Meine dazugewonnene Freiheit

[unbezahlte Werbung wegen PR-Sample (Leinenstoff Georgio) alle anderen Stoffe sind von mir selbst gekauft und genäht] [für die eingeblendeter Werbung unter dem Beitrag erhalte ich pro Klick eine minimale Vergütung]

Freiheit 1

Einer der vielen Gründe, weshalb ich für mich nähe, ist die Möglichkeit, meine Kleidung individuell zu gestalten. Stoffe und Schnitte zu kombinieren läßt viel Spielraum zu. Mich hat es zudem schon immer gereizt, Schnitte zu verändern. Selbst mit Lehrbuch, Geodreieck, Lineal und Papier bewaffnet,  erstellte ich einige Grundschnitte für mich. Aber darüber hinaus bin ich noch nicht gekommen.

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Vor einem Jahr sah ich einen Rock in einem Geschäft in Malta und war sofort verliebt. Genauso einen wollte ich haben – und zwar nähen, nicht kaufen. Ich fotografierte ihn so gut es ging. Allerdings traute ich mich anfangs nicht so recht an dieses Projekt. Es blieb erstmal in meinem Kopf, während ich mehr und mehr Erfahrungen, zum Teil bei Probenähen, sammelte.

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Ein Jahr und knapp 2 Monate später ist er nun fertig. Ich habe ihn sogar gleich 2 mal genäht. Dabei hat Petra von Pepelinchen mich unwissend motiviert, diesen Schnitt endlich anzugehen. Es war der schöne Georgio, mit dem sie mich köderte.

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Bevor hier jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Georgio ist ein wunderbarer Leinenstoff. Und sein Name kam mir während des Nähens ein paar mal leicht verträumt über die Lippen.

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Ich hatte jedoch ein wenig Respekt vor Georgio und eben auch vor dem nicht vorhandenen Schnittmuster, weshalb ich erstmal aus einem anderen Stoff einen Proberock nähte.

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Und er gelang! Das war wirklich der Moment, wo mir bewusst wurde, dass ich wieder ein Stück Freiheit dazugewonnen hatte. Eine Freiheit, die es mir ermöglicht, mehr und mehr nähen zu können, wenn ich etwas irgendwo entdecke, aber nicht kaufen will und keinen Schnitt finde, der dem nahe kommt.

Für meinen „Malta-Rock“ nähte ich zuerst einen kurzen Rock. Danach kam dann der Überrock dran, der vorne aufspringt. Da der dunkelgrüne Rock dehnbar ist, brauchte ich am Bund nur ein Gummi einzunähen.

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Georgio war in der Hinsicht etwas anspruchsvoller. Nach der ersten Anprobe fügte ich an beiden Rockteilen Abnäher ein. Dass ein Gummibund nicht funktionieren würde, war mir von vornherein klar. Also bekam er einen seitlichen Reißverschluss. Da danach der Bund hinten aber noch immer abstand, nähte ich dort zur Hälfte ein Gummiband ein.  Weiterlesen „Meine dazugewonnene Freiheit“

Punkt, Punkt, Streifen, Strich – fertig ist das Shirt für mich!

[unbezahlte Werbung, PR-Sample][bezahlte Werbeeinblendungen unterhalb der Beiträge]

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Seit gut 10 Min. sitze ich vor meinem iPad und denke über eine richtig gute Überschrift nach… etwas, dass den Leser neugierig auf den Beitrag macht. Ich wälze im Kopf Wörter hin und her, starre dabei aus dem Fenster, verwerfe Ideen, beginne mit neuen Ansätzen… es kommt nichts. Mein Blick schweift vom Fenster auf mein Bildschirm, auf das digitale leere Blatt und dann hat sich oben rechts in die Ecke eine Meldung geschlichen. Eine Meldung mit roter Kennzeichnung und Ausrufezeichen.

Du hast noch nichts geschrieben!

Danke, WordPress! Ich denke doch gerade darüber nach! Diese Meldung ist echt nicht hilfreich und erzeugt bei mir Druck. Und mit Druck kann ich nicht nachdenken… sie muss verschwinden!  Am besten schreibe ich jetzt erstmal was in den Titel. Egal was… ja, am besten sogar die Meldung! Und tatsächlich war es bis eben die Überschrift, bis mir dann endlich, einen Tag später, eine Überschrift einfällt.

