamigen Film von Alfred Hitchcock denken, ohne dass mir die eigentliche Story einfiel. Ich wusste nur, dass es sich um eine junge Frau, Marnie, handelt und Sean Connery, der irgendwie auch darin vorkam. Aber ich schreibe hier ja keinen Blog ohne Mehrwert. Also habe ich recherchiert und die Handlung gekürzt zusammengefasst.

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Der Plott

Marnie ist Sekretärin, klaut Geld, flieht zu Mutter. Mutter böse. Mutter gehbehindert. Marnie gibt Mutter Geld, Geld bald alle, Marnie braucht mehr. Kriegt Job bei Sean Connery. Der reich.  Klaut wieder. Sean C. merkt es. Ruft nicht Polizei. Stellt sie zur Rede. Böse Ex-Schwägerin von Sean C. merkt es auch. Was die da so genau will, weiß ich nicht. Sean C. erpresst Marnie. Hochzeit oder Knast. Sie sagt ja (wahnsinnig romantisch!!!). Marnie hat Problem mit Männern. Doof für Sean. Noch mehr Phobien zeigen sich. Sie hat Angst vor  Rot und Gewittern (letzteres habe ich auch!). Beide fahren zu Mutter. Dort großer Flashback. Mutter war Prostituierte. Freier von Mutter wollte Kind Marnie. Mutter haut auf Freier. Freier nicht ganz tot. Marnie haut auch. Mann tot. Mutter dabei verletzt. Mutter nun gehbehindert. Bis hierhin erklären sich Marnies Phobien gegen Männer und Rot. Und wo bleibt das Gewitter? Klar doch, alles passierte in einer Gewitternacht. Marnie nun glücklich. Mutter wieder lieb. Und Sean kriegt seine Hochzeitsnacht. Punkt.

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Und so war es bei mir

Schauen wir jetzt mal nach den Parallelen zum Film:

Ich habe weder Stoff noch Geld geklaut. Der Schnitt kam von Tinalisa für das Probenähen. Als alles ausgedruckt und geklebt war, floh ich lediglich zur Nähmaschine. Die war weder böse noch kaputt, surrte stattdessen wie ein kleines Kätzchen. Bei Geld alle, bin ich wieder dabei. Und mein persönlicher Sean Connery ist mein Liebster, nur wesentlich knackiger und jünger. Der ließ mich nicht für sich arbeiten, sondern kochte für mich, damit ich wenigstens am Wochenende mal was warmes zu Essen bekomme (sagt er).  Da ich ihn nicht beklaue, zwingt er mich auch nicht zur Heirat. Meine Mutter hat zwischendurch mal angerufen, sie ist aber weder böse noch gehbehindert und war früher Sekretärin (hat aber auch nichts geklaut). Möglich ist allerdings, dass wir demnächst zu ihr fahren, weil sie Geburtstag hat. Sollten wir es tatsächlich machen, werden mich dort keine schockierenden Flashbacks ereilen, weil weder sie noch ich je irgendjemand die Keule über den Schädel gezogen haben.

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Slimmy Shirt: 4 Basics – ein Schnitt

Slimmy Shirt: 4 Basics – ein Schnitt

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Ich kann es kaum glauben, dass dies mein erster Blogbeitrag in diesem Jahr ist. Ich habe einfach mal eine Weile pausiert – zumindest hier. Beim Nähen hatte ich mir nur eine kurze Pause gegönnt, aber jetzt kommt langsam wieder der Alltag und ich muss sagen, dass ich mich darüber freue.

 

 

Ende 2017 bis die ersten Tage von 2018 nähte ich an einem echten Katastrophenprojekt und das, nachdem ich dieses tolle Dress to impress – mein ganzer Stolz – zuvor gefertigt hatte. Das Mittel, um ein angeknackstes Selbstnähwertgefühl zu salben, sind einfache Teile nähen. Damit schlug ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Mein Nähvertrauen sollte so wieder schnell wachsen und in meinen Kleiderschrank, neben den vielen schönen Kleidchen, jetzt endlich auch ein paar Basics T-Shirts einziehen. Notwendig sind sie wahrlich nicht. Mein Schrank quillt über vor gekauften T-Shirts und Hemdchen in verschiedenen Farben. Aber ich habe nun mal besonderen Spaß daran, durch und durch mit selbstgenähter Kleidung durch den Tag zu kommen.

Welcher Schnitt für ein Basicteil?

