Berlin und Hamburg – Blogger on Tour

Unbezahlte und unbeauftragte Werbung

Vor ein paar Wochen erhielt ich eine Einladung zur Jubiläumsfeier von Schnittmuster Berlin. Vor ein paar Monaten hatte ich für sie die Wickelbluse Melinda und das Kleid Martha genäht. Ich überlegte nicht lange und nahm die Einladung an und plante neben meiner Fahrt nach Berlin, noch einen Abstecher nach Hamburg zu machen, um Familie und Freunde zu besuchen.

Die Fahrt war schnell geplant und ein Hotel in Berlin gebucht. Dabei unterliefen mir 2 Fehler. Fehler 1: Ich kaufte mir ein Bahnticket Friedberg – Berlin. Fehler 2: Ich achtete nur auf den Preis und die Abfahrt- und Ankunftszeit. Wenn ich in den letzten Jahren ein Bahnticket insbesondere nach Hamburg kaufte, war ich vor allem darauf aus, eine direkte Verbindung zu finden. Zu oft schon hatte ich nervenaufreibende Zwischenfälle durch Verspätungen. Am Abend vor der Abreise sah ich allerdings erst, dass ich eine Bahnverbindung mit 4 x Umsteigen erwischt hatte. Aber um es kurz zu machen – zum ersten Mal in meiner Geschichte als Bahnfahrerin bekam ich alle Anschlusszüge problemlos und ich erlebte Kassel-Wilhelmshöhe zum ersten Mal nicht im Sprintmodus. Weshalb das Bahnticket überhaupt ein Fehler war, bemerkte ich, als ich zum ersten Mal auf die Seite von Flixbus schaute. Berlin – Hamburg, Hamburg – Frankfurt: Alles mit Bus zu unschlagbaren Preisen.

Durch das viele Umsteigen und katastrophaler Internetverbindung in der Bahn, kam ich erst abends dazu, den wöchentlichen Flatlay für Instagram zu machen und scheiterte beinahe an hässlichen Böden und fehlender Deko. Die Rettung waren die weißen Fliesen im Bad und die passende Deko, wenn auch ungewöhnlich, fand sich auch.

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Ich gebe zu, ich habe schon harmonischere Flatlays gemacht, aber ungewöhnlich ist es allemal.

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Die Jubiläumsfeier von Schnittmuster Berlin war ein wunderbares Fest. Die beiden Köpfe hinter dem Label, Dagmar und Ellen, hatten alles liebevoll organisiert und ich bin froh, diese beiden sehr sympathischen und kreativen Frauen persönlich kennengelernt zu haben. Natürlich traf ich dort auch andere Blogger, wie z.B. Elke von Elle Puls, Giulia von Nähliebe, Katrin von KaschmeGriselda Kahn, Berlina und Poldi412 sowie Konfettiregen_Berlin (Instagram). Wir führten tolle, inspirierende Gespräche und ich verließ beschwingt und glücklich die Feier.

Mein Outfit für den Nachmittag:

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Weiter ging es am nächsten Tag nach Hamburg wo ich meine Familie besuchte.

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Mein Sohn, der dort gerade seinen Master in Physik macht, führte mich über das Gelände von Desy und auch wenn ich nur einen Bruchteil von dem Verstand, was er dort macht, war es dennoch sehr interessant. Fotos habe ich davon zwar auch gemacht, möchte sie aber sicherheitshalber hier nicht veröffentlichen. Desy bietet aber Interessierten auch öffentliche Führungen an. Selbst wenn man sich nicht für Physik interessiert, ist es sehr interessant und mal eine Alternative zu Hafen, Reeperbahn und Co.

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Wer am Dienstag meine Instastories gesehen hat, weiß, dass ich mich abends mit Jenni von Basteltantes Nähkästchen traf. Wir kannten uns schon und der abend war lang, lustig und einfach wunderbar.

Gestern ging es dann mit dem Bus 8 Stunden lang zurück nach Frankfurt und ich hatte mir vorgenommen, während der Fahrt diesen Blogbeitrag zu schreiben, aber da ich völlig übermüdet war, holte ich den fehlenden Schlaf nach.

Jetzt warten diverse Projekte auf mich. Zunächst folgt ein weiterer Blogbeitrag zu meinem Raglanshirt von Sewera Fashion. Dann werde ich 2 Stoffe vernähen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Und da Schnittmuster Berlin uns am Ende ihrer Feier jedem ein Schnitt schenkte, den man sich aussuchen durfte, wird alsbald die Bluse Noemi genäht.

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unterschrift

Verlinkt bei Sewlala, Du für Dich am Donnerstag, Woman on Fire

 

Wenn man vor lauter Bäumen….

… oder in meinem Fall vor lauter Kleidung das Offensichtliche nicht sieht.

(Beitrag enthält Werbung wegen Benennung von Bezugsquellen)

Es ist Dienstag morgen und draußen regnet es gerade Hunde und Katzen. Übrigens heißt das Sprichwort auf Englisch ähnlich. „It is raining cats and dogs“ – allerdings kommen hier die Katzen zuerst (nebensächliche Anmerkung).

Die letzte Woche war wohl fast überall bei uns heiß und schwül und mich machte das Wetter sehr träge. Ein wenig Gartenarbeit, sehr wenig genäht, auf Facebook den Etuikleid Sew Along beobachtet, bei Instagram gepostet – alles in allem nicht viel.