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Ich bin tatsächlich jemand, die mit manchem Druck nicht wirklich umgehen kann. Dabei bin ich Meisterin darin, mir selbst Druck zu erzeugen. Als ich früher noch als freie Übersetzerin für Filme und Serien arbeitete, bekam ich fast immer Fristen gesetzt, die alle den Stempel „Vorgestern“ hatten, die weniger dringenden „so schnell wie möglich“. Ich wünschte mir mal einen Film zu bekommen, für den ich richtig viel Zeit hätte. Und dieser Wunsch ging einmal in Erfüllung. Ich hatte unglaubliche 3 Wochen Zeit! Die ersten Tag jubelte ich noch. In Woche 2 arbeitete ich an Projekten und freute mich, dass ich noch so viel Zeit hatte und als Woche 3 begann, holte ich das Script mal hervor, schaute mir das Bildmaterial an und legte es beiseite. Am Ende hatte ich durch das Vor-mir-herschieben genauso wenig Zeit wie sonst. ABER: Ich hatte es selbst entschieden.

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Wenn ich darüber nachdenke, ist es für mich immer enorm wichtig, eine Wahlmöglichkeit zu haben. Als ich neulich nach Berlin fuhr, war ich so schrecklich aufgeregt vorher, dass ich am liebsten zu Hause geblieben wäre (da meldete sich wieder meine Depression mit dem Gefühl „alles zu viel, schaffst Du nicht, usw.). Doch in dem Moment, wo ich erkannte, dass ich die Wahl habe (ich hätte allerdings eine kleine Stange Geld in den Sand gesetzt), wurde alles einfacher und ich fuhr letztlich doch und bereue es kein Stück!

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Die Wahl hatte ich auch, als Bettina von Versandstoff mich fragte, ob ich einen neuen Jersey für sie designnähen würde. Sie schickte mir die Fotos und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich diesen Stoff so nie gekauft hätte. Aber ich hatte ja die Wahl und Zeit mich damit ausauseinanderzusetzen. Mein Gefühl sagte mir schließlich: „Das schaffst Du“. Eine tolle Errungenschaft in meinem nicht mehr ganz jungem Leben. Diese Art von Herausforderungen spornen mich an. In meinem Kopf entstehen Ideen, von „verrückt“ bis zu „machbar“.

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Während meiner 8 stündigen Busfahrt von Hamburg nach Frankfurt entschied ich mich dann für eine Wickeljacke aus dem Jersey. Ich hatte sie schon direkt vor Augen.

Dann kam der Stoff und ich konnte die Idee postwendend in die Tonne treten, da die Innenseite des Jerseys weiß war. Für eine Jacke, die vielleicht mal etwas aufspringt, kam das für mich nicht in Frage. Also umdisponieren. Spontan fiel mir erstmal nichts ein, also legte ich die Stoffe vor mich hin und begann damit zu spielen….

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Und dann war es da! Ich sah es und wusste, dass muss es sein. Die Schnittteile wurden aufgelegt und der Zuschnitt für den nächsten Tag geplant. Eine Nacht drüber schlafen und am nächsten Tag alles verwerfen. Denn zwischenzeitlich war noch eine viel bessere Idee entstanden.

Ein kurzärmeliges Shirt mit großem Kragen. Dazu wählte ich das Valentines Dress von Sewera, kürzte es auf Shirtlänge und schnitt die Raglanärmel so knapp wie möglich ab.

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Von den großen Punkten hatte ich nun aber reichlich Stoff übrig, die richtige Garnfarbe war noch in die Maschinen eingefädelt und machte sogleich weiter. Weiterlesen „Punkt, Punkt, Streifen, Strich – fertig ist das Shirt für mich!“

Pascale und andere Unfälle

[Beitrag enthält Werbung wegen Benennung von Bezugsquellen]

Ach Du meine Güte – ich habe ja schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gebloggt. Und nächste Woche geht es in den Urlaub, da muss ich jetzt doch noch mal ran, bevor ich den Überblick über meine neu genähten Klamotten verliere.

