h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

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Soll ich es als Zeichen deuten, dass der gesamte und fertige Text, den ich Tags zuvor geschrieben hatte, auf magische Weise in den Weiten der Datenwelt verloren gegangen ist? Was auch immer das für ein Zeichen ist – ich schreibe einen neuen Text. Allein schon deshalb, weil ich diesen Beitrag angekündigt hatte.

Es wird sicher viele Rückblicke in der nächsten Zeit von der h+h in Köln geben. Über Stände, über Blogger, die man getroffen hat, über Stoffe und die Modenschauen. Ja, es gab tatsächlich viel zu sehen und ich fand es sehr interessant.

Wenn ich jedoch an das vergangene Wochenende zurückdenke, dann sehe ich in erster Linie meinen ganz persönlichen Fortschritt. Es ist viele Jahre her, dass ich allein in eine andere Stadt gefahren bin, mir ein Hotelzimmer im Vorfeld reservierte und mich dazu noch am Freitagabend zu einem Bloggerdinner mit 28 Teilnehmerinnen traute, von denen ich einige gar nicht, und einige zumindest von Instagram her kannte. Persönlich war ich noch niemanden begegnet.

Wenn ich sage, es ist viele Jahre her, dann spreche ich von einer Zeit vor dem Jahr 2001. In dem Jahr wurde bei mir eine schwere Depression diagnostiziert, begleitet von Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Um überhaupt zu dieser Diagnose zu kommen, musste ich zu einer Therapeutin und die fand ich nur mit Hilfe meines Partners, weil ich einerseits viel zu viel Angst zum Telefonieren hatte und mich zum anderen in Grund und Boden schämte. Wie gesagt, die Depression wurde da erst diagnostiziert, tatsächlich litt ich aber schon viele Jahre darunter.

Um ambulant überhaupt therapierbar zu sein, musste ich 6 Wochen in eine Klinik. Danach begann dann die eigentliche Therapie. Ich musste meinen Job aufgeben, Erwerbminderungsrente beantragen und die darauf folgenden Jahre sehr, sehr hart an mir arbeiten. Ich kapselte mich ab, hatte anfangs nur meine Kinder und meinen Partner um mich. Die wenigen Freundinnen, die ich hatte, brachten unglaublich viel Verständnis für mich auf.

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Als ich jetzt am Freitag mein Hotelzimmer bezog, wurde mir bewusst, dass ich wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr auf diese Weise allein unterwegs war und ich fühlte mich unglaublich wohl und stolz. Dann ging ich, einen leichten inneren Widerstand überwindend, zum Bloggerdinner und es war unglaublich schön, so viele Menschen dort zu sehen, die durch das Nähen verbunden sind. Es war ein toller Abend und ich danke an dieser Stelle Kira von The Couture, dass sie diesen Event organisiert hat.

Den nächsten morgen ging ich langsam an, mußte wieder diesen kleinen Widerstand überwinden und fuhr schließlich zur Messe. Ich schlenderte durch die Hallen, traf noch einige Bloggerinnen, redete kurz mit ihnen und ging weiter. Das ich tatsächlich aber auch freudestrahlend von Einigen erkannt wurde, hat mich wirklich unglaublich erfreut.

Bilder aus den Anfängen meines Blogs

Die letzten Tage habe ich immer wieder Berichte auf Instagram gesehen und konnte lesen, wer mit wem alles unterwegs war, wer auf welchen Ständen Goodies bekommen hat, vielleicht sogar über Kooperationen verhandelte und auf dem Bloggertreffen der Initiative Handarbeit war. Bis auf ein paar Goodies kann ich da nicht mitreden und ich spürte am Sonntag eine kleine, leise Stimme, die meinte, ich hätte mir nicht genügend Mühe gegeben. Ja, warum warst Du eigentlich auf der Messe?

Warum ich auf der Messe war: Weil ich seit 2001 und schon vorher unglaublich weit gekommen bin. Ich habe keine Kooperationen verhandelt, aber ich habe mich gezeigt. Ich habe meine eigenen Widerstände überwunden und bin nach Köln auf die Messe gefahren.

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Auf der Messe selbst habe ich immer wieder mit mir gerungen, ob ich mutiger sein soll oder nicht und hier und da habe ich mich einfach mal getraut. Dabei musste ich mir Kommentare anhören, dass ich für ein freies Exemplar einer Zeitschrift nicht genügend Follower auf Instagram habe, dass ich nicht bekannt genug wäre – unbedeutend sozusagen. Aber ich habe mich dadurch nicht fertig machen lassen. Stattdessen wuchs mein Kampfgeist daran.

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Montags 12 von 12 – Kaffeeeee!

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Die ersten richtigen Worte wechseln mein Partner und ich erst im Auto. So ist das immer, wenn ich bei ihm bin und er mich auf dem Weg zur Arbeit zu Hause absetzt. „Wie hast Du geschlafen?“ – „Geht so. War um 3.00 und um 5.00 wach. Und scheinbar bin ich dazwischen wieder eingeschlafen, weil ich ja sonst nicht wieder hätte aufwachen können.“ Zu mehr Logik ist mein Gehirn noch nicht in der Lage. Ich brauche morgens sehr, sehr lang, um in die Pötte zu kommen.

Mit dem langsamen Erwachen meiner Grobmotorik schalte ich mein Laptop an, bereite mir meinen 2. Kaffee zu und drucke erstmal 2 Schnittmuster aus. Der Drucker scheint auch noch nicht ganz wach zu sein, druckt er doch einige Seiten doppelt und mit weniger Tinte. An der Tintenpatrone liegt es nicht, denn beim nächsten Schnitt ist sie voll da.

Ich übe jetzt die Feinmotorik, setzte die einzelnen Seiten an, klebe, schneide aus, pause ab und schneide nochmal aus.

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Zwischendurch kommt mein Paket mit neuen Stoffen. DPD hat sich wieder entschieden, gar nicht erst zu klingeln, sondern das Paket gleich am Ablageort zu deponieren. Wie gut, dass ich die App habe, auf der ich sehen kann, ob ich schon nach unten laufen soll oder noch warten muss.