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Dann war da noch mein Blogbeitrag über die 3 Trägershirts. Alle 3 Shirts hatte ich bereits im April/Mai genäht, sie waren mit im Urlaub, ich habe sie dort getragen und auch teilweise fotografiert. Und mir war beim blau/rot/weiß gestreiften Shirt auch klar, dass ich den Stoff letztes Jahr zu einer Hose vernäht hatte. Spätestens hier hätte es ja mal „Pling“ machen können. Aber nein. Auch nicht, als ich irgendwann ganz zart daran dachte, beide Teile zusammenzutragen; da ging mir typisch norddeutsch nur: „N büschen viel Streifen“. durch den Kopf. Erst mit einem Beitrag bei Instagram über einen Fake-Jumpsuit ging so ganz langsam ein Licht an – ähnlich schnell wie die ersten Stromspar-Glühbirnen.  Mit einer schwülen Trägheit kamen da – NACHDEM mein Blogbeitrag wenige Stunden Online war – meine Gehirnzellen in Gang (Schwung wäre definitiv übertrieben!) und mir gefiel die Idee, eines Fake-Jumpsuits. Ober- und Unterteil aus einem Stoff und man kann dennoch ohne Probleme auf Toilette gehen. Denn ganz ehrlich: Ich finde diese Einteiler – im Gegensatz zu meinem Partner toll – aber wehe dem, ich muss auf Toilette.

Langsam waberte in meinem Kopf nun das frisch verbloggte Trägershirt zu der im letzten Jahr genähten Juniper von Anniways Schnittmuster zusammen. Und anstelle eines Geistesblitzes, formte sich erst verschwommen, dann allmählich klarer werdend der Gedanken, dass ich bereits alle Zutaten für einen Fake-Jumpsuit hatte.

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Mein erster Impuls war, dass ich diese Kombination noch nachträglich in meinen Blog einfüge. Dazu hätte ich aber für die Fotos beide Teile an einem Ort haben müssen,  (nächste Anmerkung: Ich lebe z. Zt. zwischen 2 Haushalten. Meine Wohnung wurde mir wegen Eigenbedarf zwar erst Anfang nächsten Jahres gekündigt, aber richtig wohl fühle ich mich dort mittlerweile nicht mehr. Also bin ich vorwiegend bei meinem Freund, bei dem sehr wahrscheinlich einziehen werde. Folglich ist ein Teil meines Hausstandes – Kleidung, Schuhe, Taschen und Dinge des täglichen kosmetischen Bedarfs – bereits bei ihm, einiges wiederum nicht).

 

Es dauerte ca. 2 Tage, bis ich im Alt-Zuhause daran dachte, die Hose einzupacken, noch einen weiteren Tag, bis ich dazu kam, Fotos zu machen.

Also umdisponieren, was deshalb nicht schwerfiel, als 2 Bilder dieses Fake-Jumpsuits bei Instagram wie eine Rakete in die Luft schossen. Da ich aber natürlich mehr als 2 Bilder gemacht habe, wird jetzt dieser Blogbeitrag mit dem Rest gefüllt.

Wer bis hierher also brav gelesen hat, kann sich jetzt entspannt zurücklehnen und Bilder gucken.

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Auch für ein Flatlay musste dieses Outfit herhalten. Und die Palme wurde vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer getragen, was ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr hinbekommen würde, weil sie am Wochenende umgetopft wurde.

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Übrigens habe ich für mehr Realität im Internet die Fugen erst nach dem Fotoshooting gekratzt.

Und für noch mehr Realität, kommt jetzt ein Beweisfoto, dass ich sogar beim Schreiben dieses Blogposts den Fake-Overall trug, um einfühlsamer und noch motivierter darüber berichten zu können.

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Tatsächlich hatte ich die letzten 2 Tage so richtig mit dem Schreiben in Schwung zu kommen. Es ist auch mittlerweile nicht mehr Dienstag morgen sondern Mittwoch nachmittag. Dazwischen habe ich immer mal wieder etwas geschrieben, später gelöscht, neu geschrieben und nach jedem fertigen Satz das Gefühl gehabt, ich brauche dringend eine Pause. So habe ich nicht nur den Mann mit dem neuen Stromabzähler reingelassen, sondern war Joggen (um die Gedanken in Schwung zu bekommen, – warte noch auf die Wirkung), wechselte von Shorts zu langer Hose, weil es einfach zu kalt geworden ist. Am meisten hatte die Kaffeemaschine zu tun.

Damit danke ich ganz herzlich der Senseo meines Partners, meinen Joggingschuhen, meiner Kondition und dem Himbeerstrauch im Garten für die wichtigen Vitamine beim Naschen.

Und was kommt jetzt? Na klar….

Die Fakten

Schnitte: Oberteil von Kibadoo aus der Mix&Match Sommerkollektion. Die Hose ist der Schnitt Juniper von Anniway Schnittmuster  (zur Zeit der Erstellung des Beitrags war die Seite leider nicht erreichbar. Ich hoffe, sie funktioniert später wieder).

Stoff: Milliblus Kollektion F/S 2017 erworben bei Nähmaschinen Mehringer und Das Königskind, Friedberg.