 

 

Eigentlich habe ich in letzter Zeit gar nicht so viel genäht. Zumindest fühlt es sich so an. Aber als ich gestern endlich mal Fotos von allem machen wollte, musste ich auf eine Ikeatasche zurückgreifen, weil es so viel war. Und nachdem ich über 170 Fotos gemacht hatte, fand ich in meiner Wohnung doch noch ein paar Teile, die ich übersehen hatte.

Sommerkleidung nähen ist meist so wunderbar schnell und einfach. Es sei denn, man – also ich – greift zum wiederholten Mal zu Chiffon. Meine Hassliebe zu dem Stoff habe ich schon mehrfach hier im Blog erwähnt. Und ich will gerechtigkeitshalber nicht immer nur auf dem Chiffon rumreiten. Neu in meinem Portfolio der Rutschstoffe: Peachskin. Den entdeckte ich im holländischen Onlineshop. Er ist knitterfrei und wirklich weich wie ein Pfirsich, aber auch genauso rutschig wie ein Pfirsich aus der Dose. Wer vorweg mal testen möchte, ob er mit dem Stoff zurechtkommt, sollte sich eine Dose Pfirsichhälften zulegen und versuchen, sie unter der Nähmaschine zu dressieren.

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Für das Probenähen der Bluse Pascale aus dem Hause Schnittmusterlounge war das mein Stoff der Wahl. Mit ca. 2 Euro pro Meter war es genau das Material, um den ersten Schnitt zu fertigen. Kreischend bunt ist zudem ja nicht wirklich mein Stil, wobei da bei mir ja immer die Ausnahmen die Regel bestätigen. Und ich schwöre Euch, auf dem Bild im Shop war er dezenter. Aber gut, jetzt hatte ich ihn und er wurde erwählt.

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Für Jacqueline habe ich schon mehrmals zur Probe genäht und ich hoffe, ich kann das weiterhin machen, weil es wunderbar entspannt zugeht. Folglich kenne ich ihre Schnitte und wie man sie zusammenklebt. Da hat ja jeder Schnittersteller so seine eigenen Regeln. Madame Routine, mit Vornamen Versiert, Mittelname Überheblich-Tüdelich, druckte also alles aus, ignorierte die Anleitung und klebte zusammen. Schnitteile auf Stoff, zuschneiden, mit oben erwähnten Kämpfen genäht und als Vorder- und Rückenteil mit Nadeln verbunden waren, kam die erste Anprobe. Größe 36 hat bei den Schnitten von Schnittmusterlounge IMMER für mich gereicht. Immer! Dank des Stoffes glitt ich in das Teil hinein, aber dann…. bitte nur noch tiefenentspannte Bauchatmung! Um die Brust herum spannte es, um es milde auszudrücken. Übrigens der Bereich, wo die Abnäher vorne und hinten auslaufen. Da war nicht mehr viel rauszuholen. Also Bluse wieder ausziehen und das war der Moment, wo ich wirklich, wirklich froh war, dass Nadeln drin waren, denn ab einer gewissen Enge weigert sich das Material zu flutschen. Ich steckte tatsächlich drin fest. Um es abzukürzen… ich entfernte die Abnäher am Rücken, nähte mit der Overlock die Seitennähte so knappkantig wie möglich und konnte Pascale retten. Die ersten Fotos in der Nähgruppen bei Facebook riefen Begeisterung für den Stoff und das Teil hervor. Und plötzlich, als standhafte Und stilsichere Frau, fand ich den Stoff auch schön. Nur warum zum Henker passte die 36 nicht mehr? Ich druckte also Größe 38 aus und plötzlich fiel mir wieder ein, dass die Blätter bei Jacqueline nicht überlappend sondern auf Stoß geklebt werden!!! Dahin war also die 36 entschwunden.

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Nachdem das also geklärt war, kam der Punktechiffon an die Reihe und siehe da – Pascale passte,  wenn auch nicht die Punkte an den Nähten, aber ich verzichtete bewusst auf die Möglichkeit, die vordere Mittelnaht mit Band oder Rüschen zu verzieren. Und was ich bei Streifen nicht kann, kann ich bei Punkten auch nicht – nämlich schön aufeinandernähen. Wozu auch. Meine Argumentation: Wenn ein Schnittersteller sich schon die Mühe macht, Abnäher und vordere Mittelnähte zu designen, dann soll man diese auch durch Sichtbarkeit würdigen. So!

