Improvisation – die Sache mit der Kreativität

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Ich habe mich lange Zeit für einen nicht sehr kreativen Menschen gehalten. Tatsächlich dachte und sagte ich immer, ich wäre nicht eigenkreativ. Scheinbar ist das meine eigene Wortschöpfung,  denn bei Google kam ein Ergebnis dazu. Also erkläre ich mal kurz: Ich dachte bis vor einigen Jahren, dass man als kreativer Mensch ständig Ideen aus dem Nichts heraus hat. Das war bei mir aber tatsächlich ganz selten der Fall. Am besten läuft es bei mir, wenn man mir irgendetwas vorgibt. Das kann ein Thema sein, ein Problem oder sonst was. So war es schon bei der Malerei. Wenn mich jemand bitten würde, was zu malen – einfach so, wird mir vermutlich außer einem Strichmännchen nicht viel einfallen. Wäre da aber z. B. ein Kaffeefleck auf einem Blatt Papier, könnte ich sofort anfangen.

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Ich habe in der Tat geglaubt, dass das nichts mit Kreativität zutun hat. Mittlerweile weiß ich es besser und wenn ich diverse Biografien von Künstlern lese, stelle ich immer wieder fest, dass sie sich „inspirieren“ ließen. Inspiration ist also das Schlüsselwort. Ich nannte es „nachmachen“, selbst wenn ich den ursprünglichen Zustand von irgend etwas veränderte.

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Eine meiner Stärken habe ich auch erst in letzter Zeit erkannt: die Improvisation. Aus den Dingen, die da sind, etwas Neues zu schaffen. Sei es aus Faulheit oder fehlenden richtigen Dingen und einfach so – manchmal muss man schauen, was man umfunktionieren oder verändern kann.

Es gibt eine Szene in dem Film „Apollo 13“ (glaube zumindest, dass es der Film war), wo Mitarbeiter bei der NASA die Materialien bekommen, die sich an Bord der Raumfähre befinden, um daraus jetzt eine Rettung zu basteln. Das wäre so ganz meine Welt, allerdings würde ich wahrscheinlich eher eine Skulpur machen, als irgendein Rettungsdingens.

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Bei meinem Trägertop aus der Mix&Match Kollektion von Kibadoo (ja, schon wieder das!) stieß ich gleich auf 2 Probleme. Ich hatte mir den Stoff in Polen bestellt, aber mal wieder nicht darauf geachtet, dass die Verkaufseinheiten 0,5 m sind. So erhielt ich anstatt 1 Meter Stoff nur einen halben, mit dem ich erstmal so gut wie nix anfangen konnte. Nachbestellung war nicht möglich, da ausverkauft. So ließ ich diesen elastischen Leinenstoff erstmal liegen, bis ich die Woche auf eine Idee kam. Wahrscheinlich wären schon zig andere viel früher auf die Idee gekommen, aber ich bin manchmal ein kleiner Schlichtheimer. Bloß nicht viel Schnickschnack und schon gar nicht viel Stoffe in einem Kleidungsstück kombinieren.

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Punkt, Punkt, Streifen, Strich – fertig ist das Shirt für mich!

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Seit gut 10 Min. sitze ich vor meinem iPad und denke über eine richtig gute Überschrift nach… etwas, dass den Leser neugierig auf den Beitrag macht. Ich wälze im Kopf Wörter hin und her, starre dabei aus dem Fenster, verwerfe Ideen, beginne mit neuen Ansätzen… es kommt nichts. Mein Blick schweift vom Fenster auf mein Bildschirm, auf das digitale leere Blatt und dann hat sich oben rechts in die Ecke eine Meldung geschlichen. Eine Meldung mit roter Kennzeichnung und Ausrufezeichen.

Du hast noch nichts geschrieben!

Danke, WordPress! Ich denke doch gerade darüber nach! Diese Meldung ist echt nicht hilfreich und erzeugt bei mir Druck. Und mit Druck kann ich nicht nachdenken… sie muss verschwinden!  Am besten schreibe ich jetzt erstmal was in den Titel. Egal was… ja, am besten sogar die Meldung! Und tatsächlich war es bis eben die Überschrift, bis mir dann endlich, einen Tag später, eine Überschrift einfällt.