Mit großer Freude verlinke ich mich mit der neuen Linkparty von Melanie alias The flying Needle

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und zum ersten Mal auch bei

DufuerDich

Habt eine gute Restwoche,

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3 Trägershirts im Vergleich

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Heute ist der offizielle Startschuß für den #EtuikleidSA und es werden schon reichlich Schnitte und Stoffe vorgestellt. Zudem waren Petra von Pepelinchen und ich gestern Live auf Instagram und ich gönne mir gerade eine Pause, weil ich es nicht hinbekomme, den Live-Talk zu Facebook zu transportieren.

Darum schreibe ich jetzt lieber mal darüber, was ich schon seit einer Weile vor habe.

Trägershirts aus Webware

Schon im letzten Jahr nähte ich einige Shirts aus Webware. Die ersten Shirts wurden nach dem Schnitt aus der Burda Easy F/S2017 genäht. Besonders die Variante mit dem Volant hatte mich begeistert und dieser Trend hält bei anderen Näherinnen dieses Jahr an.trägertops nähen, schnittmuster trägertops, camisole, schnittgeflüster maria, Burda easy trägertop, trägertop vergleich, welcher schnitt ist besser, milliblus, kibadoo mix und match, trägertop lagenlook, trägershirts, diy fashion trägertop, summerstyle 2018, welches trägertop, wie nähe ich ein trägertop, derdiedaspunkt, schnittmustervergleich, german mode blogger,

Tatsächlich nähte ich dann aus der selben Zeitschrift auch ein Top ohne Volants.

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Ich schmunzel gerade über die Fotos… erstmal musste ich ewig nach ihnen suchen und zum anderen müssten sie dringend überarbeitet werden, aber es ist ja auch schön zu sehen, dass man innerhalb eines Jahres Fortschritte gemacht hat. Und außerdem geht es um das Top. Ich muss gestehen, ich kann nicht mehr viel dazu sagen, außer das es sich um eine Burdaanleitung handelt und ich den Schnitt danach nicht noch einmal nähte. Stattdessen wurde ich auf Instagram auf die Mix&Match Kollektion von Kibadoo aufmerksam gemacht, deren Modelle denen von Burda sehr ähnlich waren und zudem wesentlich leichter zu nähen sein sollten. Ich behielt das im Kopf.

Test 1 – Kibadoo Mix&Match Sommerkollektion 2017

Manche Schnittmuster müssen in der Datenwelt reifen. Und so war es auch mit dem Trägershirt. Ich zwar im letzten Sommer noch das eine oder andere Teil aus dieser Kollektion genäht, aber nicht mehr das Trägertop. Mir war es diesmal wichtig, dass ich wirklich dünne Träger hatte. Und so kaufte ich mir Kordeln/Gummi, anstatt die Träger mit der Nähmaschine zu nähen. Für den ersten Versuch wählte ich den gestreiften Viskosestoff von Milliblus, den ich bereits für eine  Juniper Hose vernäht hatte.

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Weiterlesen „3 Trägershirts im Vergleich“

h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

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Soll ich es als Zeichen deuten, dass der gesamte und fertige Text, den ich Tags zuvor geschrieben hatte, auf magische Weise in den Weiten der Datenwelt verloren gegangen ist? Was auch immer das für ein Zeichen ist – ich schreibe einen neuen Text. Allein schon deshalb, weil ich diesen Beitrag angekündigt hatte.

Es wird sicher viele Rückblicke in der nächsten Zeit von der h+h in Köln geben. Über Stände, über Blogger, die man getroffen hat, über Stoffe und die Modenschauen. Ja, es gab tatsächlich viel zu sehen und ich fand es sehr interessant.

Wenn ich jedoch an das vergangene Wochenende zurückdenke, dann sehe ich in erster Linie meinen ganz persönlichen Fortschritt. Es ist viele Jahre her, dass ich allein in eine andere Stadt gefahren bin, mir ein Hotelzimmer im Vorfeld reservierte und mich dazu noch am Freitagabend zu einem Bloggerdinner mit 28 Teilnehmerinnen traute, von denen ich einige gar nicht, und einige zumindest von Instagram her kannte. Persönlich war ich noch niemanden begegnet.

Wenn ich sage, es ist viele Jahre her, dann spreche ich von einer Zeit vor dem Jahr 2001. In dem Jahr wurde bei mir eine schwere Depression diagnostiziert, begleitet von Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Um überhaupt zu dieser Diagnose zu kommen, musste ich zu einer Therapeutin und die fand ich nur mit Hilfe meines Partners, weil ich einerseits viel zu viel Angst zum Telefonieren hatte und mich zum anderen in Grund und Boden schämte. Wie gesagt, die Depression wurde da erst diagnostiziert, tatsächlich litt ich aber schon viele Jahre darunter.

Um ambulant überhaupt therapierbar zu sein, musste ich 6 Wochen in eine Klinik. Danach begann dann die eigentliche Therapie. Ich musste meinen Job aufgeben, Erwerbminderungsrente beantragen und die darauf folgenden Jahre sehr, sehr hart an mir arbeiten. Ich kapselte mich ab, hatte anfangs nur meine Kinder und meinen Partner um mich. Die wenigen Freundinnen, die ich hatte, brachten unglaublich viel Verständnis für mich auf.

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Als ich jetzt am Freitag mein Hotelzimmer bezog, wurde mir bewusst, dass ich wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr auf diese Weise allein unterwegs war und ich fühlte mich unglaublich wohl und stolz. Dann ging ich, einen leichten inneren Widerstand überwindend, zum Bloggerdinner und es war unglaublich schön, so viele Menschen dort zu sehen, die durch das Nähen verbunden sind. Es war ein toller Abend und ich danke an dieser Stelle Kira von The Couture, dass sie diesen Event organisiert hat.