Schnitte für Shirts gibt es im Internet viele. Ich hätte auch, wie schon öfter mal, einen Schnitt von einem T-Shirt abnehmen oder das Shirt Lübeck von Pech und Schwefel bemühen können, aber seit dem ersten Probenähen für Sewera Fashion bin ich ein großer Fan von ihren Schnitten. Das Dress-to-impress war mein persönliches Highlight, die 4 Season Jacke nähte ich 2 mal und es wird sicherlich noch eine weitere folgen. Und als ich das Slimmy Shirt  in ihrem Shop sah, wollte ich es haben.

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Für das erste Shirt nahm ich den Jersey von Milliblus, der schon seit Herbst darauf wartete, vernäht zu werden.

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Weil vom Stoff noch etwas übrig blieb und es das Slimmy Shirt auch als Trägerhemdchen gab,  folgte noch schnell ein Unterziehshirt für den Winter, das im Sommer dann solo getragen wird.

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Als ich letztes Jahr mit meinem Liebsten in Venedig war, fand ich eher zufällig ein Stoffgeschäft mit wunderschönen und unbezahlbaren Stoffen. Dennoch hatte ich mir in den Kopf gesetzt, ein Stoffsouvenir aus Venedig mitzubringen und fand nach längerer Suche einen wunderschönen Jersey. Kurz nach dem Kauf verkündete ich auch gleich in meinen Insta-Stories, dass es sich um den teuersten Jersey meines Lebens handelte. Wieviel er nun tatsächlich pro Meter gekostet hatte, habe ich mittlerweile verdrängt. Dieser Stoffschatz lag nun seit unserer Rückkehr in meinem Nähatelier und ich traute mich nicht, ihn zu vernähen, bzw. wollte ich DEN Schnitt dafür finden. Und ich fand ihn. Es war Zeit die schöne Meterware anzuschneiden. Das besondere daran ist, dass es ein wunderbar weicher Jersey ist, bei dem die Rückseite ganz leicht angerauht ist. Das Slimmy Shirt war schnell zugeschnitten und anstatt ein gesonderten Streifen für den Halsausschnitt zuzuschneiden, versäumte ich ihn nur mit einer Zwillingsnaht.

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Shirt 3 war fertig und von dem Stoff auch noch genug übrig. Seit über 10 Jahren habe ich ein schwarzes T-Shirt mit einem ganz tollen V-Ausschnitt und zwar nicht nur vorne sondern auch hinten. Genau das wollte ich nochmal haben. Mit dem Slimmy Shirt hatte ich ja einen tollen Schnitt und ich war sicher, dass sich da noch V-Ausschnitte abwandeln lassen. Zur Sicherheit probierte ich mein Vorhaben an einem Jerseystoff, den ich auf dem letzten Stoffmarkt für 5 Euro erstand und probierte dazu gleich die 3/4 Ärmel.

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Das Projekt gelang und so konnte ich mich dem Rest des venezianischen Jerseys zuwenden.

Noch eine andere Art von Basic: Der Pencil Skirt

 

Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte ich eine Unmenge an schwarzen kurzen Röcken. Tatsächlich fehlte mir jetzt aber einer, weil die Röcke, die ich hatte, allesamt zu groß und zum Teil bereits entsorgt waren. Als nach dem Dress to impress noch ein Pencil Skirt von Sewera zum Probenähen folgte, war mir sofort klar, dass ich mir jetzt meinen Basicrock nähen würde. Das Besondere an diesem Schnitt sind die schräg zugeschnittenen Seitenteile, die dem Rock selbst bei fester Webware eine angenehme Bewegungsfreiheit bieten. Der nahtverdeckten Reissverschluss, der mir mit dem neuen Nähfuss perfekt gelang, ist auch wirklich kaum zu erkennen.

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Für den Sommer habe ich schon den ein oder anderen Leinenrock im Kopf, den ich mehr nach diesem Schnitt nähen möchte.