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Ich bin tatsächlich jemand, die mit manchem Druck nicht wirklich umgehen kann. Dabei bin ich Meisterin darin, mir selbst Druck zu erzeugen. Als ich früher noch als freie Übersetzerin für Filme und Serien arbeitete, bekam ich fast immer Fristen gesetzt, die alle den Stempel „Vorgestern“ hatten, die weniger dringenden „so schnell wie möglich“. Ich wünschte mir mal einen Film zu bekommen, für den ich richtig viel Zeit hätte. Und dieser Wunsch ging einmal in Erfüllung. Ich hatte unglaubliche 3 Wochen Zeit! Die ersten Tag jubelte ich noch. In Woche 2 arbeitete ich an Projekten und freute mich, dass ich noch so viel Zeit hatte und als Woche 3 begann, holte ich das Script mal hervor, schaute mir das Bildmaterial an und legte es beiseite. Am Ende hatte ich durch das Vor-mir-herschieben genauso wenig Zeit wie sonst. ABER: Ich hatte es selbst entschieden.

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Wenn ich darüber nachdenke, ist es für mich immer enorm wichtig, eine Wahlmöglichkeit zu haben. Als ich neulich nach Berlin fuhr, war ich so schrecklich aufgeregt vorher, dass ich am liebsten zu Hause geblieben wäre (da meldete sich wieder meine Depression mit dem Gefühl „alles zu viel, schaffst Du nicht, usw.). Doch in dem Moment, wo ich erkannte, dass ich die Wahl habe (ich hätte allerdings eine kleine Stange Geld in den Sand gesetzt), wurde alles einfacher und ich fuhr letztlich doch und bereue es kein Stück!

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Die Wahl hatte ich auch, als Bettina von Versandstoff mich fragte, ob ich einen neuen Jersey für sie designnähen würde. Sie schickte mir die Fotos und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich diesen Stoff so nie gekauft hätte. Aber ich hatte ja die Wahl und Zeit mich damit ausauseinanderzusetzen. Mein Gefühl sagte mir schließlich: „Das schaffst Du“. Eine tolle Errungenschaft in meinem nicht mehr ganz jungem Leben. Diese Art von Herausforderungen spornen mich an. In meinem Kopf entstehen Ideen, von „verrückt“ bis zu „machbar“.

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Während meiner 8 stündigen Busfahrt von Hamburg nach Frankfurt entschied ich mich dann für eine Wickeljacke aus dem Jersey. Ich hatte sie schon direkt vor Augen.

Dann kam der Stoff und ich konnte die Idee postwendend in die Tonne treten, da die Innenseite des Jerseys weiß war. Für eine Jacke, die vielleicht mal etwas aufspringt, kam das für mich nicht in Frage. Also umdisponieren. Spontan fiel mir erstmal nichts ein, also legte ich die Stoffe vor mich hin und begann damit zu spielen….

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Und dann war es da! Ich sah es und wusste, dass muss es sein. Die Schnittteile wurden aufgelegt und der Zuschnitt für den nächsten Tag geplant. Eine Nacht drüber schlafen und am nächsten Tag alles verwerfen. Denn zwischenzeitlich war noch eine viel bessere Idee entstanden.

Ein kurzärmeliges Shirt mit großem Kragen. Dazu wählte ich das Valentines Dress von Sewera, kürzte es auf Shirtlänge und schnitt die Raglanärmel so knapp wie möglich ab.