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Jeansstoff und Glitzerjersey. Ersterer ist der Ersatz für die Fehlbestellung neulich, weil ich abends spät, mit Rotwein getränkten Sinnen nicht darauf geachtet hatte, dass der Jeansstoff zu dünn für eine Hose ist und zudem auch keinen Stretchanteil hat. Nun werde ich für den Sommer wohl ein Jeanshemd nähen… und ein Shirt, und vielleicht einen Rock. Stoff genug hab ich, da ich gleich 2 Meter bestellte. Der neue Jeansstoff ist aber genau richtig für eine Hose. Und den Glitzerjersey – tja, hatte ich da was bestimmtes im Kopf oder fand ich ihn einfach nur schön. Vielleicht fällt es mir ja noch ein.

Ich brauche dringend mehr Kaffee. Draußen schneit es. Kurz danach scheint die Sonne und ich könnte jetzt eigentlich das Paket mit der Jacke wegbringen, die ich für eine Freundin genäht hatte.

Stattdessen entschliesse ich mich spontan zu staubsaugen. Nachdem ich den Vormittag mehr oder minder auf dem Boden zugebracht habe, ist mir der Staub nicht entgangen.

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Der Vorteil, wenn man von zu Hause aus arbeitet liegt darin, dass man zu jeder Zeit duschen kann. Der Nachteil liegt darin, dass man es auch tut, um sich vor anderen Dingen zu drücken.

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Jedenfalls sind meine Haare jetzt ausführbar und ich probiere zum ersten Mal unsere neue DHL Filiale im Getränkemarkt aus. 2 Damen stehen hinter dem neu errichteten gelb-roten Schalter und beachten mich nicht. Auch mein „Guten Tag“ wird ignoriert. Scheinbar bin ich richtig. Der junge Mann, der sonst meine Getränke einscannt kommt herbei und muss jetzt mein Paket unter den Argusaugen der 2 Damen versandfertig machen. Nebenan im Supermarkt kaufe ich noch schnell 3 Liter Milch, eine Pomelo und Maronen.

Draußen scheint die Sonne. Eigentlich könnte ich jetzt schnell meine Einkäufe nach Hause bringen und noch spazierengehen, aber ich habe noch etwas vergessen und da ich ungern 2 x hintereinander in ein Geschäft laufe, wähle ich den 2. Supermarkt vor Ort.

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Kaum wieder draußen, schneit es. Das ist heute wie ein vorgezogener Aprilwettertag. Also kein Spaziergang. Stattdessen nach Hause.

Ja und dringend nochmal Kaffee. Denn der energiegeladene Moment, den ich noch zwischen Supermarkt 1 und 2 hatte, hielt gerade mal 10 Min. an. Heute geht einfach nix.

Mit frisch gebrühtem Kaffee setze ich mich aufs Sofa und schaue mir die Fotos an, die ich bisher für heute gemacht habe. Die könnte ich eigentlich noch ein bisschen mit Filtern bearbeiten.

Ausgenommen bleibt das Lieblingsbild, dass ich jedes Jahr um diese Zeit über alles schätze und liebe. Es sagt alles aus, was ich als Hamburgerin gerade in diesen Tagen im zugegebenermaßen faschingsreduziertem Hessen aushalte.

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Der kurze Frischluftaufenthalt scheint mir relativ gutgetan zu haben. Zumindest soweit, dass ich nach oben in mein Nähatelier gehe und motiviert eine Winterjacke zuschneide. Die Motivation hält genau 30 Min. an. Dann brauche ich eine Pause.

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Ich wünschte, ich hätte diesen Filter auch in Wirklichkeit zur Verfügung. Plötzlich sieht mein Chaos gar nicht mehr so schlimm aus. Und wer jetzt meint, es sähe aber schlimm aus, hat es noch nicht ohne Filter erlebt.

Langsam wird es dunkel. Ich verlasse meine Maschinen für eine Weile und widme mich dem Abendessen.

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Und wer jetzt glaubt, ich würde hier ein tolles Essensbild posten, kennt mich nicht. Ich kann zwar kochen, hasse es aber wie die Pest. Es mag daran liegen, dass ich viele Jahre für meine Kinder gekocht habe und es begann schon mit dem Einkaufen. Der eine mochte Dies, der andere Jenes. Dann die unterschiedlichen Schulschlußzeiten… Eltern wissen, wovon ich spreche. Dazu ist noch eines meiner Kinder seit dem 8. Lebensjahr Diabetiker Typ 1 und das machte es nicht gerade einfacher. Kurzum: Beide Kinder sind aus dem Haus. Der eine kocht wie ein Gourmet, der andere ernährt sich in der Mensa und ich… ich bekomme mindestens einmal die Woche eine warme Mahlzeit von meinem Partner. Er hat kocht am Wochenende gern. Und unter der Woche sehe ich zu, dass ich irgendetwas in den Bauch bekomme, möglichst ohne kochen und wenn, dann mit minimalem Zeitaufwand.

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Währenddessen poste ich noch schnell bei Instagram meine selbstgenähte Jeans aus schwarzem Lederimitat. Hatte ich zwar am Vormittag auch schon, aber weil ich da noch ziemlich verpeilt war, hatte ich vergessen, dass ich bessere Fotos hatte.

 

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Und mit einem Glas Rotwein (vorerst!) und meiner Mission, meinen Highscore bei Angry Birds zu brechen, blicke ich dem Abend entspannt entgegen.

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Ich hoffe sehr, dass ich heute nacht besser schlafe, endlich mal über Kapitel 1 von meinem Hörbuch hinwegkomme und nicht vergesse, den Wecker für morgen früh zustellen, um meinen Partner mit seinem Auto in die Firma zu fahren, damit ich ihn abends wieder abhole und wir uns mit Freunden in Frankfurt zum Essen treffen.

Wie war denn Euer Montag heute? Ach ja – und dies ist mein erster 12 von 12 dieses Jahr. Kann nur noch bessesr werden, denn im Januar war ich am 12. krank und verschlief den Tag. Ich würde sagen, es geht bergauf!

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Marnie – Kein Hitchcock-Schocker

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Marnie heißt der neue Zauberschnitt von Tinalisa Schnittdesign.