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Fazit

Ich habe in den letzten Monate wunderbare Schnittersteller kennengelernt und wenn ich hier eine Rangliste erstellen müsste – ich könnte es nicht. Was ich allerdings sagen kann, vor allen Dingen, wenn es um Probenähen geht: Knapp über ein halbes Jahr nähe ich jetzt zur Probe und ich habe in dieser relativ kurzen Zeit unterschiedliche Schnittersteller kennengelernt. Was ich sehr schnell für mich lernte: die Meisten – nicht alle – aber die meisten Schnittersteller, mit denen ein Probenähen wirklich Spaß macht, sind diejenigen, die ihr Handwerk erstellt haben. Es gibt absolut Ausnahmen zu dieser Regel, wie so oft. Sewera Fashion gehört auf jeden Fall zu den Schnitterstellern, wo Probenähen immer Spaß macht. Sie ist professionell, hat eine sehr familiäre und lockere Gruppe um sich und ist absolut sympathisch. Ihre Schnitte gefallen mir sehr, weil sie immer das gewisse Extra haben. Und um eins deutlich zu machen: Ich werde nicht für diesen Beitrag bezahlt.

Ausblick auf  2018 in diesem Blog

Ich habe mir überlegt, künftig in meinem Blog nicht nur Probenähergebnisse zu zeigen, sondern auch über die jeweiligen Schnittersteller, wenn die Zusammenarbeit mit ihnen für mich besonders gut klappt. Das gilt aber auch für andere Schnittersteller, deren Ebooks ich erworben und verwendet habe. Ich möchte in diesem zunehmenden Dschungel Ebooks vorstellen, mit denen ich gut zurechtgekommen bin und es auch dementsprechend begründen. Sewera Fashion hat mit dem Slimmy Shirt einen so vielseitigen Schnitt herausgebracht, der sein Geld wert ist. Es gibt das Trägershirt, Kurz-, 3/4 und Langarm und zudem auch noch alles als Kleid. Mit ein wenig Geschick läßt sich auch noch der Ausschnitt von rund zu V-Ausschnitt abwandeln.

Die Fakten

Schnitte: Slimmy Shirt von Sewera, erhältlich im hier im Shop ; Pencil skirt auch von Sewera und hier erhältlich.

Stoffe: Weisser Jersey mit schwarzem Muster von Milliblus bezogen über Das Königskind/Friedberg, Pinkfarbener Jersey aus Venedig, gestreifter Jersey Stoffmarkt Holland.

Verlinken werde ich diese Seite bei Creadienstag und Dienstagsdinge

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Kiss my Stripes

Kiss my Stripes

Als ich mit ca. 16 oder 17 Jahren von den Eltern eines Freundes (sie waren in der Textilbranche tätig) einen blau weiß gestreiften Stoff geschenkt bekam, nähte ich mir meinen ersten Overall. Er hieß damals noch Overall und nicht Jumpsuit. Ich nähte ihn ganz ohne Schnitt wie so ziemlich alles damals. Und wenn ich mich recht erinnere war es das letzte Kleidungsstück mit feinen, blauen Streifen (bis auf die Upcycling Shorts aus einem Fischerhemd). Ich hätte mir den Stoff wahrscheinlich auch nie gekauft, aber ich bekam ihn geschenkt und es waren viele Meter. Leider gibt es davon nicht mal mehr ein vergilbtes Foto, aber ich weiss, er hatte Druckknöpfe, lange Ärmel und Beine  und ich war stolz wie Bolle.

Ein paar-und-40 Jahre später, bestelle ich in voller Absicht und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte wieder Streifenstoff, obwohl ich, und da bin ich mir zu 80% sicher, bis dahin nie wieder Streifen trug oder vernähte (bis auf die Upcyclingshorts aus einem Fischerhemd). Ringelshirts, ja. Aber Streifen… nee, ich glaube nicht.

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Anfang des Jahres entschied ich mich, bei den 12 Colours of Handmade Fashion von Selmin teilzunehmen und ich habe bisher keinen Monat, egal wie herausfordernd die Farbe ist, ausgelassen. Ich mag ihre Aktion, ihren Blog und die Art wie sie schreibt.

Warum eigentlich 12 Colours of Handmade Fashion?

Ich gehe mal davon aus, dass nicht jeder, der hier mitliest weiss, weshalb diese Aktion ins Leben gerufen wurde. Jeder hat so seine Lieblingsfarben bei Kleidung. Bei mir herrschen im Sommer die hellen Farben vor . Ich habe Unmengen an weißen T-Shirts und Blusen. Im Winter hingegen trug ich bis letztes Jahr vorwiegend dunkle Farben, meist Schwarz. Das ging soweit, dass ich so viel Schwarz im Schrank hatte, dass ich die zusammengelegten Teile nicht mehr voneinander unterscheiden konnte und mich dazu entschied, meine Pullover nach Auschnitten zu sortieren. Das dämmte das Problem ein wenig ein. Ziel dieser Aktion ist es aber, den Kleiderschrank ein wenig bunter zu machen. Und es ist erstaunlich, wie man plötzlich neue Farben für sich entdeckt… und plötzlich auch Muster.