Den nächsten morgen ging ich langsam an, mußte wieder diesen kleinen Widerstand überwinden und fuhr schließlich zur Messe. Ich schlenderte durch die Hallen, traf noch einige Bloggerinnen, redete kurz mit ihnen und ging weiter. Das ich tatsächlich aber auch freudestrahlend von Einigen erkannt wurde, hat mich wirklich unglaublich erfreut.

Bilder aus den Anfängen meines Blogs

Die letzten Tage habe ich immer wieder Berichte auf Instagram gesehen und konnte lesen, wer mit wem alles unterwegs war, wer auf welchen Ständen Goodies bekommen hat, vielleicht sogar über Kooperationen verhandelte und auf dem Bloggertreffen der Initiative Handarbeit war. Bis auf ein paar Goodies kann ich da nicht mitreden und ich spürte am Sonntag eine kleine, leise Stimme, die meinte, ich hätte mir nicht genügend Mühe gegeben. Ja, warum warst Du eigentlich auf der Messe?

Warum ich auf der Messe war: Weil ich seit 2001 und schon vorher unglaublich weit gekommen bin. Ich habe keine Kooperationen verhandelt, aber ich habe mich gezeigt. Ich habe meine eigenen Widerstände überwunden und bin nach Köln auf die Messe gefahren.

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Auf der Messe selbst habe ich immer wieder mit mir gerungen, ob ich mutiger sein soll oder nicht und hier und da habe ich mich einfach mal getraut. Dabei musste ich mir Kommentare anhören, dass ich für ein freies Exemplar einer Zeitschrift nicht genügend Follower auf Instagram habe, dass ich nicht bekannt genug wäre – unbedeutend sozusagen. Aber ich habe mich dadurch nicht fertig machen lassen. Stattdessen wuchs mein Kampfgeist daran.

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Weiterlesen „h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick“

„Rumba, Rumba, Rumba ist modern“

„Rumba, Rumba, Rumba ist modern“

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Das ist der Titel eines Hörbuchs von dem mittlerweile leider verstorbenen Harry Rowohlt den ich noch heute verehre. Er war nicht nur ein begnadeter Übersetzer und Sprecher mit einem unglaublichen Gefühl für Sprache und Pointen sondern hatte auch eine Rolle als Obdachloser in der Lindenstrasse. Seine Lesungen, von denen es viele auf CD gibt, sind ein Erlebnis. Die kleinste Begebenheit konnte er so erzählen, dass man am Ende laut lachen musste. Und er war ein Meister der Abschweifungen. Die sind mindestens genauso gut wie sein eigentliches Programm.  Mein Partner und ich hatten das große Glück, ihn vor einigen Jahren live sehen und hören zu können. Und nicht nur das, wir haben auch mit ihm gesprochen, weil er – wie wir – draußen vor der Tür des Saales stand und eine Zigarette rauchte. Fern ab der Heimat war ich froh, nicht nur Harry Rowohlt sondern auch einen Hamburger sprechen zu können. So hatten wir einen netten Schnack und einen noch wunderbareren Abend.

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Und wer jetzt Interesse an den CDs bekommen hat, dem Empfehle ich auch neben „Rumba, Rumba, Rumba ist modern“ noch „Der Paganini der Abschweifungen“, „Fup“ und eigentlich alles, was dieser grandiose Mann mit der sonoren tollen Stimme gemacht hat (außer der Lindenstrasse – mit der hab ich mich nie anfreunden können.)

Aber ich schweife auch ab. Es geht hier schließlich nicht um Harry Rowohlt, obwohl ich noch wesentlich mehr über ihn schreiben könnte, sondern um das Shirt Rumba von Schnittmusterlounge.

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Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Raffungen am Ärmel nach Puffärmeln aussehen würden, aber nachdem ich das erste Shirt fertig hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Und als letzte Woche noch Minustemperaturen waren, konnte ich es gut unter einem Pulli tragen ohne am Ende auszusehen, als hätte ich den Winter über an meiner Oberarmmuskulatur gearbeitet. Weiterlesen „„Rumba, Rumba, Rumba ist modern““

Birke oder Morsezeichen?

Birke oder Morsezeichen?

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… oder ein mit Tippex bearbeitetes Zebra? Die Frage wird sich hier sicher nicht vollständig klären lassen. Vielleicht hat jemand noch eine Assoziation zu diesem Muster des Stoffes? Jedenfalls war dieser Stoff nicht die Liebe auf den ersten Blick. Nicht mal auf den zweiten oder dritten Blick. Als ich ihn bei meinem Stoffhändler des Vertrauens in der Millibluskollektion vom letzten Frühjahr entdeckte, ließ er mich relativ kalt. Nein, eigentlich noch nicht mal das – ich nahm ihn nicht mal richtig wahr.

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Einige Monate später traf ich mich mit einer Bekannten im besagten Stoffgeschäft. Wir streichelten zusammen Stoffe, unterhielten uns über alles mögliche, planten in Gedanken bei diversen Stoffballen, was man daraus machen kann und stießen dann auf diesen Stoff. Sie zog ihn aus dem Regal und erzählte mir, dass sie für jemanden daraus Hosen genäht hätte und diese Frau bereits schon darauf angesprochen worden wäre. Anreiz für mich, ihn nun doch zu kaufen? Nein!