Als ich den Namen das erstem Mal hörte, musste ich sofort an den gleichnamigen Film von Alfred Hitchcock denken, ohne dass mir die eigentliche Story einfiel. Ich wusste nur, dass es sich um eine junge Frau, Marnie, handelt und Sean Connery, der irgendwie auch darin vorkam. Aber ich schreibe hier ja keinen Blog ohne Mehrwert. Also habe ich recherchiert und die Handlung gekürzt zusammengefasst.

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Der Plott

Marnie ist Sekretärin, klaut Geld, flieht zu Mutter. Mutter böse. Mutter gehbehindert. Marnie gibt Mutter Geld, Geld bald alle, Marnie braucht mehr. Kriegt Job bei Sean Connery. Der reich.  Klaut wieder. Sean C. merkt es. Ruft nicht Polizei. Stellt sie zur Rede. Böse Ex-Schwägerin von Sean C. merkt es auch. Was die da so genau will, weiß ich nicht. Sean C. erpresst Marnie. Hochzeit oder Knast. Sie sagt ja (wahnsinnig romantisch!!!). Marnie hat Problem mit Männern. Doof für Sean. Noch mehr Phobien zeigen sich. Sie hat Angst vor  Rot und Gewittern (letzteres habe ich auch!). Beide fahren zu Mutter. Dort großer Flashback. Mutter war Prostituierte. Freier von Mutter wollte Kind Marnie. Mutter haut auf Freier. Freier nicht ganz tot. Marnie haut auch. Mann tot. Mutter dabei verletzt. Mutter nun gehbehindert. Bis hierhin erklären sich Marnies Phobien gegen Männer und Rot. Und wo bleibt das Gewitter? Klar doch, alles passierte in einer Gewitternacht. Marnie nun glücklich. Mutter wieder lieb. Und Sean kriegt seine Hochzeitsnacht. Punkt.

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Und so war es bei mir

Schauen wir jetzt mal nach den Parallelen zum Film:

Ich habe weder Stoff noch Geld geklaut. Der Schnitt kam von Tinalisa für das Probenähen. Als alles ausgedruckt und geklebt war, floh ich lediglich zur Nähmaschine. Die war weder böse noch kaputt, surrte stattdessen wie ein kleines Kätzchen. Bei Geld alle, bin ich wieder dabei. Und mein persönlicher Sean Connery ist mein Liebster, nur wesentlich knackiger und jünger. Der ließ mich nicht für sich arbeiten, sondern kochte für mich, damit ich wenigstens am Wochenende mal was warmes zu Essen bekomme (sagt er).  Da ich ihn nicht beklaue, zwingt er mich auch nicht zur Heirat. Meine Mutter hat zwischendurch mal angerufen, sie ist aber weder böse noch gehbehindert und war früher Sekretärin (hat aber auch nichts geklaut). Möglich ist allerdings, dass wir demnächst zu ihr fahren, weil sie Geburtstag hat. Sollten wir es tatsächlich machen, werden mich dort keine schockierenden Flashbacks ereilen, weil weder sie noch ich je irgendjemand die Keule über den Schädel gezogen haben.

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Slimmy Shirt: 4 Basics – ein Schnitt

Slimmy Shirt: 4 Basics – ein Schnitt

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Ich kann es kaum glauben, dass dies mein erster Blogbeitrag in diesem Jahr ist. Ich habe einfach mal eine Weile pausiert – zumindest hier. Beim Nähen hatte ich mir nur eine kurze Pause gegönnt, aber jetzt kommt langsam wieder der Alltag und ich muss sagen, dass ich mich darüber freue.

 

 

Ende 2017 bis die ersten Tage von 2018 nähte ich an einem echten Katastrophenprojekt und das, nachdem ich dieses tolle Dress to impress – mein ganzer Stolz – zuvor gefertigt hatte. Das Mittel, um ein angeknackstes Selbstnähwertgefühl zu salben, sind einfache Teile nähen. Damit schlug ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Mein Nähvertrauen sollte so wieder schnell wachsen und in meinen Kleiderschrank, neben den vielen schönen Kleidchen, jetzt endlich auch ein paar Basics T-Shirts einziehen. Notwendig sind sie wahrlich nicht. Mein Schrank quillt über vor gekauften T-Shirts und Hemdchen in verschiedenen Farben. Aber ich habe nun mal besonderen Spaß daran, durch und durch mit selbstgenähter Kleidung durch den Tag zu kommen.

Welcher Schnitt für ein Basicteil?

Schnitte für Shirts gibt es im Internet viele. Ich hätte auch, wie schon öfter mal, einen Schnitt von einem T-Shirt abnehmen oder das Shirt Lübeck von Pech und Schwefel bemühen können, aber seit dem ersten Probenähen für Sewera Fashion bin ich ein großer Fan von ihren Schnitten. Das Dress-to-impress war mein persönliches Highlight, die 4 Season Jacke nähte ich 2 mal und es wird sicherlich noch eine weitere folgen. Und als ich das Slimmy Shirt  in ihrem Shop sah, wollte ich es haben.

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Für das erste Shirt nahm ich den Jersey von Milliblus, der schon seit Herbst darauf wartete, vernäht zu werden.

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Weil vom Stoff noch etwas übrig blieb und es das Slimmy Shirt auch als Trägerhemdchen gab,  folgte noch schnell ein Unterziehshirt für den Winter, das im Sommer dann solo getragen wird.

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Als ich letztes Jahr mit meinem Liebsten in Venedig war, fand ich eher zufällig ein Stoffgeschäft mit wunderschönen und unbezahlbaren Stoffen. Dennoch hatte ich mir in den Kopf gesetzt, ein Stoffsouvenir aus Venedig mitzubringen und fand nach längerer Suche einen wunderschönen Jersey. Kurz nach dem Kauf verkündete ich auch gleich in meinen Insta-Stories, dass es sich um den teuersten Jersey meines Lebens handelte. Wieviel er nun tatsächlich pro Meter gekostet hatte, habe ich mittlerweile verdrängt. Dieser Stoffschatz lag nun seit unserer Rückkehr in meinem Nähatelier und ich traute mich nicht, ihn zu vernähen, bzw. wollte ich DEN Schnitt dafür finden. Und ich fand ihn. Es war Zeit die schöne Meterware anzuschneiden. Das besondere daran ist, dass es ein wunderbar weicher Jersey ist, bei dem die Rückseite ganz leicht angerauht ist. Das Slimmy Shirt war schnell zugeschnitten und anstatt ein gesonderten Streifen für den Halsausschnitt zuzuschneiden, versäumte ich ihn nur mit einer Zwillingsnaht.