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Von den großen Punkten hatte ich nun aber reichlich Stoff übrig, die richtige Garnfarbe war noch in die Maschinen eingefädelt und machte sogleich weiter. Weiterlesen „Punkt, Punkt, Streifen, Strich – fertig ist das Shirt für mich!“

Mit Umeko in der Fashion Revolution Week

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Fashion Revolution

Vor 5 Jahren stürzte in Bangladesh ein Gebäude ein, in dem neben einer Bank und Geschäften auch diverse Textilfabriken untergebracht waren. Am Tag zuvor waren Risse im Gebäude bemerkt worden und es wurde von der Polizei gesperrt. Dennoch befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes mehr als 3000 Menschen im Rana Plaza. Die Betreiber der Textilunternehmen hatten ihre Angestellten trotz des gesperrten Gebäudes und der Gefahr, die davon ausging, zur Arbeit gezwungen. Es starben 1135 Menschen  und 2438 wurden verletzt. Die Kritik und Proteste, die damals endlich laut wurden, richteten sich an die vielen Bekleidungsunternehmen. Doch nicht nur die Billigketten lassen dort zu Gehältern weit unter dem Mindestlohn unter katastrophalen Bedingungen ihre Kleidung fertigen – es sind auch oftmals teure Designerlabels. Und während wir heutzutage in günstigen Klamotten bessere Konditionen für unser Arbeitsleben fordern, hat sich in der Bekleidungsindustrie in den sogenannten Drittstaaten wenig geändert.

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Ist Boykott die Lösung?

Was würde ein Boykott dieser Marken bewirken? Letztlich nichts Gutes, denn viele der Näherinnen in den Fabriken sind froh, überhaupt einen Job zu haben. Letztes Jahr hörte ich dazu einen Beitrag im Deutschlandfunk. In einem Interview bat die befragte Näherin ausdrücklich um keinen Boykott, weil so viele Menschen z.B. in Bangladesh von der Arbeit abhängig sind.  Das Problem ist sehr vielschichtig und es gibt bzw. gab diverse Dokumentationen zu dem Thema (meist spät abends – wie immer). Übrigens beschränkt sich diese Situation nicht nur auf die Bekleidungsindustrie – sie ist fast überall. Ob Ausbeutung der Arbeitskräfte und/oder der Natur. Unser Wohlstand, auf den wir oft so stolz sind, wird auf dem Rücken ärmerer Länder ausgetragen.

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Ich bin Teil des Systems

Ich bin ein Teil davon, allein schon deshalb, weil ich ein kleiner Elektronikfreak bin und gern ein schickes Smartphone, Tablet und einen Laptop habe. Ich trage Schuhe, die wahrscheinlich unter katastrophalen Bedingungen hergestellt wurden. Ich esse manchmal Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung, kaufe Gemüse im Supermarkt das aus fernen Ländern importiert wurde und in Plastik verpackt ist. Tatsächlich kann ich mir vieles nicht leisten, was unter moralischen und ökologischen Gesichtspunkten besser wäre. Aber manchmal will ich auch einfach ein bestimmtes Produkt haben, weil es mir gefällt. Mein Gewissen beruhige ich dann mit dem Wissen, zumindest ein bisschen was zu tun, in dem ich z.B. seit einigen Jahren Naturstrom von einem Unternehmen beziehe, dass nicht an die großen Stromgesellschaften angeschlossen ist. Am Ende muss man abwägen. Ich schaffe es nur selten konsequent, aber ich versuche es.

Seit gut einem Jahr nähe ich meine Kleidung selbst und habe mir außer einer Winterjacke, für die ich noch ein Gutschein hatte, nichts mehr gekauft. Seit kurzem nähe ich auch Unterwäsche und Badebekleidung. Dabei stelle ich mir manchmal die Frage, wo und wie die Stoffe produziert wurden, denn auch hier gibt es Unterschiede. Ich kann mir oft nicht die in Deutschland mit Öko-Tex Zertifikat hergestellten Stoffe leisten. Vor kurzem kaufte ich einen günstigen Stoff über einen Händler in Holland. Leider riecht das Teil nach ausgiebigen Lüften und Waschen noch immer fürchterlich nach Chemie. Was letztlich drin steckt, wo der Stoff herkommt – ich weiß es nicht.