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So lieben viele Teilnehmerinnen Streifen. Ich lese seit Monaten „Streifen gehen immer“. Ähnlich wie bei meinem Spucktuchstoff, blieb ich beinhart und widerstand erstmal. Das hielt so lange an, bis ich bei irgendjemanden die erste Bluse mit Ballonärmeln sah und von jetzt auf gleich wusste, es muss g-e-n-a-u diese Blusen sein. Und diese Bluse war blau weiss gestreift. Ich zog los und kaufte den Stoff ohne zu wissen, welchen Schnitt ich wählen würde, noch wieviel ich dafür bräuchte.

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Die Juniper – mit Jogginghose ins Büro

Die Juniper – mit Jogginghose ins Büro

Ihr Lieben,

ich habe gerade meinen gesamten Text mit voller Absicht gelöscht. Einerseits hatte ich bereits am Dienstag viel geschrieben (Link: Jumpsuit und Selbstbewusst sein) und zudem war unzufrieden damit. Viel Blabla um eine Hose, die eigentlich nicht viel Worte braucht. Anna Tong von Anniways Schnittmuster hat einen grossartigen Hosenschnitt entwickelt, der wandlungsfähig, gut nachzunähen und bequem ist. Anstatt eines Reissverschlusses und Knopf, wird ein breites Gummi in den Bund eingezogen. Die nötige Weite bekommt sie durch 2 kleine Bundfalten am Vorderteil. Wer will kann unten ein Bündchen annähen, sie zu einer Shorts kürzen oder aber auch eine Kordel mit Ösen zusätzlich zum Gummiband am Bund einziehen.  2 seitliche Vordertaschen und eine klassische Leistentasche (auch variabel gestaltbar) hinten sind für mich ideal und runden den Schnitt toll ab.

Alle reden von Transparenz – ich mach es

Juniper aus Leinen mit transparenten Einsätzen aus Chiffon am unteren Vorderbein und einer Leistentasche hinten.

 

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Die sommerlich-leichte Hose oder Pyjama + Jogging = Streetstyle

Die 2. Juniper ist etwas legerer aus einem Viskosestoff von Milliblus, der für mich perfekt ist. Statt der hinteren Eingriffstasche habe ich 2 quergestreifte Taschen aufgenäht.

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Ich sehe rot… 12 Colours of Handmade Fashion

Ich sehe rot… 12 Colours of Handmade Fashion

Ja, was soll ich sagen – der eine oder andere erkennt das Kleid wieder und denkt sich, dass es das letzte mal aber blaugestreift war. Hier ist jetzt keiner Farbenblind, ich musste diesen Schnitt nur unbedingt nochmal machen und als Selmin aka Tweed and Greet für die 12 Colours of Handmade Fashion rot bekannt gab, war ich schnell entschieden, es nochmal mit roten Ringeln zu nähen. Darum kann ich hier wenig Neues erzählen und beschränke mich einfach auf die Farbe.

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Roter Teppich, Rotkäppchen und der Wolf, Rotkäppchen Sekt, rotes Tuch, Alarmstufe rot, rote Rosen, Rötung, Morgenrot, Abendrot, blutrot, rote Augen, Signalrot, rosarote Wolke, roten Kopf kriegen, es fehlt der rote Faden.

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Rostrot, Rot werden, die rote Lola, das Rote Meer, Rotkohl, Rothaut (politically totally incorrect!), Rotkehlchen, Rotwild, Rot am Mann (ach nee, dass war Not), Rot am See (ein Ort in Baden Würtemberg), Rothenburg, Rottweiler (keine Beschwerde bitte, da steckt das Wort rot sehr wohl drin. Den Rotstift braucht Ihr jetzt nicht ansetzen.

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Der Rock der rockt – Probenähen für Rock Resa – Teil 1

Der Rock der rockt – Probenähen für Rock Resa – Teil 1

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Probenähen

Wer nicht aus der Näh- und Bloggerwelt kommt, wird sich erstmal fragen, was denn Probenähen ist. Das ist ganz einfach: Schnittmusterersteller brauchen Näher, die ihren neuen Schnitt testen. Dabei geht es um das Schnittmuster, Passgenauigkeit, die Nähanleitung usw.