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Jetzt waren die beiden Blusen fertig und mussten nur noch fotografiert werden. Mein üblicher Sommerfotoplatz war durch den neuen Eigentümer/Vermieter belegt. Der werkelte nämlich die ganze Woche am Schuppen im Garten. Ich hingegen war vorwiegend bei meinem Freund zu Hause, hatte aber keine Lust, meine große Kamera mit Stativ mitzunehmen. Also wich ich auf meine kleine Kamera aus, die ich über mein Handy fernauslösen kann – könnte, also theoretisch. Jacqueline brauchte die Fotos und meine Kamera glänzte durch Verbindungsprobleme mit meinem Handy. Mein Partner bemerkte meinen Frust und bot spontan an, mir zu helfen. So war eine gefrustete und unmotivierte Frau vor und ein genauso unmotivierter mit Rückenschmerzen geplagter Mann hinter der Kamera. Aber wir erledigten die Aufgabe! Dabei kam es wieder zu Szenen, die nur mit meinem Partner vorkommen. Er: „Also motivieren werde ich Dich nicht.“ Ich: „Ist klar!“. Ohne Musik beim Fotografieren geht es schlecht. Also begann ich mir Musik zu denken und hampelte alsbald herum. Er: „Du bist so ein Kasper!“ Ja, was denn nun?!?

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Aber keine Sorge, wir hatten keine Krise. Mein Partner hatte am Ende sein Vergnügen, indem er mich dann auch beim Umziehen fotografierte und überhaupt Gesichtsausdrücke von mir festhielt, die mir bis dato völlig unbekannt waren.

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Die Fotosession in meinem Garten war dann wieder so, wie ich sie wollte. Allein, mit Musik und weniger Outtakes.

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So, und wenn ich schon Werbung in diesem Beitrag markieren muss, will ich sie jetzt auch machen. Die Bluse Pascale von Schnittmusterlounge ist ein toller Schnitt und ideal für den Sommer. Aber auch mit langen Ärmeln, mit Rüschen oder schlichter Borte vorne, tiefen oder kürzerem Ausschnitt ein Allrounder. Knöpfe entfallen und dennoch sitzt die Bluse toll auf Figur. Ich habe bei beiden Blusen den tiefen Ausschnitt gewählt und jeweils die Sommervariante mit kurzen bzw. gar keinen Ärmeln genäht. Die Anleitung ist klar und deutlich (ja, ich habe sie dann auch noch gelesen!) und auch für Nähanfängerinnen geeignet. Als Muttertagsspecial gibt es den Schnitt für den halben Preis.

 

 

Und da mein Blogtext jetzt doch länger als vorgesehen geworden ist, werde ich Euch die anderen Oberteile ein anderes Mal vorstellen. Da erwarten Euch dann u.a. Schnitte von Kibadoo, Sewera und Muckelie.

Mich würde übrigens sehr interessieren, ob und welche Nähunfälle bei Euch so passieren. Ihr könnt sie gern in die Kommentare schreiben. Sie werden selbstverständlich vertraulich behandelt 😉

Die Fakten:

Schnitt: Bluse Pascale von Schnittmusterlounge für Webware und auch in Petite Größen.

Stoff: Peachskin (z.zt in der Variante ausverkauft) und Chiffon von Driessenstoffen.

Ich werde jetzt verspätet zu Rums gehen und wünsche Euch einen schönen Feiertag und vielleicht ja auch ein verlängertes Wochenende. Ab nächster Woche bin ich im Urlaub. Wer mag, kann mich bei Instagram begleiten.

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h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick

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Soll ich es als Zeichen deuten, dass der gesamte und fertige Text, den ich Tags zuvor geschrieben hatte, auf magische Weise in den Weiten der Datenwelt verloren gegangen ist? Was auch immer das für ein Zeichen ist – ich schreibe einen neuen Text. Allein schon deshalb, weil ich diesen Beitrag angekündigt hatte.