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David gegen Goliath

Der Wunsch nach einer besseren Umwelt kommt mir manchmal wie ein Kampf zwischen David und Goliath vor. Wir kaufen Energiesparlampen, achten auf A++ Geräte im Haushalt, fahren Fahrrad anstatt Auto, buchen vielleicht einen Urlaub im Inland anstatt mit dem Flieger in ferne Regionen zu fliegen. Und was macht die Industrie? Sie tut so, als hätten wir eine nimmer endende Quelle der Resourcen. Allein in Deutschland wird Bauxit aus brasilianischen Regenwäldern, die vorher abgeholzt wurden, zu Aluminium verarbeitet, dessen täglicher Stromverbrauch dem Jahresdurchschnitt einer mittelgroßen deutschen Stadt entspricht. Weiterlesen „Mit Umeko in der Fashion Revolution Week“

Gold gepunktet

Gold gepunktet

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Weicher Chambray-Jeansstoff mit goldenen Punkten? Muss ich haben. Ab damit in den Einkaufskorb, noch ein paar Stoffe dazu und ab geht die Bestellung nach Holland.

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Als das Paket kam, freute ich mich schon. Doch dann sah ich den Jeanschambray mit den goldenen Punkten und fragte mich: „Was ist denn da in Dich gefahren???“  Ihr kennt diese Momente sicher. Auf dem Bildschirm sah der Stoff noch gut aus, dass fertige Stück im Kopf auch, aber dann trifft einen die Realität hart.

Wardrobe by me hatte diesmal sehr rechtzeitig zum Probenähen für das Shirt „Anna“ aufgerufen und da ich den Stoff genau dafür bestimmt hatte, blieb ich bei der ersten Entscheidung.

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Mich funkelten die vielen goldigen Punkte an…. in der Tat zu viele und ich dachte mir, den kombiniere ich mit meinem anderen Jeansstoff, den ich eigentlich für eine Jeans bestellt hatte, um dann festzustellen, dass es ein Blusenstoff war. Ja, ich vertue mich hin und wieder bei Bestellungen.

Da hatte ich nun 2 Jeanshemdenstoffe, aber sie passten von der Dicke bzw. Festigkeit nicht zusammen.

Und was habe ich gemacht?  ….

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Ich nahm den goldigen Stoff und verwendete für einen Teil der Anna einfach die linke Seite, die ohne die Punkte.

Und so kam ich zu diesem Hemd.

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Auf den Schnitt hatte ich im Grunde gewartet. Wer sich noch an mein verhunztes aber dennoch gern getragenes Flanellhemd erinnert, weiß, dass ich mit dem damals verwendeten Schnitt keinen Frieden schließen konnte. Zwar nähte ich noch ein weiteres Flanellhemd, diesmal mit einem Schnitt von Sewera, was mir schon sehr gut gefiel, aber es war mehr ein Blusenschnitt.

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Anna hingegen ist Beides. Bluse und Hemd, lang oder kurzärmlig, verschiedene Kragenformen und mit einer tollen Rückenpasse. Also ein Schnitt für viele Gelegenheiten und Stoffe. Ich stürzte mich also auf die Möglichkeit, mir endlich meinen lang gehegten Wunsch eines Jeanshemdes zu erfüllen, aber diese goldenen Punkte haben es leider ein wenig verhindert, wenn man doch eigentlich ein schlichtes Teil haben will. Selber schuld. Doch ich will mich nicht beklagen. Es war letztlich der Probestoff und ich hatte noch 2 weitere Stoffe hier, um Anna zu nähen, doch da kam mir mal wieder eine depressive Phase dazwischen, sodass ich einen großen Teil meiner Probenähen stark reduzierte bzw. ganz absagte. Im Moment ist da psychisch ein wenig der Wurm drin.  Weiterlesen „Gold gepunktet“

M und M macht Blau

M und M macht Blau
Ein Blogbeitrag mit Werbung

Ihr Lieben,

da schrieb ich noch in meinem Blogbeitrag h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick , dass ich ohne Kooperationsanfragen zurückgekommen bin und schon bekam ich über Instagram die Anfrage von Schnittmuster Berlin, ob ich 2 Schnitte ihrer neuen Kollektion designnähen würde.  Die Welt war für mich wieder im Lot.

Bevor ich jetzt weiterschreibe, möchte ich darauf hinweisen, dass alle Leser, die nicht zu Schnittmuster Berlin gehören, den gesamte Text lesen können. Schnittmuster Berlin bitte ab jetzt die kursiv geschriebenen Absätze überspringen, sonst blättert mein Image der erfahrenen und versierten Näherin.