Die nächste Milliblus Kollektion Herbst/Winter kam raus und ich kaufte sofort einen wunderschönen Blusenstoff, aus dem ich die Janis Tunika von Wardrobebyme nähte. Einen anderen Stoff hatte ich schon im Auge, für den ich auch Monate brauchte, um ihn zu kaufen, um dann zu erfahren, dass er fast ausverkauft war. Aber ich ergatterte noch über Umwege eine ausreichende Menge für ein Schlauchkleid.

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Nun steht die nächste Frühjahr/Sommer Kollektion von Milliblus kurz bevor und was mache ich? Klar, ich poste hier den Stoff der Vorjahreskollektion. Ich bin also topaktuell, direkt am Puls der Zeit, voll im Trend!

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Ihr könnt jetzt alle mal darüber philosophieren, ob ich Aufmerksamkeit brauche oder nicht, aber der Satz von der Bekannten im Laden ging mir nicht aus dem Kopf: „Sie wurde schon auf der Straße auf die Hose angesprochen!“

Weiterlesen „Birke oder Morsezeichen?“

Was ziehe ich denn jetzt an?

Was ziehe ich denn jetzt an?

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Letztes Jahr bemerkte ich viel zu spät, dass es den Memademittwoch Weihnachtsevent gibt und ich schusterte mir auf die Schnelle noch ein Kleid zusammen.

Dieses Jahr hätte ich ihn nun beinahe wieder verpasst, aber ich muss nicht mehr auf die Schnelle etwas nähen. Dieses Jahr habe ich mehr Kleider als Anlässe.

Die Kleider habe ich bereits schon einzeln vorgestellt, doch ein kleiner Überblick kann ja nicht schaden und ich komme dadurch vielleicht zu einer Entscheidung, was ich heute abend anziehe. Theoretisch könnte ich Jogginghosen bzw Leggings anziehen – uff, aber auch da habe ich dieses Jahr so viele schöne Hosen genäht. Den Gedanken bloss schnell wieder vergessen, bevor ich ins nächste Dilemma stürze.

Also Kleider: Da wäre 4 mal das Schlauchkleid von Kira aka The Couture.

Mein 1. Kleid aus dem Samtstoff (oh je, ich erinnere nicht mal mehr, woher ich den Stoff habe – aber das steht im Blogbeitrag dazu). Das werde ich heute nicht anziehen, weil Weihnachten das Fest der Liebe ist und mein ungeehelichter Mann den Stoff so gar nicht mag. Normalerweise macht mir das nichts mehr aus, aber es reicht ja, wenn er es bis zum Frühjahr hin und wieder an mir ertagen muss.

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Kleid 2 und 3 habe ich aus Milliblus Stoffen genäht. Das daraus Kleider wurden lag auch am Wettbewerb von Milliblus, bei dem es eine Nähmaschine und ein Stoffpaket zu gewinnen gab. Dazu steht im  Originalblogbericht die Schwierigkeiten, die ich insbesondere bei der Beschaffung des roten Stoffes hatte. Und laut Abstimmung bei Instagram soll ich unbedingt das rote Kleid heute tragen und auch das Schwarze! Danke liebe Instagramers 😀 Gewonnen habe ich übrigens nicht. Einmal im Lostopf gelandet, scheint das Zettelchen mit meinem Namen drauf sich fast immer aufzulösen.

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Kleid Nr 4 ist aus dem Jerseyjacquard von Stoff und Stil. Mir war klar, dass 3 Schlauchkleider eigentlich schon mehr als genug sind, aber bei dem Glitzerstoff konnte ich mir einfach keinen schöneren Schnitt vorstellen.

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Währenddessen habe ich für Sewera das Dress to impress probegenäht und heraus kam ein Kleid, auf das ich wirklich sehr stolz bin. Dieses figurnahe Kleid mit dem grossen Ausschnitt am Rücken muss wirklich genau angepasst werden.

Weiterlesen „Was ziehe ich denn jetzt an?“

Flip, Flipper, Flippig

Flip, Flipper, Flippig

Ihr Lieben,

es gibt viele Bereiche und Situationen in meinem Leben, wo ich als sehr geduldig gehalten werde. Z.B. wenn ich meiner 82-jährigen Mutter im 500 km entfernten Hamburg per Telefon bei Problemen mit ihrem iPad helfe. Bis zu ihrem iPad hatte sie nie Kontakt mit Computern – da gehen schon mal angeblich keine Emails raus, weil sie das „fffft“ nicht hört, derweil im meinem Postfach 8 Mails von ihr sind. Am Ende hatte sie ihr iPad versehentlich auf lautlos gestellt. Aber mit der Zeit werden Ihre Probleme schon komplexer.

Beim Nähen hingegen ist mein Geduldsfaden oft nur wenige Millimeter kurz. Sei es, dass ich mich schon beim Zuschnitt zusammenreissen muss, alle wichtigen Schritte auch wirklich sorgfältig zu machen obwohl ich am liebsten schon längst nähen will oder dass das Teil unter meiner Nähmaschine so toll ist, dass ich es unbedingt anziehen will.

Ist es dann fertig, will ich es sofort zeigen. Mein Weltbester amüsiert sich immer himmlisch darüber, dass ich neu genähte Sachen sofort anziehe und anlasse. Oft werden auch bald die Fotos gemacht, um dann darüber zu bloggen oder alles bei Facebook bzw. Instgram zu zeigen.