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Shirt 3 war fertig und von dem Stoff auch noch genug übrig. Seit über 10 Jahren habe ich ein schwarzes T-Shirt mit einem ganz tollen V-Ausschnitt und zwar nicht nur vorne sondern auch hinten. Genau das wollte ich nochmal haben. Mit dem Slimmy Shirt hatte ich ja einen tollen Schnitt und ich war sicher, dass sich da noch V-Ausschnitte abwandeln lassen. Zur Sicherheit probierte ich mein Vorhaben an einem Jerseystoff, den ich auf dem letzten Stoffmarkt für 5 Euro erstand und probierte dazu gleich die 3/4 Ärmel.

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Das Projekt gelang und so konnte ich mich dem Rest des venezianischen Jerseys zuwenden.

Noch eine andere Art von Basic: Der Pencil Skirt

 

Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte ich eine Unmenge an schwarzen kurzen Röcken. Tatsächlich fehlte mir jetzt aber einer, weil die Röcke, die ich hatte, allesamt zu groß und zum Teil bereits entsorgt waren. Als nach dem Dress to impress noch ein Pencil Skirt von Sewera zum Probenähen folgte, war mir sofort klar, dass ich mir jetzt meinen Basicrock nähen würde. Das Besondere an diesem Schnitt sind die schräg zugeschnittenen Seitenteile, die dem Rock selbst bei fester Webware eine angenehme Bewegungsfreiheit bieten. Der nahtverdeckten Reissverschluss, der mir mit dem neuen Nähfuss perfekt gelang, ist auch wirklich kaum zu erkennen.

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Für den Sommer habe ich schon den ein oder anderen Leinenrock im Kopf, den ich mehr nach diesem Schnitt nähen möchte.

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Fazit

Ich habe in den letzten Monate wunderbare Schnittersteller kennengelernt und wenn ich hier eine Rangliste erstellen müsste – ich könnte es nicht. Was ich allerdings sagen kann, vor allen Dingen, wenn es um Probenähen geht: Knapp über ein halbes Jahr nähe ich jetzt zur Probe und ich habe in dieser relativ kurzen Zeit unterschiedliche Schnittersteller kennengelernt. Was ich sehr schnell für mich lernte: die Meisten – nicht alle – aber die meisten Schnittersteller, mit denen ein Probenähen wirklich Spaß macht, sind diejenigen, die ihr Handwerk erstellt haben. Es gibt absolut Ausnahmen zu dieser Regel, wie so oft. Sewera Fashion gehört auf jeden Fall zu den Schnitterstellern, wo Probenähen immer Spaß macht. Sie ist professionell, hat eine sehr familiäre und lockere Gruppe um sich und ist absolut sympathisch. Ihre Schnitte gefallen mir sehr, weil sie immer das gewisse Extra haben. Und um eins deutlich zu machen: Ich werde nicht für diesen Beitrag bezahlt.

Ausblick auf  2018 in diesem Blog

Ich habe mir überlegt, künftig in meinem Blog nicht nur Probenähergebnisse zu zeigen, sondern auch über die jeweiligen Schnittersteller, wenn die Zusammenarbeit mit ihnen für mich besonders gut klappt. Das gilt aber auch für andere Schnittersteller, deren Ebooks ich erworben und verwendet habe. Ich möchte in diesem zunehmenden Dschungel Ebooks vorstellen, mit denen ich gut zurechtgekommen bin und es auch dementsprechend begründen. Sewera Fashion hat mit dem Slimmy Shirt einen so vielseitigen Schnitt herausgebracht, der sein Geld wert ist. Es gibt das Trägershirt, Kurz-, 3/4 und Langarm und zudem auch noch alles als Kleid. Mit ein wenig Geschick läßt sich auch noch der Ausschnitt von rund zu V-Ausschnitt abwandeln.

Die Fakten

Schnitte: Slimmy Shirt von Sewera, erhältlich im hier im Shop ; Pencil skirt auch von Sewera und hier erhältlich.

Stoffe: Weisser Jersey mit schwarzem Muster von Milliblus bezogen über Das Königskind/Friedberg, Pinkfarbener Jersey aus Venedig, gestreifter Jersey Stoffmarkt Holland.

Verlinken werde ich diese Seite bei Creadienstag und Dienstagsdinge

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Offener Brief an Selmin oder Wie ich das Fliegen lernte

Offener Brief an Selmin oder Wie ich das Fliegen lernte

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Liebe Selmin,

da konditionierst Du uns Teilnehmer 10 Monate lang auf festgelegte Farben und dann das! „Freie Wahl der Farbe im November“. Für alle, die bei dieser Challange nicht teilnehmen, noch mal zur Rekapitulation: Seit Januar gibt Selmin von Tweed and Greet jeden Monat eine Farbe bekannt, die man vernähen soll. 10 Monate hat man sich durch die Farbpalette gearbeitet, mal mit Leichtigkeit, mal mit großer Anstrengung. Ich erinnere mich da mit Vorliebe an die Farbe Gelb, die mich erstmals vor eine wahre Herausforderung stellte. Doch am Ende nähte ich den Rest des Sommers immer mehr gelb. Tatsächlich kann ich mit meinem Kleiderschrank locker mindestens einen Regenbogen nachbilden – und das als einst passionierte Schwarzträgerin für die Monate Oktober bis März. Ab April bis September vorwiegend Weiss oder Blau, vielleicht mal ein zartes Pink, aber dann war auch schon Schluss. In meinem Kleiderschrank sind jetzt zusätzlich die Farben grün, rot, lila, beige, gelb und orange eingezogen. Am Ersten jeden Monats habe ich 2017 auf die Bekanntgabe der neuen Farbe gewartet.