So bewarb ich mich bei Crearesa und rechnete mir nicht viel Chancen aus. Probenähen ist beliebt und es gibt ausreichend Probenäherinnen, die schon über viel Erfahrung verfügen. Als ich von Resa die Nachricht bekam, dass ich dabei wäre, war ich extrem aufgeregt und glücklich.

Von dem Moment ging alles ganz schnell. Das Schnittmuster kam und ich druckte es sofort aus. Hier sei schon einmal erwähnt, dass das eigentliche Schnittmuster lediglich 9 Seiten Papier verbraucht. Bei einem anderen Rockschnitt sollte ich neulich 31 Seiten ohne Anleitung ausdrucken.

Die Röcke, die ich im Vorfeld bei Resa gesehen hatte, gefielen mir sehr gut, aber  war ich erstmal verwundert, dass nirgendwo ein Reissverschluss hinkam. Der ganze Schnitt besteht aus sage und schreibe 3 Teilen.

Um erstmal ein Gefühl für den Schnitt zu bekommen, nähte ich aus einem Stoffrest den ersten Rock, mit dem Ergebnis, dass ich jetzt 2 Röcke aus dem gleichen Material habe. Den Stoff kaufte ich vor einigen Jahren, als ich mit 2 Freundinnen einen Kurzurlaub am Bodensee verbrachte und wir uns spontan entschieden, uns Ravensburg anzuschauen. In Regensburg fand ich dann per Zufall einen Stoffladen und kaufte dort diesen Stoff. Angeblich – aber das ist wirklich nicht sicher, soll es ein Stoff von Armani sein. Wenn dem so ist, habe ich ihn für ein Schnäppchen bekommen.

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Ich wählte für meinen ersten Rock die Größe 36 und stellte schnell fest, dass er zu groß war. Und wie ich nun mal bin, hatte ich natürlich die ersten Seiten der Anleitung nur überflogen und dabei geflissentlich die Maßtabelle außer Acht gelassen. Da hätte ich gleich sehen können, dass die 36 zu groß ist. Aber die Änderungen war schnell gemacht und schon bald war der Rock fertig. Ein Vorteil ist, wenn man eine Overlockmaschine hat. Dann kann man fast alles damit nähen. Ich habe die normale Maschine nur für das Zusammennähen des Bundes und zum Säumen genommen.

Nebenher nähte ich an meinem Jumpsuit, zu dem noch ein separater Blogpost erscheinen wird. Dieser Overall war schwierig, weil ich auch da mal wieder zu ungeduldig war und meine eigenen Fehler hinterher korrigieren musste.

Um ein schnelles Erfolgerlebnis zu haben, nähte ich mir gleich meinen 2. Rock Resa. Diesmal aus einem stretchigen Denim. Auf Instagram hatte ich vor einer Weile Fotos gesehen, die mich sofort ansprachen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was gezeigt wurde, aber die Farbkombination fand ich unglaublich genial. So bestellte ich mir 2 Denimstoffe, um daraus Hosen zu machen. Tja, knapp daneben – es wurde ein Rock Resa.

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Rock Resa trifft erstmal etwas zurückhaltender auf meine My June Bluse aus gelben Vichykaros.

Dann wurde ich auch durch die Zustimmung der anderen Probnäherinnen wagemutiger und kombinierte den Rock mit meinem T-Shirt nach einem Burdaschnitt (und ich habe im Moment absolut keine Ahnung, welcher das ist. Wer es aber gern wissen möchte, dem werde ich natürlich Auskunft erteilen).

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Susie Slip Slub

Susie Slip Slub

Das Susie Slip Dress und was ist Slubjersey

Als ich letztens das Schnittmuster für das Susie Slipdress von Wardrobe by me, bekam, fiel meine Stoffwahl auf Koshibo, einem wunderbar weichfallendem Material, dass ähnlich wie Seide fällt. Den Blogbeitrag findet Ihr hier.

Der Schnitt gefiel mir außergewöhnlich gut und ich wollte es unbedingt noch einmal aus Jersey nähen. Dabei hatte ich einen Viskosejersey im Kopf, aber weder eine Vorstellung, ob uni oder gemustert noch welche Farbe.