Die Qual der Wahl

Schritt 1 stellte mich schon vor eine Herausforderung: 2 Schnitte aus der Kollektion aussuchen. Hört sich jetzt nicht schwierig an, aber bei den vielen schönen Teilen, war es wirklich nicht einfach, sich auf 2 zu beschränken.

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Schritt 2 war da schon deutlich einfacher: Die Stoffwahl. Glücklicherweise hatte ich kurz vorher in Holland Stoffe bestellt und die Auswahl wäre wesentlich schwieriger gewesen, hätte ich nicht fast ausschließlich 1,50 m bestellt. Die Schnitte wollten aber mindestens 1,60 m haben. So flogen just die meisten zurück ins Lager. Übrig blieben 2 blaue Stoffe. Einmal Jersey und einmal Chiffon. Die Papierschnitte waren auch ratzfatz da und es konnte losgehen.

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Projekt 1: Das Kleid Martha

Martha sprang mich sofort an, weil mir dieser gürtelähnliche Teil an der Seite sehr gut gefiel. Zudem war ich natürlich neugierig, wie man so einen Effekt hinbekommt. Schnittmuster abpausen, auf Stoff legen und zuschneiden! Hierbei ist das genaue Abpausen der Markierungen sehr wichtig. Falten an der Seite legen, an den Schultern legen, feststeppen – klappt! Dann 2 Raffnähte machen – klar, auch kein Problem. Vorweg schon die Schulternähte und die eine „einfache“ Seitennaht zusammensteppen, um mal eine ungefähre Idee der Passform zu bekommen. Auch hier, Daumen hoch. Für die andere Seitennaht, da wo die Falten und Raffungen waren, schaute ich mal vorsichtshalber im Blog nach der Anleitung nach und beendete (offiziell) auch die Naht.

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Zwischen Seitennaht 2 und beenden lag aber mindestens ein Tag und eine schlaflose Nacht, die eher vom Vollmond kam. Tagsüber hatte ich mich hingebungsvoll dem Auftrennen der Nähte gewidmet. Nicht einmal, nein – gleich mehrmals. Es sah einfach nicht so aus, wie auf der Zeichnung. Und im Blog war dieses Bild, dass mir schlichtweg Fragenzeichen ins Gesicht zauberte. Mein Hirn hatte einen Knoten von der Größe des Eisbergs, den die Titanic rammte. In der schlaflosen Nacht gingen mir diverse Dinge durch den Kopf, die ich Euch hier erspare. Gegen 3.00 oder 4.00 machte es dann „Klick“ im Kopf. Und das ist einer dieser Klicks, die ganz spontan kommen, ohne das man vorher lange darüber gegrübelt hatte. Der Eisberg war spontan geschmolzen. Das ich danach wieder einschlafen konnte, grenzt an ein Wunder. Nach dem Aufstehen verpflegte ich noch schnell meinen Freund mit Frühstück und setzte mich dann an die Nähmaschine. Ja, mein Hirn hatte den richtigen Klick gehabt. Das Kleid saß, die Markierungen und das Bild im Anleitungsblog ergaben plötzlich Sinn und ich fragte mich, warum ich da nicht schon vorher drauf gekommen war. Am Ende schob ich die Schuld auf den Blätterstoff… wenn man vor Blättern den Wald nicht sieht (oder so ähnlich!).

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Da das Kleid so problemlos zu nähen war, habe ich mich gleich an ein Zweites gemacht, wobei ich diesmal einen V-Ausschnitt wählte (ach ja, und die Falten an der Schulter diesmal in die richtige Richtung legte). Das das Faltenelement bei diesem Kleid auf der anderen Seite liegt, war natürlich Absicht (nicht, dass jemand denkt, ich hätte den Stoff falsch herum gelegt!….öhm) Am Rockteil nahm ich noch etwas Weite weg und schon war Martha Nr. 2 fertig. Weiterlesen „M und M macht Blau“

Immer perfekt? – The Perfect Tunic

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Als ich Dienstag spontan meine Blogbeitrag zu Jolie, Gina und den 5 Fragen am 5. schrieb, hatte ich Befürchtungen, dass mir kein wirkliches Thema zu diesem Beitrag einfallen würde, aber manchmal ergibt sich dann plötzlich doch etwas.