 

Für November und Dezember wurde die Spekulation über die angesagte Farbe immer eingegrenzter. Ich war gedanklich voll bei braun… Und was machst Du, liebe Selmin? Du stösst Deinen Farbnachwuchs aus dem Nest und rufst fröhlich hinterher  ‚Fliegt meine Küken, wählt was Ihr wollt‘! Nach 10 Monaten Farbvorschrift plötzlich Freiheit und keiner hat mir gesagt, wie das mit dem Fliegen geht. Ich stürzte damit quasi ins Bodenlose, wurde hektisch und aktivierte vor lauter Panik jede Faser meines Körpers (Vogeldeutsch für „ich durchsuchte Stoffgeschäfte im Internet) und entdeckte dabei, dass ich scheinbar Flügel habe, die den Aufprall auf dem Boden erstmal herauszögern würden… Ich begann wieder klarer zu denken… Mein Flügelschlag wurde regelmäßiger und ich stieg wieder auf ( Vogeldeutsch für „ich hatte einen Stoff gefunden“). Ich konnte fliegen!

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Es wird mal wieder Zeit!

Es wird mal wieder Zeit!
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(*entschuldigt bitte die unterschiedliche Qualität der Fotos. Ich muss mich erst noch wieder an das winterliche Licht gewöhnen)

…. um endlich mal wieder etwas zu posten, für das nicht gerade ein neues Ebook erschienen ist und gleichzeitig ein paar kritische Worte loszuwerden.

Mit meinem neuen Pulli/Shirt habe ich mir praktisch einen eigenen Wunsch erfüllt. Ich kann gar nicht sagen, wie lange ich mit dem Jaquard Jersey von Albstoffe schon liebäugel. Letztlich war es der Preis pro Meter, der mich abhielt. Anfangs fand ich ihn ja furchtbar, aber sogar mit steigender Selbstsicherheit unterliege ich manchem Trend und Einflüssen. Von der ursprünglich 1,50 m bestellter Menge war letztlich nur 1,30m vorrätig, aber ich fürchtete schon, dass ich am Ende gar nichts mehr bekomme. Da lag nun mein teures Schätzchen…

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Was bei anderen gerade Rüschen sind (ja, Jenni, ich meine Dich…), sind bei mir Volants- oder Trompetenärmel. Nötigenfalls beides. Ich hatte praktisch nur auf den richtigen Stoff gewartet, um endlich die Art Ärmel zu nähen, die mir seit geraumer Zeit vorschwebt. Nun ergeben 1,30 m Stoff und die Idee von Ärmeln noch kein Oberteil. Als nächstes hatte ich die Idee von einem Raglanshirt im Kopf, aber leider kein passenden Schnitt. Da arbeitet man sich durch Probenähaktionen jeglicher Art, hat haufenweise selbst erprobte Schnittmuster zu Hause, dazu noch eine Sammlung an gekauften Schnitten ob Ebook oder Zeitschriften, aber nirgends ist ein geeigneter Raglanpulli. Ich war kurz davor, doch noch einen Schnitt zu kaufen, als mir einfiel, dass ich vor vielen Jahren mal ein T-Shirt der Art von Schnittquelle genäht hatte. Wer schon mal bei Schnittquelle gekauft hat weiß, dass man sich seine Grösse aussucht und dann ein Papierschnittmuster zugeschickt bekommt. Meins war nun älter und in Größe 44 – meine alte Kleidergröße.

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Ja, ich sehe es selbst, hier rutscht es von der Schulter. Ich habe zu viel hampelt.

Aber ich habe ja auch dazugelernt und änderte das ratzfatz ab, um einen Schnitt in meiner Größe zu zaubern. Das ging auch gut, bis auf den Halsausschnitt, der nun mehr oder minder ein schickes Offshouldershirt darstellte, was ich im Winter nicht gebrauchen kann und unabhängig davon auch nicht haben wollte. Aber auch hier kam mir meine Erfahrung zugute und ich schnitt ein Ausschnittblende zu, dass alles in die richtige Form brachte. Dazu die Trompetenärmel mit Bändchen. Die 1,30m reichten dicke.

Der kritische Teil

Ich schrieb gerade, dass ich vor ein paar Jahren noch locker Grösse 44-46 trug. Innerhalb von anderthalb Jahren verlor ca. 30 kg. Dafür erwarte ich weder Bewunderung noch Komplimente. Schliesslich hat auch keiner was gesagt, als ich einst die 30 kg zunahm. Wer mich heute auf meinen Fotos sieht, kann vielleicht erkennen, dass ich mich sehr wohlfühle. Und genau darauf kommt es an. Ich kenne Frauen, die dem klassischen Schönheitsideal nicht entsprechen, sich aber rundum wohlfühlen und eine Schönheit ausstrahlen, die jedes Topmodel in den Schatten stellt.

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Die Kunst der Komplimente

Komplimente sind etwas Schönes. Sie geben uns Bestätigung und ein gutes Gefühl. Ein Kompliment in den Kommentaren von Blogs oder den sozialen Medien sind für alle sichtbar. Mir fällt dabei aber immer wieder auf, dass in manchen Formulierungen eine Falle steckt. Oft lese ich nicht nur bei mir Sätze wie „Mit Deiner Figur kannst Du das toll tragen“, „Bei den Beinen sehen Shorts/Leggings/kurze Röcke super aus!“. Erkennt Ihr die Falle, die Botschaft, die mitschwingt? Jeder, der eine gewisse Figur nicht hat bekommt unterschwellig vermittelt, dass gewisse Kleidung für ihn/sie nicht tragbar ist. Das mag jetzt natürlich nicht für alle gelten, die das lesen. Doch manche sind sehr empfänglich für diese mitschwingenden Botschaften und fühlen sich dementsprechend unwohl oder zumindest nicht bestärkt. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass niemand, der diese Art von Komplimente schriebt, genau das beabsichtigt. Darum ist es um so wichtiger darauf zu achten, wie man ein Kompliment oder Lob formuliert. Es ist am Ende immer der Empfänger, der die Bedeutung einer Botschaft bestimmt. Und bevor es zu Missverständnissen kommt: Ein Missverständnis lässt sich durch Kommunikation ausräumen. Doch beim geschriebenem Wort wird es ungleich schwieriger. In Zeiten wo viele Frauen nicht nur in den Medien Schönheitsidealen ausgesetzt sind und oft über kein ausreichendes Selbstbewusstsein verfügen, können diese Komplimente ein zweischneidiges Schwert sein.