Es wird sicher viele Rückblicke in der nächsten Zeit von der h+h in Köln geben. Über Stände, über Blogger, die man getroffen hat, über Stoffe und die Modenschauen. Ja, es gab tatsächlich viel zu sehen und ich fand es sehr interessant.

Wenn ich jedoch an das vergangene Wochenende zurückdenke, dann sehe ich in erster Linie meinen ganz persönlichen Fortschritt. Es ist viele Jahre her, dass ich allein in eine andere Stadt gefahren bin, mir ein Hotelzimmer im Vorfeld reservierte und mich dazu noch am Freitagabend zu einem Bloggerdinner mit 28 Teilnehmerinnen traute, von denen ich einige gar nicht, und einige zumindest von Instagram her kannte. Persönlich war ich noch niemanden begegnet.

Wenn ich sage, es ist viele Jahre her, dann spreche ich von einer Zeit vor dem Jahr 2001. In dem Jahr wurde bei mir eine schwere Depression diagnostiziert, begleitet von Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Um überhaupt zu dieser Diagnose zu kommen, musste ich zu einer Therapeutin und die fand ich nur mit Hilfe meines Partners, weil ich einerseits viel zu viel Angst zum Telefonieren hatte und mich zum anderen in Grund und Boden schämte. Wie gesagt, die Depression wurde da erst diagnostiziert, tatsächlich litt ich aber schon viele Jahre darunter.

Um ambulant überhaupt therapierbar zu sein, musste ich 6 Wochen in eine Klinik. Danach begann dann die eigentliche Therapie. Ich musste meinen Job aufgeben, Erwerbminderungsrente beantragen und die darauf folgenden Jahre sehr, sehr hart an mir arbeiten. Ich kapselte mich ab, hatte anfangs nur meine Kinder und meinen Partner um mich. Die wenigen Freundinnen, die ich hatte, brachten unglaublich viel Verständnis für mich auf.

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Als ich jetzt am Freitag mein Hotelzimmer bezog, wurde mir bewusst, dass ich wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr auf diese Weise allein unterwegs war und ich fühlte mich unglaublich wohl und stolz. Dann ging ich, einen leichten inneren Widerstand überwindend, zum Bloggerdinner und es war unglaublich schön, so viele Menschen dort zu sehen, die durch das Nähen verbunden sind. Es war ein toller Abend und ich danke an dieser Stelle Kira von The Couture, dass sie diesen Event organisiert hat.

Den nächsten morgen ging ich langsam an, mußte wieder diesen kleinen Widerstand überwinden und fuhr schließlich zur Messe. Ich schlenderte durch die Hallen, traf noch einige Bloggerinnen, redete kurz mit ihnen und ging weiter. Das ich tatsächlich aber auch freudestrahlend von Einigen erkannt wurde, hat mich wirklich unglaublich erfreut.

Bilder aus den Anfängen meines Blogs

Die letzten Tage habe ich immer wieder Berichte auf Instagram gesehen und konnte lesen, wer mit wem alles unterwegs war, wer auf welchen Ständen Goodies bekommen hat, vielleicht sogar über Kooperationen verhandelte und auf dem Bloggertreffen der Initiative Handarbeit war. Bis auf ein paar Goodies kann ich da nicht mitreden und ich spürte am Sonntag eine kleine, leise Stimme, die meinte, ich hätte mir nicht genügend Mühe gegeben. Ja, warum warst Du eigentlich auf der Messe?

Warum ich auf der Messe war: Weil ich seit 2001 und schon vorher unglaublich weit gekommen bin. Ich habe keine Kooperationen verhandelt, aber ich habe mich gezeigt. Ich habe meine eigenen Widerstände überwunden und bin nach Köln auf die Messe gefahren.

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Auf der Messe selbst habe ich immer wieder mit mir gerungen, ob ich mutiger sein soll oder nicht und hier und da habe ich mich einfach mal getraut. Dabei musste ich mir Kommentare anhören, dass ich für ein freies Exemplar einer Zeitschrift nicht genügend Follower auf Instagram habe, dass ich nicht bekannt genug wäre – unbedeutend sozusagen. Aber ich habe mich dadurch nicht fertig machen lassen. Stattdessen wuchs mein Kampfgeist daran.