Wenn ich aber in einem Probenähprojekt bin, muss ich mich mit dem letzten Schritt immer zurückhalten und ganz brav darauf warten, dass das Ebook veröffentlicht wird. Diese Geduld wurde nun um Längen strapaziert, als ich in das Probenähteam von TINAlisa Schnittdesign aufgenommen wurde. Das war nämlich bereits Ende August. Wir haben jetzt bald Ende Oktober und in meinem Zimmer tummeln sich diverse Stücke aus der genähten Herbstkollektion. Zu der Kollektion gehören: Die Steghose Flip, der Rock Tiffany, das Cardigan Jackie O., die Bluse Gipsy, der Pullover Ivy und der Loop Twister. Gemeldet hatte ich mich ursprünglich für die Flip, den Cardigan und den Twister. Im Laufe des Projekts nahm ich dann noch die Gipsy dazu und bin auch im Moment noch für ein weiteres Teil dabei, das etwas später erscheinen wird.

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gerade dazu anhalte, nicht alle Teile auf einmal hier reinzudonnern, sondern alles in mehrere Blogbeiträge aufteilen will.

Wie der Überschrift unschwer zu entnehmen ist, geht es um die Steghose Flip, von der ich bereits am Wochenende 2 Exemplare bei Instagram und Facebook zeigte.

Die Flip ist ursprünglich eine Steghose. Der Schnitt beinhaltet aber die Option, sie auch mit geradem Bein zu nähen.

Julia und die Steghosen

Im zarten Alter von ca. 5 Jahren trug ich zum Wintersport im Harz schon sehr modebewusst eine Steghose (wie alle anderen wahrscheinlich auch – es gab kaum Alternativen). Dazu dann trendige Schnürstiefeln und meine Skier waren mit hochmodernen Bindungen versehen, deren Drahtschlaufe um die Ferse des Stiefels gelegt wurde, um dann alles mit einem Hebel, der nach vorne geklappt wurde, zu sichern. Praktisch und sehr energiesparend war übrigens der Skilift… der sah folgendermassen aus: nach einem kräftigen Frühstück schulterte jeder – ja, auch ich kleine 5-jährige – seine Ski und lief den Berg hoch. Oben angekommen wurden die Ski angeschnallt und der Skiunterricht begann. Mein Vater sprach folgende Wort: „Wenn es zu schnell wird, setz Dich einfach hin.“ Ich glaube, ich sass alle 50 m, denn ich war ein absoluter Schisser. Das hatte aber den Vorteil, dass ich dementsprechend langsam unten ankam und nicht unbedingt wieder nach oben laufen musste. Denn ich war nicht nur Schisser sondern auch sehr faul mit wenig Interesse am Skilaufen.

Die nächste Steghosenwelle erwischte uns dann irgendwann in den frühen 1990iger Jahren und ich war voll dabei. Als junge Mutter waren Leggings und Steghosen für ideal.

„Wenn man einen Modetrend zum 3. Mal erlebt, wird man alt“

Als sich vor gut 2 oder 3 Jahren die ersten Steghosen, anfangs noch zaghaft, wieder in die Geschäfte drängte, war mir endgültig bewusst: Wenn man einen Modetrend zum 3. Mal erlebt, wird man alt!

Aber was solls. In meinen 52 Lebensjahren habe ich eben ausreichend Erfahrung mit Steghosen gesammelt, also dann bitte auch nutzen.

Meine erste Steghosen-Flip nähte ich aus dem schönen French Terry von Milliblus.

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Flip ohne Steg wurde aus einem wunderbar weichem Jaquardjersey genäht.

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Cassie – 3. und 1.Versuch!

Cassie – 3. und 1.Versuch!

Bevor ich beginne ein kleines Vorwort: Den nachfolgenden Text hatte ich nachmittags angefangen und heute abend beendet. Dann wollte ich ein Bild einfügen und löschte versehentlich alles, woran ich bisher gearbeitet hatte. Ein kurzes Fluchen und Plan B kam auf den Plan. Der Blogpost war gerade fertig, als ich sah, dass der ursprüngliche Text noch auf meinem iPad war. Den habe ich dann gerettet und die Fotos neu eingefügt. Wer gerne die andere Version lesen möchte, kann sie ganz am Ende des Textes finden.

Hallo Ihr Lieben,

meinem Gefühl nach habe ich in letzter Zeit kaum Blogbeiträge geschrieben, was wahrscheinlich ein rein subjektives Empfinden ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich nähe und nähe aber kaum etwas davon vorstelle. Und woran liegt das? Nun, es ist nichts Neues, dass ich seit einiger Zeit begeisterte Probenäherin bin. Mir gefällt die Arbeit im Team, obwohl ich nicht wirklich ein Teamplayer bin, aber zu Hause sitzend und wissend, man ist ein Teil eines Teams und kann sich trotzdem seinen Kaffee holen und Pause machen wann man will, ist sehr angenehm. Wenn es dann noch Projekte sind, die einen ein wenig fordern und man das Gefühl hat, man hat nicht nur ein schönes Teil genäht, sondern auch noch was gelernt, dann bringt es mir Spaß. Es kommt natürlich sehr auf die Art des Probenähens an. Wie in meinem letzten Blogspost Ein ungewöhnliches Probenähen beschrieben, kann es manchmal auch etwas anders laufen.