 

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In einem Post bei Instagram fragte neulich jemand, ab wann man Nähfehler korrigiert und wann man sie einfach so lassen würde – quasi ein unperfektes Stück tragen würde. Noch während ich antwortete, fiel mir sofort wieder mein misslungenes Holzfällerhemd ein, wo der Musterverlauf völlig verquer lief, der Rücken einen Buckel formte und zum Schluss noch die Knopflöcher quer anstatt längs waren.

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Ja, sowas kommt vor. Warum? Es gibt viele Gründe, aber der wichtigste Grund ist: Wir (also die meisten von uns) sind keine Profis und wir alle sind nicht perfekt. Folglich hat auch manches seine Fehler. Das ist nun mal so. Früher, als ich noch längst nicht so viel Erfahrungen hatte, sagte ich immer scherzhaft, „an irgendetwas muss man doch erkennen, dass es selbstgemacht ist“. Und im Grunde ist es ja auch richtig.

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Das Streben nach Perfektion ist den meisten Menschen in die Wiege gelegt, spätestens aber anerzogen worden und uns Frauen noch mal mit einer Extraportion.   Häufig liegen unsere Meßlatten so unglaublich hoch, dass man daran nur scheitern kann. Und stets zu scheitern macht unzufrieden. Doch anstatt die Messlatte ein Stückchen zu senken, versuchen wir mit mehr Anlauf, mehr Kraftaufwand darüber zu kommen… die anderen können es ja auch… Bleibt man aber wieder hängen, ist der Frust hoch und führt oft zur eigenen Abwertung. Dabei verlieren wir aus den Augen, wieviel wir eigentlich schon erreicht haben. Anstatt sich darauf zu konzentrieren und stolz darauf zu sein, schauen wir bei den anderen, was sie alles schon können und legen die Messlatte wieder auf einen viel zu hohen Level… die anderen können es ja auch.

 

Was wir aber dabei auch übersehen ist zum einen die Frage, wieviele Hürden die anderen bis zu diesem Zeitpunkt schon nehmen mussten und zum anderen, dass eben auch andere an ihren eigenen Maßstäben scheitern. Nur das wird häufig nicht erzählt.

Das Streben nach Perfektion ist nicht verkehrt, nur sollte das Streben ein sich langsam steigernder Weg sein, der ganz individuell gestaltet ist. Begegnen einem Rückschläge, dann sollte man sie annehmen, schauen, was noch verbesserungswürdig ist, sich aber niemals dafür abwerten. Ein Rückschlag ist eben ein Signal, ein Hinweis zum Innehalten um sich zu fragen, was gerade nicht funktioniert. Vielleicht hat man einfach mal einen schlechten Tag, ist unkonzentriert oder hat 2 Schritte übersprungen. Es gibt viele Gründe dafür.

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Die längste Zeit meines Lebens hatte ich meine eigenen Maßstäbe viel zu hoch. Ich weiss also, wovon ich schreibe. Es war ein langer und mühsamer Weg, mich von diesen Idealen, diesem Perfektionismus zu verabschieden. Nach und nach gelang es mir und ich wurde zufriedener mit mir. Und mit der Zufriedenheit zog auch Selbstsicherheit mit ein. Je mehr meine Selbstsicherheit wuchs, desto mehr gelang mir auch und das machte mich stolz. Im Laufe der Zeit hat sich meine Messlatte Schritt für Schritt wieder erhöht, aber immer nur so hoch, wie ich darüber komme. Dazu gehört eben auch mal ein Sprung, der sie runter wirft, aber das ist nicht schlimm. Dann lege ich sie eben tiefer oder wieder auf die Höhe davor und übe weiter, bis ich rüberkomme und sie höher legen kann. Natürlich habe ich auch manchmal den Eindruck, dass andere schon viel höher, eleganter und schöner über ihre Messlatte kommen, aber das ist eben  i h r e  Messlatte.