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Weiterlesen „h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick“

Konfetti für Käthe

Konfetti für Käthe

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Als ich mit dem Bloggen und somit letztlich auch mit E-Books begann, begegneten mir überall Schnitte mit Namen. Bis dahin war mir Burda mit seinen Nummern bekannt, manchmal auch Schnitt von Vogue. Als nächstes wurde ich auf Schnittquelle aufmerksam, bei denen ich erstmals auf Namen stieß.

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Das ich mittlerweile meine genähte Kleidung mit Namen anrede, beschrieb ich bereits hier. Schwieriger wird es, wenn der Name eines Schnittmusters an eine entfernte Verwandte erinnert, die, soweit ich weiß, in der Familie dafür bekannt war, dass sie gern mal etwas mitgehen ließ, wenn sie zu Besuch war. Da wurden schon mal sicherheitshalber die Silberlöffel versteckt und andere Wertsachen in Sicherheit gebracht. Wenn mich nicht alles täuscht hieß diese Verwandte Käthe. Sie lebt schon längst nicht mehr, aber so sicher bin ich mir da auch nicht, weil die Verwandtschaft seitens meiner Mutter so unüberschaubar ist, dass ich bis heute nicht durchgestiegen bin, wer da genau wessen Cousine oder Großtante vom Neffen der Schwägerin war.

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Jetzt hatte ich aber Glück, weil Käthe gar nicht genäht werden sollte, sondern ihre Schwester. In der Verwandtschaft hieß die eventuell Martha, aber das ist ja egal, weil Käthes Schwester von Konfettipattern keinen Namen hat, außer Kuschelkapuze, Faltenkapuze oder Bikerkapuze.

Nach dem Criss Cross Hoodie, den ich ja auch schon für überflüssig hielt, dachte ich, ich wäre mit dem Nähen von Kapuzenpullovern durch….. wäre da nicht dieser extrem flauschige Alpenfleece gewesen, den ich auf dem Stoffmarkt fand, liegen ließ weil das Muster sooo dooof war und ein paar Tage später wie ein Trüffelschwein im Internet suchte. Er wurde gefunden, bestellt, kam und eroberte mein Herz.

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Käthes Schwester und mein Alpenfleece sollten eine wärmenden Symbiose eingehen und natürlich kam es erstmal überhaupt nicht in Frage, die schnöde faltenfreie Kapuze zu nähen. Hey, schließlich kann ich sowas… und schnitt die Kapuze mit Falten zu. Und zwar nicht nur 2x sondern gleich 4x, weil sie ja ein Innenfutter bekommen sollte.

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Aufmerksame Schnittmusterleser hätten gleich gemerkt, dass 1 Faltenteil völlig ausgereicht hätte. So saß ich in meinem Nähatelier, fragte mich, warum denn diese ganzen Teile jetzt auch noch in Falten gelegt werden sollen, wo sie doch gar nicht zu sehen sind und stellte zusätzlich noch fest, dass Alpenfleece von seiner Dicke her nicht unbedingt die beste Wahl für diese Variante war. Aber davon ließ mich nicht abhalten. Ideal war es nun zwar nicht, aber sah jetzt auch nicht so schlimm aus. Und der Kuschelfaktor des Hoodies ist unschlagbar.

Weiterlesen „Konfetti für Käthe“

Ein Oberteil, ein Shirt – ach einfach Allround

Ein Oberteil, ein Shirt – ach einfach Allround

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Ich stelle mit erschrecken fest, dass mein Beitrag zum Probenähen der Herbstkollektion von Tinalisa völlig hinterher hinkt. Und ich weiß auch ganz genau, woran das liegt. Zwischenzeitlich hatte ich andere Probenähprojekte und eigene Anliegen, die ich posten wollte. Da Tinalisa gerade den Mantel und die Bluse Wendy veröffentlichen, bei denen ich nicht mitgemacht habe, möchte ich jetzt endlich meinen Beitrag zur Gipsy nachreichen.

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Winter, Frühling, Sommer oder Herbst … zur Not friere ich, wenn es um Offshoulder-Oberteile geht.

Okay, bei Minustemperaturen wird der vorhergehende Satz arg strapaziert, aber ich hoffe auf mildere Temperaturen.