Bei Instgram entdeckte ich zufällig die Aktion von Pepelinchen „1 Stoff viele Möglichkeiten“ und schaute mich in ihrem Shop um. Es ging um einen Slubjersey, der mir auch noch unter dem Namen Flame Jersey bekannt ist. Dabei handelt es sich um einen Jersey, der aus einem unregelmäßigem Garn gestrickt wird. Während die Hersteller sonst unregelmäßige Garne aussortieren, wird beim Slub extra drauf gezählt, um einen Shabby-Look zu erreichen. Meist werden Kleidungsstücke im Oversize Look gefertigt, mal mit Rollsaum oder Prints, mal ganz ohne.

Dieser Slubjersey interessierte mich für mein 2. Susie Slip Dress. Für ein Kleid wollte ich eine schöne Farbe haben und wählte den Ton Aqua. Die Verarbeitung mit Jersey verlief genauso problemlos wie beim ersten Kleid. Lediglich entdeckte im Schnittmuster eine Stelle, die ich jetzt entweder beim Koshibo Kleid verkehrt dafür beim Slubjersey richtig oder andersrum gemacht habe. Beiden Kleidern sieht man es nicht an.

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Die Lernkurve bleibt flach

Habe irgend etwas gelernt? Meistens lernt man beim Nähen irgendetwas dazu – oder auch nicht. Aber die Dinge, die man eigentlich weiss, sollte man beachten.

Nämlich Folgendes: Auch wenn ich es bisher so gut wie nie gemachte habe und immer wieder gern auf Argumente dagegen höre, ist es beim Slubjersey sehr wohl angezeigt, dass man ihn vorher wäscht. Er läuft nämlich etwas ein.

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Die Hochzeit

Für eine lockere Hochzeitsfeier vor den Toren Flensburg war das Kleid aber auch ungewaschen geeignet. Mit dem Aquablau passte ich hervorragend an die Küste. Mit einem passenden Kurzblazer drüber, der gegen die Kälte wichtig war, sah selbst ein Jerseykleid sehr schick aus. Und während wir auf das Brautpaar warteten, ergriff ein Freund die Gelegenheit und machte ganz viele Fotos von mir in dem Kleid. Das wiederum heiterte die anderen wartenden Gäste auf, weil ich mich von einer Pose in die andere Schmiss. Leider habe ich die Fotos nie zu Gesicht bekommen und wie ich später erfuhr, war der liebe Freund sich auch nicht sicher, ob er den richtigen Knopf gedrückt hatte (kommt leider bei fremden Kameras vor). Aber die Kulisse mit Leuchturm und Meer im Hintergrund wäre schon schön gewesen.

Bei welcher Gelegenheit auch immer es war, setzte ich mich auf etwas Undefinierbares in braun, was zu Flecken direkt am Po bzw. am Kleid auf Pohöhe führte. Darauf wurde ich allerdings erst auf dem Weg ins Hotel aufmerksam gemacht. Möglicherweise trug ich aber ein zweites Mal zur Belustigung der Gäste bei.

Spätestens dieser Fleck machte eine Wäsche notwendig. Wieder zu Hause und frisch von der Wäscheleine genommen, warf ich mich ins Slipdress, um für den Blog Fotos zu machen und da merkte ich dann, dass es eingelaufen war. Das ist die eine Theorie. Die andere Möglichkeit liegt vielleicht aber auch an dem Kuchenbuffet der Hochzeit.

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12 von 12 im neuen Blog

Ich bin ganz aufgeregt. Mit einer spontanen Aktion am Wochenende habe ich mich endlich getraut, mit meinem Blog von Blogspot zu WordPress zu ziehen. Es ist mittlerweile fast alles da. Die Beiträge kamen recht problemlos rüber, einige Links in der rechten Seitenleiste fehlen noch, und in den älteren Posts müssen noch Verlinkungen zu eigenen Seiten angepasst werden. Darum lasse ich auch erstmal den alten Blog online.

Die ist jedenfalls mein erster neuer Post im neuen Blog. Und ich beginne mit 12 von 12 von Draußen nur Kännchen.

Der heutige Tag ist verregnet und irgendwie steht nicht viel außergewöhnliches an. Mein erstes Bild nach dem Aufwachen

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Der Regen klatschte an die Dachfenster, was sich bisher nicht geändert hat und ich hing mit meinen ersten Gedanken bei 12 von 12 und gleich danach an dem Jumpsuit der auf meiner Schneiderpuppe auf mich wartet.

Ich entschied, dass ich heute mindestens zu jeder Stunde ein Foto aufnehme – egal, was ich gerade mache (Badezimmer und Aktivitäten dort ausgenommen).

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