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Nun hat das Probenähen für mich einen entscheidenen Nachteil: Man muss immer warten, bis das Schnittmuster veröffentlicht wird, bevor man es zeigen kann. Ich tendiere oft dazu, gleich am Anfang ein Teil fertig zu haben und wenn es mir richtig gut gefällt, möchte ich es am liebsten gleich zeigen, muss dann aber erstmal eine Weile warten. Da muss ich mich jedesmal in Zurückhaltung üben.

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Seit Ende August bin ich im Probenähteam von TinaLisa und dort wird eine ganze Kollektion erscheinen. Seit August habe ich hier jetzt Teile, die ich für mein Leben gerne zeigen möchte, aber nicht kann. Das führt dazu, dass alle Teile meist schon längst fotografiert aber noch nicht verbloggt sind und ich aus unerklärlichen Gründen denke, ich kann sie auch noch nicht anziehen. Fragt jetzt nicht, was das für ein schräger Reflex ist. Den hatte ich auch schon mal bei den 12 colours of handmade fashion.

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Ich tendiere sowieso manchmal zu schrägen Reflexen. Einige schiebe ich darauf zurück, dass ich ursprünglich in eine nicht digitale Welt geboren wurde. 1965 gab es zwar schon Telefon und Fernseher, aber Handys und Computer waren beim Normalbürger noch Fremdworte.

Wer in meinem Alter ist erinnert sich noch an die Zeit, als das graue Standardtelefon im Flur oder Wohnzimmer stand, die Gespräche im Minutentakt abgerechnet wurden und die ganze Familie zuhörte?

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Bei der allgemeinen Bevölkerung kamen die Handys erst irgendwann in den 90igern zögerlich an und gehörten innerhalb weniger Jahre zur Standardausrüstung. Ich erinnere mich daran, wie ich im Auto hinter meinem Weltbesten herfuhr und wir miteinander telefonierten. Als er dann in eine andere Richtung abbog, kam mir das oft wie ein Wunder vor. Ich saß dann in meinem Auto und sagte tatsächlich diesen Satz: „Wow, ich kann Dich noch hören obwohl ich Dich nicht mehr sehe…“. Der Satz wäre vielleicht ca. 1994 nicht so ungewöhnlich gewesen… aber ich sagte ihn ca. 10 Jahre später. Mein Kopf braucht da manchmal etwas länger.

Ich weiß natürlich, dass ich meine Probenähergebnisse auch schon vor der Veröffentlichung des Schnittes anziehen kann, aber so richtig bin ich mit dem Gedanken noch nicht befreundet.

Um da ein wenig Entspannung zu bekommen, nähe ich dann einfach mal etwas „nur so“, zur Entspannung, zum Ausgleich oder wie auch immer. Vor allem aber, um mit dem letzten Nadelstich und Bügelstrich das Teil gleich überzustreifen und vielleicht schon mal vorab einen Selfie bei Instagram einzustellen.

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Mit Janis in Venice

Mit Janis in Venice

Es ist noch keine ganze Woche her, seit ich wieder aus Venedig zurück bin. Es war mein erster Besuch und ich schwelge noch immer in Erinnerungen und schaue mir die Fotos an. Was für eine Stadt! Ich hatte schon oft gehört, wie schön Venedig ist, aber ich glaube, jeder wird am Ende seine eigenen Eindrücke haben.

Venedig hat uns so alles geboten: Viele Touristen, Biennale, endlose Sehenswürdigkeiten, Sonne, Abzocke im Restaurant, Bellini, den Kellner Roberto mit viel Humor, Regen, Bellini, Eis, leckeres Essen und letztlich auch Hochwasser.

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Probenähen für Wardrobe by Me

Aber auch ich hatte Venedig etwas zu bieten. Nicht nur einen Koffer voll selbstgenähter Kleidung, sondern auch meine bis dahin noch geheime Probenähbluse „Janis“ von Wardrobe by Me. Dieses Schnittmusterlabel habe ich irgendwann mal durch Zufall im Internet entdeckt und mein erstes Projekt war die Shorts Frida. Als ich sie auf Instagram postete, meldete sich Christina Albeck, die hinter dem Label steht, bei mir und bot mir an, ein Schnittmuster aus ihrer Kollektion auszusuchen. So fand ich zu meiner großen Kleiderliebe, dem Susie Slip Dress. Während Frida und ich am Anfang noch einen etwas holprigen Start hatten, waren Susie und ich sofort beste Freundinnen. Und daraus ergab sich dann auch ein netter Kontakt zu Christina Albeck. Nach Susie folgte die Freebook-Bluse Hera, die problemlos genäht gewesen wäre, hätte ich nicht diesen fiesen, miesen, hinterhältigen und rutschigen Chiffon gewählt. Danach dauerte es nicht lang und ich entdeckte einen Probenähaufruf von Wardrobe by Me für eine neue Bluse und ich zögerte keine Sekunde und bewarb mich. Schnell bekam ich eine Privatnachricht von Christina, die sich darüber freute, dass ich dabei sein wollte. Jetzt musste ich alles nur noch so koordinieren, dass ich Janis vor dem Urlaub fertig bekam, denn die Veröffentlichung des Ebooks war für den 10.09. vorgesehen, wo ich bereits in der Lagunenstadt sein wollte.

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Für meine erste Janis wählte ich einen Koshibo von Der Stoffhandel, der gleichen Stoff, den ich auch für das Susie Slip Dress gewählt hatte. Zu dem Zeitpunkt war das Ebook noch mit Rüschen am unteren Saum am Vorder- und Rückenteil vorgesehen.