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Und hier folgt mal ein kleiner Einschub – Mit dem Text oben hatte ich am Sonntag begonnen und nicht unter Entwürfe gespeichert, sondern versehentlich veröffentlicht. Einfach der Text und kein Foto – nix. Prompt hatte ich heute morgen 2 Likes. Dadurch habe ich das Versehen erst bemerkt. Ich musste wirklich lachen, weil ich mir ja oft die Finger wund schreibe, dazu noch Fotos poste und bis auf Besucher keine weitere Reaktion hier bekomme (gut, viele schreiben mir ihre Kommentare bei Instagram oder Facebook). War das vielleicht ein dezenter Hinweis, dass ich mich künftig kürzer fassen soll 😀 ? Ich versuche es ja, aber es klappt halt nicht immer 😉

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Während bei Tinalisa gerade ein Mantel und eine Bluse aus der Probnähstube gehüpft sind, 2 kleinere Teile noch auf Veröffentlichung warten und bereits eine neue Jacke im Probenähen ist, wird es echt mal Zeit, dass ich Gipsy zeige, die sich so heimisch bei mir fühlt, dass ich beinahe vergessen hätte, sie hier zu erwähnen. Und wenn ich mich recht erinnere, war es das Teil aus der Herbstkollektion, das ich unbedingt machen wollte. Das wunderbare an Tinalisa ist, dass es oft Liebe auf den ersten Blick ist, aber wenn nicht, dann spätestens auf den Zweiten. Alle Teile, die ich gemacht habe, sind ein täglicher Begleiter geworden.

Weiterlesen „Ein Oberteil, ein Shirt – ach einfach Allround“

Offener Brief an Selmin oder Wie ich das Fliegen lernte

Offener Brief an Selmin oder Wie ich das Fliegen lernte

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Liebe Selmin,

da konditionierst Du uns Teilnehmer 10 Monate lang auf festgelegte Farben und dann das! „Freie Wahl der Farbe im November“. Für alle, die bei dieser Challange nicht teilnehmen, noch mal zur Rekapitulation: Seit Januar gibt Selmin von Tweed and Greet jeden Monat eine Farbe bekannt, die man vernähen soll. 10 Monate hat man sich durch die Farbpalette gearbeitet, mal mit Leichtigkeit, mal mit großer Anstrengung. Ich erinnere mich da mit Vorliebe an die Farbe Gelb, die mich erstmals vor eine wahre Herausforderung stellte. Doch am Ende nähte ich den Rest des Sommers immer mehr gelb. Tatsächlich kann ich mit meinem Kleiderschrank locker mindestens einen Regenbogen nachbilden – und das als einst passionierte Schwarzträgerin für die Monate Oktober bis März. Ab April bis September vorwiegend Weiss oder Blau, vielleicht mal ein zartes Pink, aber dann war auch schon Schluss. In meinem Kleiderschrank sind jetzt zusätzlich die Farben grün, rot, lila, beige, gelb und orange eingezogen. Am Ersten jeden Monats habe ich 2017 auf die Bekanntgabe der neuen Farbe gewartet.

 

Für November und Dezember wurde die Spekulation über die angesagte Farbe immer eingegrenzter. Ich war gedanklich voll bei braun… Und was machst Du, liebe Selmin? Du stösst Deinen Farbnachwuchs aus dem Nest und rufst fröhlich hinterher  ‚Fliegt meine Küken, wählt was Ihr wollt‘! Nach 10 Monaten Farbvorschrift plötzlich Freiheit und keiner hat mir gesagt, wie das mit dem Fliegen geht. Ich stürzte damit quasi ins Bodenlose, wurde hektisch und aktivierte vor lauter Panik jede Faser meines Körpers (Vogeldeutsch für „ich durchsuchte Stoffgeschäfte im Internet) und entdeckte dabei, dass ich scheinbar Flügel habe, die den Aufprall auf dem Boden erstmal herauszögern würden… Ich begann wieder klarer zu denken… Mein Flügelschlag wurde regelmäßiger und ich stieg wieder auf ( Vogeldeutsch für „ich hatte einen Stoff gefunden“). Ich konnte fliegen!

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