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Beim Probenähen ist mir aufgefallen, dass ein Schnitt in Grösse 36/38 eben anders aussieht, als z.B. in Größe 48/50. Aber eben nicht zwangsläufig besser. Wir Frauen sind es, die dem Schnitt Leben einhauchen. Wir nähen ihn nicht nur, sondern modeln auch gleichzeitig. Das verdient Anerkennung, denn gerade Letzteres ist für viele eine Überwindung. Ich finde es traurig, dass viele ihre Werke mit einer Entschuldigung für ihren Körper beginnen. Keiner sollte sich für seine Figur, seinen Körper entschuldigen müssen.

Ob ich persönlich nun z.B. den Stoff mag, den eine andere Näherin gewählt hat, ist nebensächlich. Ihre Figur ist nebensächlich. Passt es zu ihr und ihrem Typ, hat sie eine Aufgabe kreativ umgesetzt, dann muss ich nicht vor dem Hintergrund kommentieren, ob ich es auch anziehen würde oder persönlich mag. Ja, es gibt natürlich auch Dinge, die ich am liebsten sofort der anderen klauen möchte, aber das ist ja auch okay. Bei Kommentaren bzw. Komplimenten geht es nicht um einen persönlich, sondern um die Person, die sich etwas mit all ihr zur Verfügung stehenden Fähigkeiten genäht hat. Und bevor ich hier als Besserwisserin rüberkomme – viele meiner Texte, die ich hier schreibe, schreibe ich, um mich selbst daran zu erinnern. Wir müssen einander mehr unterstützen, fördern, loben. Wir können natürlich auch Ratschläge geben, aber nicht unbedingt ungefragt. Wenn ich eine Frau in einer Nähgruppe habe, die voller Stolz ihre allererste Jacke präsentiert, sehe ich zu, dass ich die Jacke auch unter genau diesem Aspekt betrachte und ggf. lobe.

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Ich könnte jetzt noch mehr darüber schreiben und werde es ggf. in einem anderen Beitrag wieder aufnehmen. Tatsächlich interessiert mich aber Eure Meinung dazu. Wie haltet Ihr es mit Komplimenten und oder Kommentaren? Habt Ihr Anregungen und Ideen zu diesem Thema? Schreibt mir gern dazu – entweder als Kommentar oder per Mail.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Und meinen Pulli finde ich schön. Ich liebe ihn sogar. Das ich damit nicht unbedingt Euren Geschmack treffe, ist mir klar, aber es die Vielfalt, die diese Welt bunt macht.

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Die Fakten:

Stoff: Into the Wild, Hamburger Liebe by Albstoffe von by-mami (Tatjana, die 1,30 haben gereicht. Vielen Dank nochmal.)

Schnitt: Viel Eigenes auf der Grundlage vom Shirt Albi, Schnittquelle

in der Nebenrolle: Schwarzer Rock mit Druckknöpfe aus Softshell, eigener Schnitt. Jackie O. von Tinalisa Schnittdesign

Verlinkt bei: MMM, MMI, AWS

Eure

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Flip, Flipper, Flippig

Flip, Flipper, Flippig

Ihr Lieben,

es gibt viele Bereiche und Situationen in meinem Leben, wo ich als sehr geduldig gehalten werde. Z.B. wenn ich meiner 82-jährigen Mutter im 500 km entfernten Hamburg per Telefon bei Problemen mit ihrem iPad helfe. Bis zu ihrem iPad hatte sie nie Kontakt mit Computern – da gehen schon mal angeblich keine Emails raus, weil sie das „fffft“ nicht hört, derweil im meinem Postfach 8 Mails von ihr sind. Am Ende hatte sie ihr iPad versehentlich auf lautlos gestellt. Aber mit der Zeit werden Ihre Probleme schon komplexer.

Beim Nähen hingegen ist mein Geduldsfaden oft nur wenige Millimeter kurz. Sei es, dass ich mich schon beim Zuschnitt zusammenreissen muss, alle wichtigen Schritte auch wirklich sorgfältig zu machen obwohl ich am liebsten schon längst nähen will oder dass das Teil unter meiner Nähmaschine so toll ist, dass ich es unbedingt anziehen will.

Ist es dann fertig, will ich es sofort zeigen. Mein Weltbester amüsiert sich immer himmlisch darüber, dass ich neu genähte Sachen sofort anziehe und anlasse. Oft werden auch bald die Fotos gemacht, um dann darüber zu bloggen oder alles bei Facebook bzw. Instgram zu zeigen.

Wenn ich aber in einem Probenähprojekt bin, muss ich mich mit dem letzten Schritt immer zurückhalten und ganz brav darauf warten, dass das Ebook veröffentlicht wird. Diese Geduld wurde nun um Längen strapaziert, als ich in das Probenähteam von TINAlisa Schnittdesign aufgenommen wurde. Das war nämlich bereits Ende August. Wir haben jetzt bald Ende Oktober und in meinem Zimmer tummeln sich diverse Stücke aus der genähten Herbstkollektion. Zu der Kollektion gehören: Die Steghose Flip, der Rock Tiffany, das Cardigan Jackie O., die Bluse Gipsy, der Pullover Ivy und der Loop Twister. Gemeldet hatte ich mich ursprünglich für die Flip, den Cardigan und den Twister. Im Laufe des Projekts nahm ich dann noch die Gipsy dazu und bin auch im Moment noch für ein weiteres Teil dabei, das etwas später erscheinen wird.

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gerade dazu anhalte, nicht alle Teile auf einmal hier reinzudonnern, sondern alles in mehrere Blogbeiträge aufteilen will.

Wie der Überschrift unschwer zu entnehmen ist, geht es um die Steghose Flip, von der ich bereits am Wochenende 2 Exemplare bei Instagram und Facebook zeigte.

Die Flip ist ursprünglich eine Steghose. Der Schnitt beinhaltet aber die Option, sie auch mit geradem Bein zu nähen.