Weiterlesen „Immer perfekt? – The Perfect Tunic“

Jolie und Gina sowie 5 Fragen zum März

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 Ich bin tatsächlich ein wenig im Blogstress. Letzte Woche sind 2 neue Schnitte erschienen, bei denen ich zur Probe mitgenäht habe, ein 3. kam gestern heraus. Und dann ist da noch die Challenge von Luziapimpinella  mit den 5 Fragen zum 5. März.

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Ganz getreu der ersten Frage von Nic, werde ich hier alles schön durcheinanderwirbeln. Wen nur die Fragen Interessieren: Sie sind alle fettgedruckt zum leichteren Durchscrollen.


1. Wenn Du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst Du dann?

Was bin ich froh, dass die Fragen schon weit vor dem 5. veröffentlicht werden, denn diese Frage fand ich ganz besonders schwierig. Ich habe viel darüber nachgedacht und habe letztlich 2 Gerichte, die im Grunde aber beide das Selbe beinhalten: Eintopf und/oder ein gemischter Salat. Warum? Lange Zeit habe ich behauptet, ich könne Viele, aber nichts davon richtig. Mittlerweile weiß, dass ich nicht alles perfekt können muß, um es dennoch zu machen. Ein lieber Mensch sagte mir einmal, ich sei ein bunter Blumenstrauß. Und darum pflege ich alle Seiten meiner Kreativität. Das eine mal mehr, das andere mal weniger. Je nach dem, was gerade dran ist.


Seit Januar lief das Probenähen bei TinaLisa für die Jolie, die später noch um eine Gina erweitert wurde. Meine erste Jolie entstand ganz früh, noch bevor die Anleitung geschrieben war und darum kamen in den großen Kragen keine Bänder für die Raffungen sondern einfach ein Gummiband.

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Beim 2. Versuch hielt ich mich dann zur Abwechslung an die Anleitung und nähte seitlich in den Kragen jeweils 2 Tunnel um dann Bänder für die Raffung einzuziehen.

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Beide Jolies habe ich hier in Shirtlänge gemacht, wobei der Schnitt auch die Kleidlänge enthält und wahlweise mit Zipfelsaum genäht werden kann. Ich persönlich mag keine Zipfelsäume, weshalb hier eben nur die eine Variante ist.


2. Welches Buch oder welche Bücher liebst Du so sehr, dass Du es/sie mehr als einmal gelesen hast?

Ich glaube, ich habe bis auf ein paar Bücher in meiner Jugendzeit kaum eins 2 mal gelesen. Und wenn, dann nur, weil ich die Geschichte nicht mehr erinnerte. Wenn ich aber ein Buch wirklich liebe, dann vergesse ich es nicht und behalte das erste Leseerlebnis wie ein kostbares Gut in mir. Vielleicht habe ich die Befürchtung, dass dieses Erlebnis beim nächsten Mal nicht mehr da wäre. Es gibt aber Bücher, die ich immer wieder zur Hand nehme, um darin einige Seiten zu lesen. „Briefe an einen jungen Dichter“ von Rilke ist so ein Buch. Obwohl es sehr dünn ist, habe ich es noch nie ganz durchgelesen. Die wunderbaren und wahren Worten berühren und regen zum nachdenken an.


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Kaum waren meine Jolies fertig, ergänzte TinaLisa Schnittdesign das Probenähen mit der Gina. Der untere Teil der Gina ist der gleiche wie von Jolie, aber oben am Kragen wurde mächtig verändert. Die Varianten die dabei entstanden waren so vielfältig, dass ich mich erstmal beim Glitzerstrick an die Pullivariante mit Volantärmel hielt.

So sehr ich Volantärmel liebe – ich tappe immer wieder in die gleiche Falle, denn ich bin manchmal ein Tolpatsch und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich mit dem Volantärmel im Essen hing. Darum habe ich die Ärmel mittlerweile „entschärft“, damit dieser Pulli alltagstauglich ist. Auf dem Foto ist aber die ursprüngliche Version und sie sieht ja auch wirklich schön aus. Auch wenn es mir um die schönen Ärmel leid tut, werde ich mich nicht dafür entschuldigen, weil ich damit Frage 3 widerlegen würde.

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