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Kaum war sie fertig, kam eine neue Variante heraus, diesmal ohne Rüschenvolant am Oberteil. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in meinem Lieblingsstoffladen, Das Königskind, in Friedberg gewesen, die schon vor dem offiziellen Verkaufsstart die neue Kollektion von Milliblus hatten. Ich verliebte mich spontan in ganz viele Stoffe. Der Besuch hatte nur einen Haken: Ich wollte nur gucken. Hierzu empfehle ich Euch meinen letzten Blogbeitrag Über den Umgang mit Stoffen… von letzter Woche. Um mich gleich abzusichern, sagte ich beim Betreten: „Ich bin nur hier um zu gucken.“ Die beiden Inhaber, Uli und David, nickten mein Vorhaben brav ab, aber es schwang so ein stiller Unterton mit, der in Richtung: „Jaaaa, siiiicher! (und ich schwöre, ich konnte das Kopftätscheln fast spüren)…Wir kennen Dich noch nicht lange, aber bisher bist Du hier noch nie ohne Stoff rausgegangen, aber wir glauben Dir (ZWINKER, ZWINKER, ZWINKER)… “ ….

Ich streichelte über die neue Kollektion von Milliblus, dachte insbesondere bei dem Viskosestoff an die neue Janis-Variante und sagte dann mit dem Stoffballen im Arm: „Also von dem hier kaufe ich jetzt nicht 1,50m!“ – Uli stellte sich an den Tisch und schnitt keine 1,50 m ab und musste mich folglich auch nicht darauf hinweisen, dass ich ihn zwar (nicht-) kaufen, aber vor dem offiziellen Verkaufsstart noch nicht zeigen kann. Das passte prima, denn für den Verkaufstart war der 7.9. angesetzt und der Schnitt sollte erst 3 Tage später veröffentlicht werden. Da ich den Stoff ja nicht wirklich gekauft hatte, war das sowieso kein Problem.

Zu Hause schnitt ich den nicht gekauften Stoff sofort zu und nähte mir meine 2. Janis und sie wurde gigantisch. Kaum war sie fertig war auch klar, dass sie unbedingt mit nach Venedig muss.

Übrigens hatte ich auch mein erstes italienisches Stoffladenerlebnis. Ich war wirklich auf der Suche nach einem Stoffgeschäft und fand das erst in der Nähe eines Restaurant, wo wir am ersten Abend gegessen hatten. Die Inhaberin war eine nette ältere Dame, die keiner weiteren Sprache als Italienisch mächtig war. „Egal“, dachte ich… „warum hast Du immer wieder mal zu Hause italienisch gelernt, wenn nicht für diese Gelegenheit“. So stotterte ich mich durch das Gespräch, was aber nicht so schwierig war, weil die Dame sehr gesprächig war. Also ließ ich sie reden und mir Stoffe zeigen. Die Preise überstiegen mein Budget und ich verließ den Laden mit einem freundlichen Lächeln. Ein paar Tage später kamen wir an einem größeren Stoffladen vorbei und angesichts der Größe des Geschäfts und meines seligen Lächelns hatte sich mein Weltbester kurz nach meinem Betreten des Ladens gegenüber in eine Bar gesetzt und schon mal vorsorglich 2 Bellini bestellt. Ich hingegen durchstöberte alles, schreckte vor Preisen von beispielsweise 98 €/Meter zurück und nippte an meinem Bellini, noch bevor er warm wurde. Aber es ließ mich nicht los. Es gab dort nämlich auch günstigere Stoffe. Ich betone extra „günstigere“. Am vorletzten Urlaubstag – da wo der Einkaufsdrang bei mir immer extrem zunimmt – ging ich allein zu dem Laden, durchstöberte wieder alles und entdeckte diesen tollen Jersey. Ich würde ihn hier wahrscheinlich auch bekommen, aber dieser kommt aus Venedig! Also ging ich zu dem glatzköpfigen Verkäufer und meinte in einem fehlerfreien italienisch, dass ich gern 1,50 m davon hätte. Er maß es aus, schnitt es ab und packte es ein. Währenddessen schweiften meine Blicke auf die anderen Stoffballen und ich stammelte in tranceartiger Glückseligkeit etwas von „Paradiso….“ Großer Fehler! Italienische Verkäufer reagieren sofort darauf und kommen mir diversen Stoffballen an einen herangetreten und schwärmen mit dieser samtig-rauhen Stimme von diesem Stoff. Ich war mittlerweile völlig eingelullt und verstand neben dieser wunderbaren Stimme irgendetwas von „Original Dolce&Gabana“… sah, wie meine Finger über diesen Stoff strichen… und bevor ich noch weiter abdriftete, war da mein deutsches Stimmchen und schrie einemal laut durch mein Gehirn „Hast Du gehört?!???? – Dolce&Gabana!!!! Du verlässt jetzt umgehend den Laden!!!“ Innerlich wollte ich nochmal protestieren, aber bevor ich dazu kam, schrie dieselbe Stimme „KONTOSTAND!!!“ Okay, ich gab nach, murmelte, dass ich zurückkommen würde (wenn ich einen Millionär geheiratet habe), und „Arrividerci“. Draußen auf der Straße kam ich wieder in der normalen Welt an und realisierte, dass ich mit 25 € pro Meter den teuersten Jersey meines Lebens gekauft hatte.

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