Julia und die Steghosen

Im zarten Alter von ca. 5 Jahren trug ich zum Wintersport im Harz schon sehr modebewusst eine Steghose (wie alle anderen wahrscheinlich auch – es gab kaum Alternativen). Dazu dann trendige Schnürstiefeln und meine Skier waren mit hochmodernen Bindungen versehen, deren Drahtschlaufe um die Ferse des Stiefels gelegt wurde, um dann alles mit einem Hebel, der nach vorne geklappt wurde, zu sichern. Praktisch und sehr energiesparend war übrigens der Skilift… der sah folgendermassen aus: nach einem kräftigen Frühstück schulterte jeder – ja, auch ich kleine 5-jährige – seine Ski und lief den Berg hoch. Oben angekommen wurden die Ski angeschnallt und der Skiunterricht begann. Mein Vater sprach folgende Wort: „Wenn es zu schnell wird, setz Dich einfach hin.“ Ich glaube, ich sass alle 50 m, denn ich war ein absoluter Schisser. Das hatte aber den Vorteil, dass ich dementsprechend langsam unten ankam und nicht unbedingt wieder nach oben laufen musste. Denn ich war nicht nur Schisser sondern auch sehr faul mit wenig Interesse am Skilaufen.

Die nächste Steghosenwelle erwischte uns dann irgendwann in den frühen 1990iger Jahren und ich war voll dabei. Als junge Mutter waren Leggings und Steghosen für ideal.

„Wenn man einen Modetrend zum 3. Mal erlebt, wird man alt“

Als sich vor gut 2 oder 3 Jahren die ersten Steghosen, anfangs noch zaghaft, wieder in die Geschäfte drängte, war mir endgültig bewusst: Wenn man einen Modetrend zum 3. Mal erlebt, wird man alt!

Aber was solls. In meinen 52 Lebensjahren habe ich eben ausreichend Erfahrung mit Steghosen gesammelt, also dann bitte auch nutzen.

Meine erste Steghosen-Flip nähte ich aus dem schönen French Terry von Milliblus.

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Flip ohne Steg wurde aus einem wunderbar weichem Jaquardjersey genäht.

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Aurora – Die Prinzessin unter den Blusen

Aurora – Die Prinzessin unter den Blusen

So langsam kommen diverse Probenähprojekte zum Ende und ich werde danach erstmal eine kleine Pause einlegen, um liegengebliebene Dinge zu erledigen. Ausserdem möchte ich meine Winterbasics um ein paar selbstgenähte Teile erweitern ohne zu testen – einfach mal freestylemäßig.

Aurora, Chiffon und ich

Ein Schnitt, den ich getestet habe, ist die Bluse/Tunika/Kleid Aurora von Wardrobe by me. Hinter diesem dänischen Label steht die Designerin Christina Albeck und sie gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsdesignern. Dabei kenne ich Wardrobe by me erst seit dem Frühjahr dieses Jahres, doch die Schnitte sind gut durchdacht, geben viel Spielraum für Kreativität und sitzen eigentlich von Anfang an sehr gut. Wenn es bisher beim Testen des Schnittmusters zu neuen Versionen kam, waren es meist nur Kleinigkeiten, die geändert wurden.

Anfangs war die Bluse noch namenlos, als aber bekannt wurde, dass sie Aurora heißen sollte, fiel mir sofort das Ballett Dornröschen ein, wo die Prinzessin Aurora heißt. Mein 2. Gedanke war übrigens die Mehlsorte „Aurora“ und ich hatte, wie jetzt gerade auch, den alten Werbesong im Kopf: Aurora mit dem Sonnenstern! Kennt Ihr den auch noch? Da vergesse ich ständig irgendwelche Sachen, aber so ein blöder Werbesong bleibt hängen, und das obwohl weder meine Mutter noch ich jemals diese Mehlsorte gekauft haben.

Ich entschied mich bei der Aurora gleich 2x für die gleiche Ausführung, obwohl ich sonst gern verschiedene Versionen teste, doch der nahende Winter liess mich vom Kleid wie auch der Kurzarmbluse absehen. Das nächste Frühjahr kommt bestimmt und dann kann ich es noch immer nachholen.

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Darf ich einen Jumpsuit tragen? – Nein, ich kann es!

Darf ich einen Jumpsuit tragen? – Nein, ich kann es!

Wie passt mein folgender Wortbeitrag zu meinem Jumpsuit? Nun, ich schreibe hier hauptsächlich über Mode aber auch immer wieder mal über andere Themen. Wer näht, schneidert, usw. verschliesst sich ja nicht von der Aussenwelt, näht sich nicht ein. Wenn ich nähe, höre ich oft Deutschlandfunk. Mal höre ich Musik oder aber gar nichts und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Also gehören diese Themen auch in einen Blog wie meinen. Manchmal fallen mir im Zusammenhang mit dem Kleidungsstück oder Nähprozess lustige Geschichten, manchmal schreibe ich wirklich nur über das, was ich gemacht habe und manchmal will ich meine Gedanken, die ich mir gemacht habe, auch äussern.

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Den Jumpsuit habe ich für diesen Text gewählt, weil er für mich für Flexibilität und Bewegung steht, aber auch für Veränderung. Er steht für mich persönlich als ein Symbol, das zu tragen, was mir gefällt, denn mein Partner findet keinerlei gefallen an Einteilern. Dennoch ziehe ich sie an, weil sie mir gefallen, selbst wenn ich mit meinem Partner zusammen unterwegs bin. Und er beschwert sich nie darüber, sondern unterstützt mich darin, dass zutun, was mir gefällt. Diese Art der Toleranz, Unterstützung für mich als Individuum, kannte ich vorher nicht. Ich gönnte sie mir selbst nicht. Ich wollte meinem Partner gefallen, Dinge tragen, die ihm gefallen obwohl er es nie verlangt hatte. (Kurze Anmerkung: Als ich dies schrieb, telefonierte ich mit ihm und erzählte ihm von diesem Text. Seine Reaktion darauf, dass ich anziehe, was ich will war: "Das ist doch selbstverständlich!" Leider habe ich es auch anders kennengelernt und darum schätze ich diese vermeintliche Selbstverständlichkeit sehr!)

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Den ersten "Klick" hatte ich, als mich mein Partner darauf aufmerksam machte, dass er ständig ein und dieselbe Fleecejacke trug, wenn er bei mir war und ich sagte ganz selbstverständlich, dass es mir egal sei.

Warum wendete ich auf andere Menschen Maßstäbe an, die für mich nicht galten? Warum war ich strenger mit mir, als mit meinen Mitmenschen? Und tatsächlich dauerte es für mich noch viele Jahre, bis ich diese Erkenntnis selbstbewusst umsetzen konnte. Seitdem habe ich immer wieder diese kleinen "Klicks" in meinem Kopf.

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Es war wiederum mein Partner, der mich auf eine andere Sache aufmerksam machte. Wenn ich bei ihm war, fragte ich oft, ob ich mir noch einen Kaffee, oder was auch immer machen/holen "darf". Irgendwann ging es ihm sichtlich auf den Senkel und er sagte mir ganz deutlich, dass ich doch bitte nicht mehr fragen soll. Und schon gar nicht, ob ich es "darf". Nach und nach formulierte ich um. Es gelang mir immer häufiger, zu fragen, ob ich "kann" (mittlerweile frage ich oft gar nicht mehr – ich sag eher: ich mach mir jetzt einen Kaffee, willst Du auch einen?)

Und tatsächlich sind es diese kleinen Dinge, die oft eine sehr große Wirkung haben. Weiterlesen „Darf ich einen Jumpsuit tragen? – Nein, ich kann es!“

12 von 12 im August

12 von 12 im August

Als ich vor etwas über einem Jahr mit dem Bloggen begann, war mir vieles nicht bewusst. Schon gar nicht, dass die Monate und Wochen bestimmte Tage und Daten haben, an die man immer denken sollte. Der 27. eines jeden Monats ist der Tag von 12 Colours of Handmade Fashion an dem in diesem Jahr ein selbstgenähtes Kleidungsstück in einer bestimmten Farbe veröffentlicht wird. Am 1. des Monats wird die nächste Farbe bekannt gegeben und entweder lehnt man sich entspannt zurück oder befindet sich in einer Krise (die natürlich nur relativ ist – keiner ist gezwungen mitzumachen). Die wöchentlichen Linkparties, wo man manchmal mit aller Kraft bis Mitternacht wach bleibt, um einen guten Platz zu ergattern, beschränken sich zur Zeit auf Dienstags und Donnerstags. Zwischendurch, recht neu bei mir: Fristen für Probenähen einhalten.

Und seit einiger Zeit ist da die magisch blinkende Zahl 12 auf dem Kalender. Ganz ehrlich: Ich mag sie mittlerweile. Einfach mal locker vor sich hin schreiben. Vielleicht auch mal kaum etwas schreiben, sondern einfach nur Bilder vom Tag zeigen.

Mein erstes 12von12 Bild mache ich kurz nach 00:00 Uhr.

Mein letztes Glas Wein, in dem sich meine Deckenlampe spiegelt.
Und wenig später:

Dieses Bild geht klar in die Rubrik „für mehr Realität im Internet“.

Ca. 7 Stunden später wache ich das erste mal auf. Leider hat sich das bei mir eingeschlichen – Durchschlafen war einmal. Es ist Samstag und ich versuche nochmal einzuschlafen. Das klappt für eine Stunde, dann geht es nicht mehr.
Erstmal Kaffee!

Wieder im Bett mit dem guten Heissgetränk überlege ich, was ich heute machen will. Tatsächlich kommen mir spontan 3 Dinge in den Kopf, die ich angehen möchte.
1. an meinem angefangenen Bild weitermalen. Nach einer Malpause von gut 12 Jahren (außer kleineren Zeichnungen und Kritzelein) habe ich vorgestern in einem spontanem Anfall eine alte Leinwand hervorgeholt. Dafür musstenich erstmal auf dem Dachboden eine tote Maus beseitigen, was mich normalerweise abgeschreckt hätte, scheinbar war der Drang, etwas zu malen, größer als der Ekel vor der toten Maus.
Mein Vorgehen beim Malen hat sich interessanterweise auch nicht geändert. Ich beginne mit einer Idee. Dann lasse ich das Bild stehen und warte, bis es mich weiter inspiriert. Und das war heute morgen der Fall.

Unschwer zu erkennen, dass ich das erste mal mit Stoffresten gearbeitet habe.

Mein 2. Vorhaben: Ich will endlich an einer Auftragsarbeit nähen. Liegt schliesslich schon lange genug herum.
Und 3.: Ich beginne schon mal mit dem Blogpost für heute.

Bis dahin klappt alles ganz großartig. Ein 2. Kaffee, noch schnell Instagram checken und dann kann es losgehen…

… wäre da nicht die immer wieder auftauchende Bluse gewesen, die ich schon so lange machen möchte, für die ich sogar schon Material habe und ich gestern ein Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten hatte.

Ich werfe kurzerhand Vorhaben 1, 2 und 3 vorübergehend (haha!) über Bord und widme mich der Bluse. Dürfte ja eigentlich nicht so lange dauern. Ich bügel den Stoff nochmal, breite ihn aus und kann eigentlich schon so erkennen, dass es mit dem Schnittmuster vorne und hinten nicht reicht.
Gut wäre jetzt gewesen, entweder mehr Stoff zu kaufen oder einen anderen Schnitt zu wählen. Ein anderer Schnitt kam jetzt aber nicht in Frage. Montag hätte ich locker mehr Stoff kaufen können, aber wie ein kleines, quengeliges Kind kreist in meinem Kopf nur der Gedanke „ich will die Bluse aber jetzt!“ Wahrscheinlich hat sich dieses kleine Wesen in mir mit einem Anfall noch auf den Boden geschmissen und diese Worte laut brüllend weitergeschrien, aber das habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich bereits nach Lösungen suchte. Und die fand ich bald. Anstatt das wesentlich weitere Rückenteil zu nehmen, schnitt ich 2 mal das Vorderteil zu.
Für meine geplanten Ballonärmel war auch noch genug Stoff da. Den Beleg für den Halsausschnitt konnte ich noch 2 x im Stoffbruch machen, sodass mein Plan soweit aufging.


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